Gedanken, Weisheiten, Philosophisches
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6.996 Themen in dieser Kategorie
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Nachtschattenspiele
| erstellt von Stille Wasser- 3 Kommentare
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Nachtschattenspiele in Nächten, die mit sanften Fingern nach mir greifen Gedankengesindel ausgesperrt Bin ich die Purpur- Königin im flackernden Schattenpalast Bin eins mit nächtlichen Kerzenmustern Wiege ich den Körper zur lautlosen Musik Tanze alleine die Nachtschattentänze Tauche ein in mein Purpur und der Morgen beginnt...
letzter Beitrag von Stille Wasser, -
Der Irrtum ist des Lebens Gespann, die Moiren sitzen auf ihm und führen es an. Was also, mein Freund, Dir im Leben geschieht, es ist der Moiren bedachtes Fuhrmannslied. Sei darum ganz stille, sei ganz stille und klage nicht des Höchsten Wille. Dein Lebensgefährt hat seine Spur fasse Dich, warte nur!
letzter Beitrag von Szepan, -
feedback jeder art Krokusnächte
| erstellt von Berthold- 6 Kommentare
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Krokusnächte Die Morgensonne glüht herauf. Frau Blum, soeben aufgewacht, schiebt weit die Fensterläden auf; der Gatte Blum schläft noch bis acht. Nun ist Frau Blum beim Wäsche kochen und rumpelt ein Paar Wintersocken. Ihr Mann holt Holz und hat versprochen, nicht in dem Wirtshaus zu verhocken. Voll Stolz zieht Blum den Leiterwagen, gefüllt mit Holz bis obenhin; er öffnet einen Knopf am Kragen, denn ihm ist heiß vom stolzen Zieh'n. Natürlich ist die Kehle trocken, ein kühles Bier wär Labsal pur; er spürt ein Sehnen, Zieh'n und Locken: Nur eins, nur schnell, und dann retour. Die Frühlingssonne strahlt ins Haus. Frau Blum wischt in d…
letzter Beitrag von Berthold, -
feedback jeder art Federleicht
| erstellt von Helena- 4 Kommentare
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Bald schläft der Tag. Es dämmert schon, der Wind streicht um die Bäume. Von fern dringt leis‘ ein Glockenton ins Nebelreich der Träume. Am Himmel glüht ein rotes Mal und fällt in dunkles Schweigen, um mit dem ersten Mondenstrahl erneut hinaufzusteigen und lautlos in die Nacht zu ziehn, der Erdenschwere zu entfliehn in federleichtem Schweben. Und in der Dunkelheit erblüht aufs Neu, was abends stets verglüht. Ich liebe dieses Leben.
letzter Beitrag von Helena, -
nur kommentar Still...
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 3 Kommentare
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Still... Zufrieden saßen sie nebeneinander auf ihren kleinen Balkon. Auf Grund ihres Alters und der vielen gemeinsamen Jahre hatten sie auch miteinander Schweigen gelernt. Die Nachmittagssonne schenkte ihnen ein mildes warmes Licht. Er richtete eine Frage an seine Frau. Die saß zusammen gesunken und schien zu dösen. Er fragte sie noch einmal. Da sie schwer hörte, stupste er sie an. Sie war so still... Da ahnte er das sie gegangen war. Ganz sanft nahm er ihre Hand und hielt sie eine lange Zeit. Dann rief er die Kinder an... Bernd Tunn - Tetje
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
feedback jeder art Glut des Abends
| erstellt von Lichtsammlerin- 4 Kommentare
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Möge deine Stirn wenn sie das glühende Abendpflaster küsst mit der Gnade eines Lebens verschmelzen die Arme weit genug den letzten Frühling zu umfangen in einer einzigen Nacht dem Grab entsteigen das die Nacht dir ins Herz grub. Es ist nicht weit bis Abend die Strahlen Licht zerhackt die deinen Fingern entglitten und deine Hände wieder das Rost eines sterbenden Traums umklammern dein einziger Halt stattdessen schließt sich deine Kehle um den Laut eines hechelnden Hundes. Du bewahrst die Worte einzig indem du sie verschluckst dein Magen der am entferntesten gelegene Punkt an den kei…
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
feedback jeder art "Be Water my Friend"
| erstellt von no_matter- 4 Kommentare
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Ein Moment und ein Fels können einen Bach umleiten. Das Wasser bahnt sich seinen neuen Weg. Über und unter Stöcken und Steinen bis es am Ende im Meer vergeht. Mag das Meer wohl auch das Ziel sein, so geht es vielleicht um den Weg allein. Durch Erde, Fälle, Schluchten und Seen wird man zum Fluss, so groß wie der Rhein. Egal was kommt und was wird gehen, ich werde wie das Wasser sein.
