Gedanken, Weisheiten, Philosophisches
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6.996 Themen in dieser Kategorie
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wort _Klemme
| erstellt von Dichtel (†)- 4 Kommentare
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- .. wort _Klemme ................................................pf . f ff fff fff ........................................ ort ........................................... Wort klemmt ... Mist ............, , wie’n Pfropf auf dem Weg zum Neuron ..........................Spiegel _versteck ....................... flackert ................. wo ......................................................... h in -
letzter Beitrag von Dichtel (†), -
feedback jeder art zwischen den himmeln
| erstellt von Perry- 5 Kommentare
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es ist herzweh das mich treibt doch ich will das gewesene nicht vergessen auch wenn sich mein inneres nach dem jenseitigen sehnt es ist liebe die mich ausharren lässt ginge ich über die grenze bliebe sie zurück so hat jede seite ihren preis sei es im hier oder dort langsam lichtet sich der nebel ich erkenne dass sowohl das vergangene wie auch das künftige dein lächeln in seinen augen trägt
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Spätsommerabend
| erstellt von Carry- 3 Kommentare
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Lautlos malt der Mond Schatten mit den sterbenden Zweigen leise bricht die Stille über ein dunkles Land Wind streift durch Gras und Felder wogen sanft zu einem Meer voll Schweigen Aus der Gedichtekiste
letzter Beitrag von Buchstabenenergie, -
feedback jeder art Der Große
| erstellt von Schmuddelkind- 4 Kommentare
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Er hat so Manches schon erreicht und findet in sich doch kein Leben. Er muss vor selbst gehobnen Gräben, da er dem eignen Rang nicht gleicht, sich über andere erheben.
letzter Beitrag von Schmuddelkind, -
feedback jeder art Verzweiflung
| erstellt von Sonnenuntergang- 6 Kommentare
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Ich möchte schreien ich möchte rennen vor mir selbst weglaufen kann nichts nehmen auch nichts geben möchte aber noch etwas Zeit kaufen... überall das Jetzt nirgendwo der Morgen ich will aber keine offenen Karten Nur der Versteck in deinen Armen könnte mich aufhalten
letzter Beitrag von Sonnenuntergang, -
Mitternacht des Denkens
| erstellt von Wilde Rose- 3 Kommentare
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Hallo blendednoah, ich meine auch, dass der Mensch nicht unbedingt eine gute "Erfindung" ist. Eigentlich sollte er mit seiner Intelligenz dazu in der Lage sein, diese Erde und die auf ihr lebenden weniger intelligenten doch trotzdem gleichberechtigten Lebewesen zu beschützen. Aber was macht er? Zerstören. Das liegt wohl in seiner Natur. poetische Grüße Schnulle
letzter Beitrag von Wilde Rose, -
feedback jeder art Lebenskunst
| erstellt von Josina- 7 Kommentare
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Scherben bringen nur Glück erstellt man aus Ihnen ein Mosaik, etwas Neues, zauberhaftes! @ G.J. Gersberg (Josina)
letzter Beitrag von Josina, -
Seelenmelodien - Verborgene Welten
| erstellt von TEP- 1 Kommentar
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Seelenmelodien Verborgene Welten Einem klaren Gebirgsbach gleich, fließen meine Gedanken hinfort. In dieses euch unbekannte Reich! Dem schönsten aller schönen Ort. Eine Welt ohne die – ihr wisst es nur nicht! Ein Teil der Seele auf ewig Vakuum bleibt. Ursprung des Lebens, Liebe und Licht! Das uns die Tiefen des „Seins“ doch zeigt. Wie würde ich doch dursten, darben, ohne dich, der Mußen höchste Kunst! Gestatte mir, mein Herz zu laben, in deiner Küsse höchsten Gunst. © by TEP, 06.05.2009 ----------------------------------------- „Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüb…
letzter Beitrag von TEP, -
feedback jeder art Heimat