letzter Beitrag von Behutsalem, -
feedback jeder art Sonnenuntergang
| erstellt von Sonnenuntergang- 7 Kommentare
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Wie kann etwas das untergeht So schön sein... Etwas das nur kurz noch bestehen wird.. Wie kann dein Licht so anziehend sein Und die Farben so wundervoll in jeder Nuance... Die Wärme Die Sehnsucht.. Jede Melodie klingt schöner, sinnlicher In deiner Gegenwart Ich könnte dich für immer betrachten Und für immer glücklich sein... Mein Blick sucht immer nach dir Geht überall am liebsten in deine Richtung ... Ich werde mich immer nach dir sehnen Und mich von dir inspirieren lassen Mein lieber Sonnenuntergang
letzter Beitrag von Sonnenuntergang, -
ce n'est pas la poésie
| erstellt von Dichtel (†)- 4 Kommentare
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- ___ ce n'est pas la poésie nahm mir ein Pfeif'chen zündelte am Papier rum Anna war grad zur.Hand -
letzter Beitrag von Dichtel (†), -
textarbeit erwünscht Der Drahtseilakt!
| erstellt von Ava- 4 Kommentare
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Das Leben ist ein Drahtseilakt! Man muss entscheiden, will ich bei dir bleiben oder will ich weiter tanzen - alleine, Egal wie ich mich entscheide, ich breche mir die Beine, denn ich stürz ab, Wollen wir zusammen stürzen?
letzter Beitrag von Sonja Pistracher, -
Frei Gedanken
| erstellt von Schreibfee- 5 Kommentare
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Freie Gedanken Ohne Rast und ohne Ruh wir Menschen denken immerzu sei es über das Leben im Ganzen oder vielleicht über verpasste Chancen Ca. 60.000 Gedanken hat ein Mensch täglich alles in Worte fassen wäre unsäglich Zum Glück sind die Gedanken frei kein Mensch erwischt uns dabei. Ob wir gedanklich Neuland betreten oder den lieben Gott anbeten Was wir so fachsimpeln den ganzen Tag ein Außenstehender nicht erraten mag. Gedanken kommen und gehen und keiner kann sie sehen. Es gibt freudige Gedanken, die den Tag versüßen aber auch „Solche“ , die ihn reichlich vermiesen. Gedankengänge müssen sein, holen sie Vergangenes ein. …
letzter Beitrag von wolfgang.jatz, -
Im Staub am Weg
| erstellt von Ruedi- 3 Kommentare
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Ein Lächeln liegt verloren Im Staub der Straße. Niemand hebt es auf. Ein freundlicher Mensch Ließ es fallen. Ohne Adresse, Ohne Absender. Wird es ein Finder Zum Fundbüro tragen? Oder ein Dieb es behalten? Oder kommt ein Straßenkehrer, Der es zum Müll wirft? Freund, solltest du, Ja, gerade du, eines Tages Mein Lächeln finden, So hebe es auf, Behalte es Und sei gesegnet. Trage es bei dir Und hüte es gut, Damit du in den kommenden grauen Tagen Ein Lächeln besitzt, Das den grauen Staub unseres Weges Schon kennt. Du sollst es pflegen Und viele Früchte tragen lassen, Die du wieder verlieren sollst, Damit jene…
letzter Beitrag von Yue, -
feedback jeder art Für wen?
| erstellt von dt02- 5 Kommentare
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Schließ deine Augen und lausche, der Atem, der Schlag, für wen lebst du?
letzter Beitrag von dt02, -
feedback jeder art Absurdum
| erstellt von Elmar- 3 Kommentare
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Leben ist stete Suche nach Leben, Leben ist Finden in allen Dingen. In jeder Regung entschlossenes Streben, ahnendes Wissen zu großem Gelingen. Am Ende wird das Verworfene dienen, den Auftakt setzen zu neuem Beginn, und Tage, die uns als Bürden erschienen; wir leben sie neu in geläutertem Sinn. Sterben folgt der Suche nach Tod; Verlust des Lebens in allen Dingen, In jeder Regung verzweifelte Not, die drohende Fessel niederzuringen. Am Ende wird das Verworfne zertreten, nicht weil verwerflich, sondern weil verhasst. Wir werden empfangen, was wir erbeten: Erleuchtetes Dunkel - Bürde und Last.
letzter Beitrag von Cheti, -
textarbeit erwünscht Ideologen
| erstellt von Ioannis Progakis- 6 Kommentare
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Ideologen Plötzlich war Licht. Später gab es Spiel. Wir haben Sachen gelernt. Wir haben Erfahrungen gesammelt und Meinung gebildet. Wir haben noch mehr Sachen gelernt. Diese haben auf die Meinungen gebaut, die wir gebildet haben. Du hast Fortschritt, Wohlstand gepredigt. Ich Gerechtigkeit, Kampf. Du hast die Neun gesehen, ich die Sechs. Und beide haben es laut geschrien. Und wir haben uns gestritten. Am Ende hatten wir beide Recht, jeder von seiner Seite gesehen. Das Lebensende hat uns beiden Recht gegeben.
letzter Beitrag von Lightning, -
feedback jeder art Nachts allein
| erstellt von Schmuddelkind- 3 Kommentare
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Nachts allein im Kerzenlichte, tief in meinem Wunsch versunken, schrieb ich dir verträumt Gedichte, schwärmerisch und liebestrunken. Wenn dagegen mit Gelüsten ich vor deiner Tür erschien, wären wir es, die sich küssten. Doch stattdessen küsst du ihn. (Aus dem Fundus)
letzter Beitrag von Schmuddelkind, -
feedback jeder art Die Worte fehlen mir
| erstellt von Schmuddelkind- 5 Kommentare
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Die Worte fehlen mir zur Nacht, die du mir sonst so sanft und mild wie ein Versprechen zugedacht, das sich im Worte selbst erfüllt. Er weiß von deinen Träumen nicht und ich kann sie dir nicht erfüllen, solange er von seinen spricht in unsrem tristen Abendstillen.
letzter Beitrag von Schmuddelkind, -
Mutters Grab!
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 4 Kommentare
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Das Grab verweist. Still stehe ich da. Lange Zeit her als sie noch war. Farn und Wildwuchs tarnen das Grab. Bin froh ums Gefühl das ich noch hab` Pflanze Blümchen. Sanfte Farben. Gesegnete Stätte salbt meine Narben. Ich sage ihr Tschüss. Nicht dem Sand. Grab wirkt friedlich unter Gottes Hand. Bernd Tunn tetje
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
Morgengrauen
| erstellt von Uloisius- 3 Kommentare
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morgengrauen dämmert schwach am fernen horizont die halbe welt erwacht alltag © uloisius 2017
letzter Beitrag von Uloisius, -
feedback jeder art Ein guter Tag
| erstellt von Sonja Pistracher- 1 Follower
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Ein guter Tag ist daran zu erkennen, wenn die Gedanken ihm nachhängen und ein Lächeln sich einstellt, das den Abend mir erhellt, wenn ich nachdenk', was so war, war vieles richtig und ganz klar, es scheint beim näheren Betrachten, dass die Momente näherbrachten mir das Leben - eben - dieser Tag, er hatte Sinn, wofür ich dankbar bin.