| erstellt von Flutterby- 2 Kommentare
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Heimat Blätter lassen sich vom Winde leiten Sachte hinab zur Erde begleiten Verlassen den Schutz ihrer Welt Wenn nichts mehr sie hält Am Ende dann Stille In Hülle und Fülle Zeit verändert Sinn und Sein Einzig Du Bleibst Dir ewig Heim
letzter Beitrag von Flutterby, -
feedback jeder art Der Dichter und der Leser
| erstellt von Federtanz- 3 Kommentare
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Die Seele tanzt an der Wand viele Blaugefärbte Tränen rotes Herz fliesst als Licht auf dieses Wort, dein Blick Meine Haut ist auf der Tinte die deine gänzlich berührt jede Lücke ist dein Atem der sich im Echo verliert Ein Poet ist einer, der manipuliert wie du meine Wellen liest ein Wort sanft, eines nicht ein Gefühl das nur du fühlst Diese Bilder und der Sonnenschein sind von mir bewusst gemalt du siehst in meine Feder ich male in dir einen reim
letzter Beitrag von Sonnenuntergang, -
feedback jeder art Die Jugendzeit
| erstellt von Alter Wein- 1 Follower
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Die Jugendzeit Jugend, was ist das? Habe ich oft gefragt die Antwort ein Lächeln und man hat gesagt: „SIE ist das schönste auf der Welt, nicht zu kaufen mit viel Geld“ Die Welt erkunden, Freunde finden - ausgehen, sich nicht gleich binden, Feste feiern, Party machen - über die Erwachsenen lachen Diesen Schritt habe ich versäumt, unbesehen weggeräumt die so holde Jugendzeit - ich war nicht für sie bereit Ich wollte gleich erwachsen sein sprang in das Haifischbecken rein - ein Entrinnen gab es nicht, musste wahren das Gesicht Heute weiß ich klipp und klar, dass dies ein großer Fehler war -…
letzter Beitrag von gummibaum, -
kugelrunde Zeit wir bewegen uns in dir wie Eisberge im Meer wandeln und vergehen © uloisius 2017
letzter Beitrag von Uloisius, -
feedback jeder art Welt der Gnade
| erstellt von Elmar- 4 Kommentare
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Welt der Gnade, komm herbei, stille mein Verlangen. Böses wie auch Gutes sei liebevoll umfangen. Wandelbar wird alles dem, der fest auf dich vertraut, der, wenn harte Winde gehn, auf neue Sphären schaut. Darin harret alles Glück, in der Einsicht Stille, dass das ärgste Missgeschick, sich mit Sinn erfülle. Und wer sucht in Zuversicht, Geist und Sinn zu finden, das, woran es ihm gebricht, wie das Licht dem Blinden, wird nun sehend im Verstand, dass kein unnütz Treiben, und was hier noch unerkannt, kann es dort nicht bleiben. Seht, die Zeit steht stille nun, da der Grund gefunden. Dort, wo alle Dinge ruhn, …
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
Das kalte Land
| erstellt von Carry- 6 Kommentare
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Winter liegt auf allen Zweigen eisig knistert leis der See auf den Feldern liegt ein Schweigen Wald und Wiesen deckt der Schnee Grau schwebt Nebel durch die Bäume legt sich nieselig aufs Land Dunkelheit kriecht durch die Räume Licht gibt Tagen kaum die Hand Tief im Innern spür ich sacht Frühling klopft bald an das Tor brechen wird der Kälte Macht neues Leben sprießt hervor Aus dem Fundus
letzter Beitrag von Lalelotte, -
Lichtstrahl
| erstellt von Sassafras- 3 Kommentare
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Ein Lichtstrahl fällt durch den Vorhang Staub tanzt und blitzt im Licht Ein Schauspiel des Lebens im Einklang Mit allem was später doch bricht Vergessen auf stetigem Posten Verloren und doch noch da Verzaubert die sprießenden Knospen Vergiftet ein weiteres Jahr Allein nur das Rauschen der Bäume Allein nur das Streben nach Glück Zusammen nur einsame Träume Zusammen ein weichendes Stück Der Lichtstrahl fällt auf die Lieder Wie Licht einer anderen Welt Erwachend verschwindet sie wieder Die neue wird wieder erhellt Geprägt von Schatten und Nebel Wirr und verknotet im Geist Verworren trägt jeder den Knebel Der unausweichlich sc…
letzter Beitrag von Sassafras, -
textarbeit erwünscht Erstes Kurzgedicht...