letzter Beitrag von Melda-Sabine Fischer, -
Entspannung (Elfchen)
| erstellt von Uloisius- 3 Kommentare
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Entspannung kein Stress immer schön langsam fünf gerade sein lassen Wohltat © uloisius 2017
letzter Beitrag von Nils, -
feedback jeder art Die dunkle Seite
| erstellt von Ralf T.- 1 Kommentar
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Die dunkle Seite Dunkel aneinandergereiht steh`n sie da, zu jeder Zeit, vielleicht sitzen sie auch, oder liegen zur Ruh, jeder wie er es braucht und das immerzu,… …doch ständig bei Licht, ohne jenes sieht man sie nicht, denn es ist das Drumherum das sie wohl am Leben erhält, gesichtslos und stumm in der Schattenwelt. Und die Moral von der Geschicht‘: Siehst du jemand ohne Gesicht, der gänzlich dunkel ist und nicht spricht, lass ihn bei dir sein, er wird bei dir verweil’n, durch den hellen Lichtschein, erlischt es, geht er auch zuweil’n, was du merk…
letzter Beitrag von Ralf T., -
U 5 oder Kleine Fahrt ins Grüne
| erstellt von Angelika- 4 Kommentare
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Du lässt die Zeitung sinken, blickst hinaus: Erst bloß der Himmel, dann das viele Grün, vorbei huscht Siedlungshaus um Siedlungshaus, und drüber siehst du Gänsescharen ziehn. Du nickst beruhigt ein bis Wuhletal, noch immer Himmel und das viele Grün. Die U-Bahn füllt sich hier mit einem Mal, man fährt viel rum in diesem Randberlin. Und jetzt die Satellitenstadt im Grünen. Sie winkt herüber, freundlich, farbenfroh. Du siehst es an den Leuten, ihren Mienen: Ihr Hellersdorf ist nicht ihr Waterloo. Zum Lesen bist du jetzt kaum noch imstande, die Bahn fährt Richtung Hönow, Endstation. Mit einem Fuß bist du schon auf dem Lande, ein Schrittc…
letzter Beitrag von Angelika, -
Ode an Herrn Rilke
| erstellt von Federleicht- 4 Kommentare
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Lieber Herr Rilke, unter der Birke sitze ich, gleite in Worte und reite auf deinem Pfad zwischen Wolken gerad'.
letzter Beitrag von Freienweide, -
feedback jeder art Distanzt
| erstellt von Letreo71- 1 Follower
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Nimm dich selbst in deine Arme, habe mich kein bisschen gern, denn es heißt nun Abstand halten, halt dich dran und bleibe fern! Dann verspeis allein die Marme- lade, die ich uns gekocht lass dir ihre Süße munden, hoffe sehr, dass sie dir schmeckt und dir hilft, rasch zu gesunden. Geh mir nur nicht auf den Docht! Doch um eines will ich bitten, gib nicht der Corona Schuld, dass wir uns verloren haben, lag an reiner Ungeduld und das sei hier nicht umstritten.
letzter Beitrag von Letreo71, -
feedback jeder art Haben und Sein
| erstellt von Lotte, B. R.- 3 Kommentare
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Haben und Sein Mit Wenigem sich zu begnügen, solange es zum Leben reicht, so es noch keiner Armut gleicht, braucht man sein Lebenslos nicht rügen. Ins „Haben“ sich genügsam fügen, fällt dem Bescheidenen recht leicht, genug hat der, dem wenig reicht, straft jedem Nimmersatten Lügen. Sich am Zu-Viel zeitlebens weiden, ist doch, weiß Gott, nicht zu beneiden, wer viel besitzt, kann viel verlieren, denn Diebe könnten ihn berauben. Es lohnt für Güter zu plädieren, immaterielle, wie das „SEIN“, Höherentwicklung, Liebe, Glauben!
letzter Beitrag von Lotte, B. R., -
feedback jeder art Frei wie ein Vogel
| erstellt von ConnyS- 3 Kommentare
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Wenn ich könnte, würd ich fliegen Würde alles lassen stehn und liegen Wie ein Vogel frei im Wind Flög ich fort, so ganz geschwind Text von Bildgedicht in Galerie @createdbyconnystueber
letzter Beitrag von ConnyS, -
Wieder eine schlaflose Nacht, inmitten der Stille und Dunkelheit hoffend auf den neuen Tag. Fühle mich hilflos, ausgeliefert, in den Fängen der Finsternis. Gedanken, die ich nicht will, lassen mich nicht mehr los. Erst wenn die Nacht weicht und der Tag übernimmt, kann ich mich von der Macht der Gedanken befreien - bis zur nächsten schlaflosen Nacht ...
letzter Beitrag von eiselfe, -
Knallbonbon
| erstellt von Carry- 3 Kommentare
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Knallbonbon Das Neue Jahr so heiß erwartet da wird geböllert laut geknallt und so ins neue Jahr gestartet bis es in jede Ritze schallt Die Tierwelt ist total verschreckt gerät in Panik und sucht Schutz wer hat denn dies nur ausgeheckt haut zu Silvester auf den Putz Der Opa der fällt von seinem Lager ja ist denn nun schon wieder Krieg wird blass und singt die alten Schlager Schwarzbraun und löchrig wie ein Sieb Kaum ist der Feinstaubnebel fort der letzte Knaller nun verschossen die Erde ein vermüllter Ort Blauer Planet: Ab heut geschlossen 01. 01. 2019
letzter Beitrag von Carry, -
Beim wilden Mohn (Für Rena)
| erstellt von Black Raziel- 1 Kommentar
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Beim wilden Mohn -Für Rena- Ein Halm, ein Ei, vielleicht auch zwei, die Raupe schlüpft und bahnt sich frei. Sie frisst sich satt, von Blatt zu Blatt, weil sie den größten Hunger hat. Nicht lange dauert's, bis sie dann, ein Häuslein baut, drin schlafen kann. Nach dreiundzwanzig schlüpft erneut ein Ding, nun ungeschützt. Zu zerzaust und beinah gläsern, weilt es lang noch auf den Gräsern. Denn bevor die Glieder steifen, es die Schwingen weit entfaltet, muss es zur Vollendung reifen, bleiben diese doch erkaltet, ehe ihm die Sonnenstrahlen neue bunte Flügel malen. Das Abendrot, es dämmert schon, im Blumenmeer, beim wilden Mohn.…
letzter Beitrag von Onkel_Outlaw, -
Zeit Die Zeit verrinnt so schnell um mich herum Gerade eben waren wir noch Kinder Spielten zusammen im Sandkasten Und jetzt sind wir bald erwachsen Kein anderes Ziel vor Augen Hatten wir gestern noch Als schnell groß zu werden Doch heute sitz’ ich hier und wünsche mir Die Zeit würde anhalten Für einen Augenblick bloß Viel zu schnell scheint alles zu gehen Kaum steht man auf Schon liegt man wieder Zur Ruhe gebettet Und wartet auf den nächsten Tag Yannik P. 13.12.2008
letzter Beitrag von Almgandi, -
feedback jeder art Ein Wanderlied
| erstellt von Philipp S.- 2 Kommentare
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Das Leben ist ne Wanderschaft, es geht durch Berg und Tal. Doch wir schöpfen neue Kraft auf unsrem Wag zum Gral. Es ist ne heilge Suche nach dem Sinn des Seins, doch manchmal auch ein Fluche und des Lebens Peins. Doch unverdrossen gehn wir fort, es soll wohl auch so sein. Doch Genossen hört dies Wort, am Ende kehrn wir ein
letzter Beitrag von Philipp S., -
feedback jeder art HoffnungsLos
| erstellt von Carry- 4 Kommentare
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Am Horizont der Silberstreif er ist schon bald verschwunden dünn wie ein Strich - fast unsichtbar unten tief am Abgrund so viele verlorene Seelen Hoffnungsloses Bangen auf ein Licht Auf all der Asche werden Blaue Blumen blühn Irgendwann 30 Januar 2021