| erstellt von TomM- 1 Kommentar
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Erstes Kurzgedicht in höchst amüsanter Dichtung mit gefühlvollem Nachgeschmack. Hier mein erstes Kurzgedicht im Style eines Zungenbrechers: Stehen im Stillstand Stau stört nicht nur den im Stillstand stehenden Stau Stopper, sondern auch die im Stau stehenden Störe am steilen Steg. Ich würde gerne ihre Impressionen kennenlernen und hören, was Sie dazu sagen.
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feedback jeder art Gnade des Sterns
| erstellt von Lichtsammlerin- 7 Kommentare
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Die Straße führte nirgends hin nicht mehr, seit Lichtblau farblos war der Weg erschien ihm ohne Sinn er war der Schritte nicht gewahr die tiefer in die Leere führten dorthin wo alle Zeit begann war'n Träume, die nur ihm gebührten und dort fing alles Streben an. Fing an ihm Schmerzen zu bereiten! Die Welt im Rausch ihm zu entgleiten weil er nichts hielt, nur gehen ließ was aus der Ferne Glück verhieß. So ließ auch er vom Stern sich leiten bis der die Gnade ihm erwies.
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
feedback jeder art Sonne
| erstellt von Sternenherz- 6 Kommentare
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Sonne Mit dem Morgen da kam die Sonne zurück: Erneut bin ich anders - bin selber mir fremd. Aus den vielen Momenten die leichten ich pflück und hefte als Sterne sie mir an mein Hemd! Bin erneut eine and're, so sperrig, so fremd. Mensch bin ich und manchmal fühl ich mich daheim. Dann hefte ich Sterne aus Licht mir ans Hemd Und fühl' stetes Wachsen; bin ja steter Keim. Mensch bin ich und manchmal fühl ich mich daheim, wo Wärme mich trägt, wo Geborgenheit hält. Stets sind wir am Wachsen, sind Augenblicks Keim In meinem Blut leuchten die Zeichen der Welt. Wenn Wärme mich trägt, wo Geborgenheit hält, ich aus allem, was möglich, das Leich…
letzter Beitrag von Sternenherz, -
Anthropologie
| erstellt von BengelBart- 0 Kommentare
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Anthropolgie Der glückliche Mensch möchte die Gegenwart Möglichst mit Glückseligkeit anfüllen irgendwie hat er Recht auf seine Weise Der dadaistische Mensch möchte gerne wissen warum Vieles so ist wie es ist Drum baut er etwas Sinnloses zusammen Der wütende Mensch lässt zu oft seinen Lebensfrust an anderen aus aber dieser vergisst die Lebenslust Der liebe Mensch mag die Anderen einfach so dies ist für ihn eine Selbstverständlichkeit Der hassende Mensch findet sich selbst unbedeutend drum ist er so geworden Der gelibte Mensch nimmt diesen Zustand als selbstverständlich hin aber erkennt er auch dessen…
letzter Beitrag von BengelBart, -
feedback jeder art Die Chance
| erstellt von Hayk- 7 Kommentare
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Die schnöde Angst beschleicht der Menschen Herzen, sie fürchten sich vor Krankheit, frühem Tod. Auch mir ists keinesfalls zumut zum Scherzen, ich weiß um Siechtum, kenne ihre Not. Das Gottvertrauen geht ganz rasch in Binsen, mit Klopapier versucht er sich zu schützen; die Maske vorm Gesicht verbirgt mein Grinsen - was soll der ganze Kram uns wirklich nützen? Nur einer, Baldur, geht mit stolzen Schritten den Götterpfad entlang und zaubert Farben, verwandelt die Natur und hört mein Bitten:…
letzter Beitrag von Hayk, -
Es fehlen die Worte
| erstellt von eiselfe- 5 Kommentare
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Muß oft nach Worten suchen, höre mich nur leise fluchen. Will etwas zum Thema sagen, in meinem Kopf so viele Fragen. Die Worte fallen mir nicht ein, frage mich, wie kann das sein. Die Stimme wird immer leiser, klingt mit der Zeit auch etwas heiser und ich find' die Worte noch immer nicht dann fang' ich an- schreib' ein Gedicht. Kann in Ruhe nach Worten suchen, ohne vor mich hin zu fluchen, muß nicht mehr nach Worten ringen, kann entspannt ein Gedicht zu Ende bringen.