letzter Beitrag von Carry, -
Poetologie
| erstellt von Zeitwissenschaftler- 1 Follower
- 1 Kommentar
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In der Poetologie steht beschrieben. Wie wir Poeten verblieben. In der Abmachung dessen. Dass wir uns nicht stressen. Sondern einfach lieben. Und ganz locker blieben! In der Poetologie steht gehalten. Das Leben zu entfalten. Raus aus Hektik und Stress. Und dass ich nicht vergess. Aus der Vermessung der Zeit. Hab ich mich selbst befreit. Die Poetologie hält daran fest. Dass wir glauben bis zum Rest. Die Poetologie beschreibt. Was am Ende übrig bleibt. Und was wir am Ende finden. Wird uns nicht mehr verschwinden. Vom Sein in Raum Und Zeit. Muss man sich entfalten. Doch dann ist es bald so weit. Und die Stirn schlägt falten.…
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
feedback jeder art Schambereich
| erstellt von Ponorist- 1 Follower
- 8 Kommentare
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Schambereich das Besteck noch in der Hand tiefsitzend in eig‘nen Schädel schuldig, aus dem letzen Loch einen Blick riskiert zu haben nie Gesagtes – weißt du noch..? erinnere mich nicht daran drücke nicht in diese Kerbe wenn es mich auch nicht betrifft mit den heutigen Atomen mehr als ein Gedankengift schneide mir den Kopf nicht ab löffel mein Gehirn nicht aus um den Schambereich zu zeigen so zu tun, als sei er weg nicht gewesen, aber eigen
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feedback jeder art Die Erde weint
| erstellt von Margarete- 7 Kommentare
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Nach und nach wird unsere Erde zerstört, weil keiner den Ruf aus ihrer Seele hört. Abgeholzt werden massenhaft Bäume um uns zu erfüllen noch mehr unsere Träume,... ...um Platz zu schaffen für immer mehr Profit, das macht die Erde nicht mehr lange mit. Zu nutzen für Weiden, Häuser und Wege, und kaum einer kümmert sich um ihre Pflege. Die Meere werden mit Plastik zugemüllt, damit Verlangen nach Verpacktem gestillt. An Menschen gibt es immer mehr, wo kommt für ihre Existenz das alles her? Ihre Schätze hat sie uns so reichlich gegeben damit wir glücklich und zufrieden auf ihr leben. …
letzter Beitrag von Hera Klit, -
Morgen Gedanken
| erstellt von Wilde Rose- 2 Kommentare
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Manche Leute möchten etwas Besonderes sein, ich möchte nur etwas Besonderes können und nur wenige haben das Glück, beides in sich zu vereinen. Nur vorbeugend: das ging mir ganz allgemein durch den Sinn und hat nichts mit den Dichterinnen und Dichtern im Forum zu tun
letzter Beitrag von Nils, -
George Orwell schieb vor vielen Jahren ein Buch indem wir schon erfahren wie heute Überwachung geht doch ist es leider viel zu spät. Die Bayern haben's wieder mal uns so gezeigt, welch eine Qual frei ist hier keiner mehr im Staat gezielt geht auf die böse Saat Mai 2018
letzter Beitrag von Anonyma, -
Der Mensch
| erstellt von Pamwam- 4 Kommentare
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Umhüllt von der Liebe, will ich für immer sein. Nachgeben der Triebe, lässt uns Mensch sein. Neid durchströmt die Anderen, macht sie rot vor Wut, Doch just als kommt der Frühling, erlischt die letzte Glut. Der Reiz der schönen Dinge, der jugendlichen Lust, beraubt der sieben Sinne, lenkt uns unbewusst.