letzter Beitrag von eiselfe, -
feedback jeder art Bekenntnis
| erstellt von Lichtsammlerin- 10 Kommentare
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Wie viel an Mut ist hier vonnöten! Dass ich im Traum dir gegenüber steh und muss erst diese Liebe töten und Sehnsucht ertränken im tiefsten See. Wenn Schlaf sich dann darüber legt in dem dein Schatten sich verbirgt aufs Neue mich ins Dunkel trägt weil dort noch deine Kälte wirkt muss ich mich erst in Ohnmacht finden? Und hilflos dies beim Namen nennen um deine Macht zu überwinden und meiner Unschuld mich bekennen.
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
feedback jeder art Vom Scheitern
| erstellt von Lichtsammlerin- 1 Follower
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Das Lernen übt sich gerade im Scheitern weil keine Schwäche so klar umrissen und spürbar ist wie im Augenblick vor der Kapitulation. Fallen ist nur eine Art den Boden zu verfehlen um sich ihm anders hinzugeben. Ganz und voller Hingabe. Bis das Herz keinen anderen Zustand erinnert. Du solltest wissen - nicht das Ziel ändert den Weg sondern der Weg den Menschen der ihn begonnen hat. Es ist nie jener der das Ende erspäht. Der Preis ein Gedicht zu betreten ist eine Verwandlung die den Rückweg verwehrt. Hab keine Angst - der Wandel ist die einzige …
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
feedback jeder art Wofür
| erstellt von Lichtsammlerin- 10 Kommentare
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Für das Wort den tragenden Atem für die Augen ihren frischen Glanz für den Glauben an Unendlichkeit den Anfang das Ende der Zeit für dich und mich für die lautlosen Kämpfe die Niederlagen für jeden Schritt Richtung Sieg das Fallen und Fliegen für die Hoffnung im Herz den Zweifel wider Willen mit allem was ich bin für die Brüder und Schwestern den Schweiß und das Blut mit allem und trotz allem für den Widerstand im Geiste die Rächer der Gerechten für Gestern und Heute die Kinder von Morgen für ein mutiges Lächeln und ehrliche Tränen wofür…
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
Gedankenentbehrung
| erstellt von Scosid- 1 Kommentar
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Gedankenentbehrung Heute hat mein Gehirn Tag der offenen Türe, Ich bin da, wenn ich dich durch mein Chaos führe. Der Eingangsbereich eine einzige Katastrophe, Das Gehirn ein Lied, der Gedanke eine entweichte Strophe. Weiter nebenan siehst du das, was sie Gefühle nennen, Mein Haus unter Wasser hört nicht auf zu brennen. Schau auf den Boden, er ist gepflastert mit Wut, Darunter begraben liegt der ermordete Mut. Hier die Personalabteilung, alles streng geheim, Wie geht es dir heute? Gegenteiltag. Ja gleich nein. Dort vorne meine Augen, die Fenster zur Seele, Schau lieber weg wenn ich meine Gedanken entbehre. Tag der offenen Tür, auf kein…
letzter Beitrag von drei, -
nur kommentar Bleib!
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 4 Kommentare
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Bleib! Nach langer Zeit ist sie mal da. Ein Skelett dem Tod so nah. Sieht sie an wie entrückt. Hat mal wieder was gedrückt. Sie macht trotzig ganz arg dicht. Hilflos macht das Suchtgesicht. Drückt so sehr sein liebes Kind. Draußen herrscht ein rauer Wind. Bernd Tunn -Tetje
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
Unsere Welt
| erstellt von jesusgirl- 2 Kommentare
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Alles ist grau. Die Wolken vergießen ihre Tränen vor lauter Trauer über das hässliche Angesicht der heutigen Welt. Menschen laufen mit gesenktem Blick die Straßen entlang. Schirme krachen aneinander. Man erwischt kaum einen freudlichen Blick. Dafür bleibt auch keine Zeit. Jeder ist mit sich selbst beshäftigt. Denkt nur an sich. Die Welt ist voll mit ihnen. Egoisten, Heuchler, Lügner. Menschen, die so karrieregeil sind, dass sie über Leichen gehen. Die Blätter fallen kraftlos von den Bäumen. Sie können nicht mehr. Genau wie die Welt. Längst hat sie schon ihr Todesurteil unterschrieben. Sie wird sterben. Und mit ihr die ganzen Egoisten, H…
letzter Beitrag von redmoon, -
Frei sein...
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 2 Kommentare
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Wünscht sich frei. Im Glauben gebannt. Ergebene Treue. Nie gewankt. Sieht sich lebendig im geistlichem Licht. Auf eine Zwiespalt wenig erpicht. Redet mit Gott wie es immer so ist. Begehrt den Segen. Merkt nicht den Riss. Könnte verändern was kritisch beäugt. Ehrliche Wege sind von Christus beäugt.
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
Schmerzvolle (Un-)Gewissheit
| erstellt von ViolinLady22- 3 Kommentare
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Das habe ich in einer einsamen Stunde geschrieben Schmerzvolle (Un-)Gewissheit In meinem Unterleib schwirren tausend verwirrte, verwaiste Fliegen. Suchend nach der Einen oder der Anderen Möglichkeit einen Ausweg aus dieser auswegslosen Situation zu finden. Immer wieder stoßen die blinden, tauben Fliegen mit ihren Stahlhelmen von innen gegen meine Bauchdecke. Sie wollen mich quälen bis ich sie rauslasse. Aber wann ist es soweit? Will ich es überhaupt? Was dann? Was ist danach? Wenn die Fliegen ihre Stahlhelme absetzen und einfach nur noch taumelnd in ihrer Grube der Gewissheit hängend vor sich hinschweben? Gewissheit. Nichts wünsche ich mir gerad mehr…
letzter Beitrag von ViolinLady22, -
Melancholie des Schweigens
| erstellt von Carry- 6 Kommentare
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Der bleiche Mond blickt durch die Wipfel und Nebel liegt auf tiefem Wiesengrund ein Adler steigt hinauf zum Gipfel im fahlen Morgen zu so früher Stund der Wald verharrt in sanftem Schweigen bevor der Wind die Blätter raschelnd treibt sich langsam hin zur Erde neigen in Rot und Gelb das Herbstblatt schreibt die letzten Grüße schon mit schwacher Hand im Dämmerlicht schwebt leicht ein Reigen verweht die Zeit mit letztem Band verklingen Töne wie von leisen Geigen
letzter Beitrag von Carry, -
Embrini (alleine) im Schuhkarton, unterhält sich ...
| erstellt von Dichtel (†)- 4 Kommentare
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- Embrini (alleine) im Schuhkarton, unterhält sich ... Pappe, nur Pappe um mich, so unkuschlig hat mir gefehlt bin so zittrig des wegen du ver_ stehst nix genau meins Aha. Was meinst du, wohin? -
letzter Beitrag von Dichtel (†), -
nur kommentar Wie sie es will!