letzter Beitrag von Nils, -
Fall und Aufstieg
| erstellt von Desîhras- 0 Kommentare
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Wo faule Worte den Trank der Wahrheit besudeln Und wo sie Kenotaphen fuer falsche Goetter bauen Erzuernen im falschem Licht die alten Blaetter neuer Baeume, die im schwaeren Schein gluehen Die schwangeren Muender, die Totgeburten zur Welt bringen Verstummen im stinkenden Rauch eines alten Scheiterhaufen Wandern grasberaubte Wegen, voll Asche und kaltem Schlam Sehen die geistlosen Schoepfungen des vernachteten Tages "Meine Worte waren wahr und wurden doch nicht erkannt, meine Taten waren fuer euch doch ihr habt mich bestraft, Um euret Willen warf ich weg, was mir gegeben war; Doch ihr legtet einen Dorn, in mein noch ungegrabenes Grab. S…
letzter Beitrag von Desîhras, -
feedback jeder art Weltall Erde Mensch
| erstellt von horstgrosse2- 6 Kommentare
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Weltall Erde Mensch Wir sind die Kinder vom Planeten Drei. So hört uns Jemand aus dem Sternen All? Es gibt Euch doch, nur keiner fliegt vorbei. Ist alles nur Geschwätz, ein tumber Schall? Die Höhlenwände voll von Euch gemalt. Mit Untertassen, Fremde, spitz ihr Kopf. Die Fantasie der Menschen sprüht und strahlt. Von tausend Rätseln, Formen, kurz ihr Schopf. Wir sind die Neugier selbst, von allen Arten. Doch unser Weg war wild und niemals sicher. Sind Egoisten hier, und dort die Zarten. Vermüllten unsre Welt, wie Gottes Stricher. Nun endlich …
letzter Beitrag von horstgrosse2, -
feedback jeder art Das Selbst
| erstellt von Lichtsammlerin- 6 Kommentare
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So sah ich in dir mein Selbst entstehen während du dich darin verlorst deines Selbst beraubt in Verleugnung versuchend mir meines zu nehmen in Stücke gerissen meine Hülle während du nach Ganzheit strebtest eine Einheit aus den Stücken meines Ichs diese Vollkommenheit der Loslösung im unbeständigen Sein so wurde ich ganz während du die Grenzen vergaßt deiner entstellten Macht schreiend deine Hilflosigkeit verneinend du glaubtest zu herrschen und wurdest beherrscht während ich den Gefühlen entsagte die Unterwerfung befahlen …
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
Blau des Erinnerns
| erstellt von Angelika- 3 Kommentare
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Manchmal. Ein Gedicht steigt auf in dir, gedankenvoller Schmerz, verschüttet im Blau des Erinnerns. Manchmal die Furcht vorm Damals, rastlos treibt es dich, dieses Sehnen nach dem Herbst der Reife. Manchmal der Fund einfachen Glücks, und trunken vom Geruch der Zeilen blaut Wind durchs offene Fenster.