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 0 Kommentare
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Sitzt andächtig. Denkt auch nach. Ihr Leben liegt gerade brach. Tut sich schwer beim sortieren. Will den Stolz nicht verlieren. Bleibt einwenig. Wald ist still. Hier ist es wie sie es will. Bernd Tunn - Tetje
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
Narbenöl
| erstellt von Behutsalem- 4 Kommentare
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Im Zeitvergehen heilt so manche Wunde. Ein alter Spruch, der wie ein Pflaster wirkt. Man sucht sich in der Lebensweisheitskunde, die Medizin, die die Narbenbildung anforciert. An der du dich in deinem Schmerze klammerst. Weil sie dein Seelenheil dir bandagiert. Damit du Halt und Zuflucht findest und nicht die letzte Kraft verlierst, wenn klaffend in dir alles sich entzündet. Sie legt Verband an und ist dir ein Begleiter, als Narbenöl und Balsam, tröstlich dir im Leid. Ein Tropfenzähler geht’s mal nicht mehr weiter, ein Spender Hoffnung, die dir im Notfall immer bleibt.
letzter Beitrag von Berthold, -
feedback jeder art "Klingende" Worte
| erstellt von Sonja Pistracher- 9 Kommentare
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Wenn mit Worten messerscharfe Zinken blinken, um Gegner und Konsorten, gegen die zu hetzen, sie verletzen, dann bleiben Narben, die den Nachteil haben, aufzufrischen sich mit Wut mischen, damit zurückgeschlagen werden kann irgendwann. Wenn Worte sich darin verstricken, anzuschicken, wie eine Zier als Borte Mühsal auszulösen mit porösen Werten einer Macht, um sich in finstrer Nacht anzuschleichen, dann sollst du weichen. Denn Worte können viel, vergiss das nie, wenn deren Symphonie dem bösen Spiel als Nahrung dient, …
letzter Beitrag von Sonja Pistracher, -
Die keine Zeit frisst Menschen heut
| erstellt von soulofjimmy- 2 Kommentare
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Das nachstehende Gedicht hab ich für eine Freundin geschrieben, aus Borna bei Leipzig. Am 28.10.2008 überholt ein Irrer im Überholverbot 3 Autos und einen LKW. Ihre 21 jährige Tochter kam von der Arbeit, Ihm entgegen, sie hatte keine Chance auszuweichen, war sofort tot, er überlebt leichtverletzt. Jeder der Kinder hat kennt diese Ängste. Ich bete zu Gott mich vor dieser Erfahrung zu bewahren. Für alle, die gestresst hinterm Steuer sitzen, den Termin vor Augen und die Uhr im Nacken, für die Sportfahrer unter uns, die rücksichtslosen, für die eben noch bei Rot Fahrer, Kurvenschneider und die mit Schwanzverlängerung aus PS und Blech........ Irgendwann …
letzter Beitrag von soulofjimmy, -
feedback jeder art Blumen 2
| erstellt von Carlos- 13 Kommentare
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Verkörperung des Wunsches zu gefallen Wille Ding an sich dessen mannigfaltigen Erscheinungen wahrgenommen werden welche wir einzeln oder im Bouquet über reichen
letzter Beitrag von Thomkrates, -
Es geht die trübe Sonne auf er blickt hinauf Er sieht die Punkte hell, denn sie sind mein Lebensquell Aber unstillbar bleibt der Durst, es folgt die schwarze Frust, das Streben nach Wissen, danach erneut die Lust. Der schöne Glanz der toten Sterne vergeht nun in der weiten Ferne. Verdammt sei des flachen Pfades Ende und gepriesen die Enge dieser Erde. Trotz aller neuen Plagen verschwinden auch die Weheklagen, denn nach der Erfahrung kommt schon bald die Offenbahrung. Ich höre des Augenblickes letzten Schrei. Ich weiß: Der Tag ist jetzt vorbei. Ich danke schon im vorraus für jede Kritik.
letzter Beitrag von AuruM, -
ein winterkinderlied
| erstellt von Perry- 4 Kommentare
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sie ging bevor die zeit zu ende war ich arrangierte die möbel im haus neu nur das bett blieb an gewohnter stelle der november legte schnee vor die tür ich spielte mit den kindern aufgepasst wir machen eine schneeballschlacht nachts irre ich über brennendes land versuche die glutnester auszutreten bis der morgen reif ans fenster haucht
letzter Beitrag von Carry, -
Um den Schein zu wahren müssen wir hinter einer Maske ausharren Wir müssen einander belügen wir müssen einander Schmerz zufügen Wir müssen unsere Sorgen verschleiern um endlich auch mal das Leben zu feiern wir müssen unsere Meinung vergessen wir sollten allem weniger Wert beimessen Wir müssen hinter der Maske Darsteller sein wir sollten unser Rückgrat brechen, dann sind wir klein wir sollten frohlocken unser grandioses Glück wir müssen Stark sein für dieses täglich Stück Und dann wenn der Mond erwacht und die Nacht sich ausbreitet und lacht Nur dann, sei dir gewiss, nur dann allein kannst du die Maske ablegen und einfach mal sein …
letzter Beitrag von Nils, -
feedback jeder art Die Zerrissenheit
| erstellt von Ponorist- 4 Kommentare
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Die Zerrissenheit Mein Dasein ist nicht richtig Doch sehe ich es nicht Vielleicht ist es nicht wichtig Aus einer anderen Sicht Es kommt nicht in Verbindung Es kommt niemals in Fahrt Jedem fällt das auf Jedem auf seine Art Die Leute gucken weg Wenn es bei mir dämmert Als wären sie verschreckt Und ich total behämmert Es bleibt allein zurück Ein ängstliches Gefühl Vielleicht bin ich verrückt In meinem Kopf nur Müll Aus Scham nenne ich mich Ganz individuell Schöngeistig kreativ Und irgendwie speziell Was andere von mir denken …
letzter Beitrag von Letreo71, -
feedback jeder art Prachtlos
| erstellt von Kurt Knecht- 1 Follower
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Prachtlos, ohne Finesse, sich nicht hingebend, völlig er ganz; saß auf einer Bank, vor seinem Hause, gnadenlos ehrlich, der Eisenhans. Sang inbrünstig fordernd, von dem was sein wird, ein Lied; laut seine Rufe nach Freiheit; dass im Land was geschieht. Prachtvoll, mit viel Finesse, sich völlig hingebend, saß er, der Sohn; von Monarchen, in unendlicher Folge, still grübelnd, auf dem goldenen Thron. Hielt inbrünstig fordernd, hat seine Zukunft im Sinn, fest an dem Überbrachten; nahm er keine Veränderung hin. So steht es geschrieben, ist es halt immer im Leben; …
letzter Beitrag von Managarm, -
feedback jeder art Deine Stimme
| erstellt von Schmuddelkind- 4 Kommentare
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Rede bitte etwas leiser! Denn ich kann dich nicht verstehen. Davon wird ein Wort nicht weiser, dass es, bis die Stimme heiser, wirkt wie Lärmen aus Versehen. Deine Stimme ist so schön, wenn sie in der Ruhe reift und wie tief aus kühlen Seen Perlenketten an Ideen vorsichtig vom Grunde greift.
letzter Beitrag von Schmuddelkind, -
Asbestseele (Verfechter der Schattenwelt)
| erstellt von Black Raziel- 3 Kommentare
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Asbestseele -Verfechter der Schattenwelt- Verwittert stehen die Ruinen, der einst stolzen, alten Mauern. Spielen ihm doch Violinen, wird die Zeit nicht überdauern. Gelobtes Glücke alter Tage ist im Weg für neue Pfade. Alles Leben steht in Frage, weilt es hinter der Fassade. Ein Herz geschaffen aus Asbest, noch gestern Hochmut, heute Fall. Man es dem Schicksal überlässt, verbleibt vom Einsturz stummer Schall. © by black, 13.02.2009 ----------------------------- Nannte man es doch einst "Wunderfaser", so heißt es heute "Entsorgungsproblem". ----------------------------- Verweise: Fragmente meiner Seele…
letzter Beitrag von Black Raziel, -
feedback jeder art Echolot
| erstellt von SalSeda- 8 Kommentare