letzter Beitrag von Angelika, -
nur kommentar Deep Mirror Fraktal
| erstellt von J.W.Waldeck- 1 Follower
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Solarzellen öffnen sich kosmischen Quellen vom Licht verbannt erreicht sie emulgierte Energie was vorher nicht vereinbar war, transformiert dimensional und die Zusammenhänge werden offenbar eine unsichtbare Entropie bleibt haften ein Unwohlsein verkörperter Hölle das nur begeisterte Seelen entmachten auf der Stufe einer Materiequelle die Eigenzeit jeder Geistesballung ist jederzeit auf allen Axen vielfältig zugleich vorhanden wo unbestimmte Vorgänge noch als Wahrscheinlichkeit wirklich werden und irreversible Stränge zustandslos verfallen dort herrscht das Chaos des Aufbruchs und alles Verbundene wird aufgelöst ein offene…
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
Das Mädchen Josefine
| erstellt von Toni- 3 Kommentare
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Das Mädchen Josefine Der Tag war schön, das Frühstück schmeckte, die Gäste waren gut gelaunt als ich am Nachbartisch ein Mädchen entdeckte, das über all die Köstlichkeiten staunt. Sie war in sich zurückgezogen Nahm das Geschehen um sie gar nicht wahr Begrenzte ihr „Reich“ mit den Ellenbogen Und war in Gedanken wohl gar nicht da. Sie lebt mit ihrem Down Syndrom In ihrer eignen, kleinen Welt, kennt nur die Leut um sie herum und macht nur das, was ihr gefällt. Ich sah sie an, mir kamen Tränen Wie einsam war sie wohl in ihrer Welt? Mag sie sich nach Freunden sehnen? Nach jemanden dem sie gefällt? Sie musste wohl meine Gedanken …
letzter Beitrag von Toni, -
feedback jeder art Abenddämmerung
| erstellt von anais- 8 Kommentare
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Dämmerung hüllt in ihren Schleier Berge, Wald und Täler ein Hell glänzt der See im Silbermondschein Leise singen Wellen Sehnsuchtmelodien durch offene Fenster ziehen schillernd bunte Träume sinken flüsternd honigsüss tief in meine Mitte
letzter Beitrag von anais, -
Déjà - Vu
| erstellt von Sternwanderer- 4 Kommentare
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Déjà - Vu Bilder ahnst du als schon mal gesehen, fängst an zu graben – tief in deiner Seele - Hilflos suchst du hier und dort, machst Unordnung – doch nichts ist da - Ohnmächtig sitzt du in der Wartehalle und hoffst auf Impulse – die dich erinnern lassen - © Sternwanderer
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
Der Vorhof
| erstellt von rupert.lenz- 7 Kommentare
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Der Vorhof Im Vorhof zur Freiheit blüht Rechthaberei Neben kleinen, vereinzelten Rosen Sie plustert sich auf, macht sich stolz wie ein Pfau „Seht ! Ich habe das Ziel schon erreicht !“ Doch das Tor dorthin öffnet sich Nicht ihrer Schwatzhaftigkeit ! Sie beansprucht den Raum Ohne Blick nach den Seiten Gleichsam so, als ob Wahrheit ein Börsenwert sei Ihre Träger und Käufer sind dort nur Spekulanten Ertaubt von den täglichen Schreien Ihresgleichen. Jedoch weiß man dort nichts von dem, Was man nicht sieht Und auch das, was man sieht, ist nicht Alles Und so klammert ein Pulk sich an Masse und Größe Wird sich selbst zum Gewicht Und gi…
letzter Beitrag von rupert.lenz, -
Du bist mein Bruder sonst nicht mehr
| erstellt von Gutmensch- 10 Kommentare
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Mein Bruder denk noch einmal nach, es ist nicht richtig was du tust. Dein Hass macht alles schlimmer nur lass diese Menschen doch in ruh Ich muss die Frauen doch beschützen, die sonst geschändet werden, Ausländer raus aus meinem Land bevor sie uns noch alles nehmen. Von wem redest du verdammt fast alle sind wie du und ich, sie wollen endlich wieder leben und das die Kinder glücklich sind. Mach die Augen auf du Gutmensch schaust du denn nicht Internet. Die kommen uns zu übernehmen und kriegen Geld das dir gehört bitte Bruder glaub das nicht, lass dich nicht vom Mob verführen. Niemand nimmt dir etwas weg, kein Fremder hat …
letzter Beitrag von Gutmensch, -
kurzweil der tage
| erstellt von Perry- 4 Kommentare
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was ist wenn die letzte runde gespielt der fluss von der quelle bis zur mündung erkundet ist wenn das letzte gedicht getextet das finale lied komponiert der schwanengesang verklungen ist dämmert dann die erkenntnis dass leben nichts anderes als zeitvertreib bis zum tod ist
letzter Beitrag von Nils,