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Du würgtest Gewölle vergärender Worte vor deine Füße als stieße an die Pforte die offene Hölle. Erwartest die Seher um Runen zu legen Weisheit zu sagen nie gaben sie den Segen der Weltenversteher. Im verdichteten Du windet das Fliehende sich durch die Enge als dränge der ziehende Rauch auf uns zu. Verbleichende Worte erlebter Momente einkonservierte glasierte Fundamente gedanklicher Orte. 2. Version nach Bearbeitung durch und mit Hilfe von Létranger: Du würgtest Gewölle vergärender Worte als stieße die offene Hölle zur Pforte und harrtest der…
letzter Beitrag von SalSeda, -
feedback jeder art Baumhaus
| erstellt von SentimentalSentinel- 1 Kommentar
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Baumhaus Ich schlafe gerne erhöht Denn nur wenn ich hoch genug schlafe Schlafe ich auch tief genug Und dann immer diese Stimmen Du, der du wohnst In dem Kopf Komm heraus Gib dich preis Falls du weißt Was es heißt Zu verstehen Dich im Glanz Zu verdrehen Gib dich preis Ich liege öfters wach Denn wenn der Tag mich umnachtet Mache ich die Nacht zum Tag Und dann sind da Stimmen Du, der du lebst Mit dem Schmerz Zahl den Preis Gib ihn auf Falls du weißt Das es gilt Zuzusehen Sich am Glück Zu vergehen Zahl d…
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
feedback jeder art Gedanken einer Mutter
| erstellt von gummibaum- 7 Kommentare
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Wie schläft dein Kinderkopf mit feinen Zügen in stiller Miene sanft in meinem Schoß, sind meine Hände, die ihn bergen, groß, gleich weiten Träumen, die die Seele pflügen. So manche Angst und Härte, die uns Armen ein ferner Gott in unsre Wiege legt, ergriff dich, Kleines, schon, das wacker trägt. So ist der Schlaf nun gütiges Erbarmen. Und aus dem Frieden, den entspannten Gliedern, die ich behüten darf, erwächst mir Ruh. Mir schwebt ein Traum aus deinen kleinen Lidern und eine Kraft der Hoffnung wieder zu: Dass sich das Leben ändert, uns aus niedern Gewölben führt. - Und vorne wandelst du.
letzter Beitrag von gummibaum, -
feedback jeder art Lebensreise
| erstellt von Kirsten- 7 Kommentare
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wohin ich reise werden meine Zimmer sein wohin ich gehe werde ich erwartet das Leben trägt mich behutsam dorthin wo ich sein soll
letzter Beitrag von Kirsten, -
Der Kleine Tröster
| erstellt von Carry- 6 Kommentare
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Kleiner Tröster meiner Seele, werd ich manchmal traurig sein, weißt du genau, was mir so fehle, spürst die wehe Herzenspein. Mit deinen Funkelzauberaugen, dem weichen Katerkuschelfell, werde ich dir alles glauben, und die Welt wird wieder hell Dein leises Schnurrekatzenlied, das bis in meine Seele schwingt, die trübe Stimmung rasch besiegt, wie's keinem sonst so gut gelingt. Für Kater Henry, 2014
letzter Beitrag von Carry, -
letzte fassung
| erstellt von Perry- 2 Kommentare
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leichtfüßig zwischen den zeilen erzählt ein lebenslanger lauf auf dichtbeschriebenen seiten blätter einer schützenden hecke die vom wind bewegt verlocken einen blick hindurch zu wagen noch sind einige lettern übrig zwar von bleierner schwere aber genügend für eine umfriedung
letzter Beitrag von Perry, -
... oder war’s schon spät im Dezember?
| erstellt von Dichtel (†)- 3 Kommentare
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- ... oder war’s schon spät im Dezember? Kawumm ... flog die Tür auf. Ich staunte nicht unbegründet stand Schneewittchen im Mahagoni Passepartout ihr Haar, anthrazith wie Ebenholz hielt einen Lebkuchen in der Hand mir entgegen: sei für mich ne Idee, wähnte sie wär bald Weihnachten. Nicht dass ichs vergesse, den Prinzen gibt es tatsächlich küsst echt froggy, ehe sie wieder verschwand mit dem Mandelbaum Küchle , ihrem Lächeln, hörte ich unten auf der Straße weich stapfende Schritte durchs weiß_Kleid : ............................................................... ..... „Zeit ist ja noch; nur eine Idee.“ -
letzter Beitrag von Behutsalem,
