Gedanken, Weisheiten, Philosophisches
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6.996 Themen in dieser Kategorie
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feedback jeder art Schmachtnerz
| erstellt von Letreo71- 6 Kommentare
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Ich habe meist ruhe- und schlaflose Nächte und das ist, welch Glück ja noch nicht mal das Schlechte. Nur wenn ich es schaffe, den Schmerz auszuhalten, dann wird er sich nicht auch am Tage entfalten. So lieg ich und bieg mich verbeiß mich im Kissen, es ist ein Dilemma, das dürft ihr gern wissen. Schon seit meiner Kindheit hab ich dieses Leiden. Oh spart euch das Mitleid, ich bin ja bescheiden. Doch seht ihr mich plötzlich ein Nickerchen machen, dann wäre es höflich, nicht spöttisch zu lachen. Ich kann meine Schmerzen oft nicht kontrollieren, es soll j…
letzter Beitrag von Letreo71, -
textarbeit erwünscht Erwachsen werden
| erstellt von paargedichteundgedanken- 3 Kommentare
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Wann haben wir damit aufgehört? Aufgehört unserem Herzen zu folgen? Aufgehört unserem ersten Instinkt zu vertrauen? Aufgehört zu tun worauf wir Lust hatten Ich hatte kein Tshirt an das meiner Figur schmeichelt sondern ein Wilde Kerle Tshirt weil ich das so cool fand Wieso war uns das früher egal? Ob mir das shirt steht oder nicht? Wann war es nicht mehr okay sich kunterbund anzuziehen? Keiner hätte sich beschwert über eine pinke Strumpfhose und leuchtende Schuhe. Und jetzt ist mein Schrank voller Schwarz weisser Kleidung weil das immer passt. Wann haben wir damit angefangen? Den anderen zu sagen was gut aussieht und was nicht.
letzter Beitrag von Sonja Pistracher, -
feedback jeder art Die Liebe zu sich 1 2
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
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Die Wege im Leben sind mit Steinen gepflastert hier werden einem Ecken und Kanten gesetzt und wer sich mit seinem Selbstwert befasst hat sucht in der Beachtung und ob man ihn schätzt nicht die Liebe zu finden, die im Inneren wächst
letzter Beitrag von Darkjuls, -
Balkonidylle
| erstellt von Jools- 1 Kommentar
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Balkonidylle Wo Rauchschwaden sich mit Wolken paaren, Im Pariser Nachthimmelschwarz, Säuselt sanft der Wind in unser’n Haaren; Vertrautheit hängt in der Luft wie Harz. Wir sitzen erzählend, als wir genießen, Dies unscheinbare Schauspiel der Sorglosigkeit. Nichts stört uns, während wir so erschließen, Vergangene Tage voll heller Heiterkeit. In unser’n Augen schwimmt das Mondlicht, Von Romantik und Sehnsucht durchtränkt; Doch die erhabene Erinnerung uns fängt. Diese gefühlvolle Enge besticht Durch Intensität. Niemals soll’s enden, Nie wieder möcht’ ich Zeit verschwenden.
letzter Beitrag von Timo, -
Endlich entkommen
| erstellt von Carry- 6 Kommentare
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Endlich aus dem Sumpf entkommen, losgelöst, befreit und fort, hatte mir doch vorgenommen, weg von diesen schlimmen Ort Dort blubberte von früh bis spät, braune Brühe aus dem Loch, welch ein Wildwuchs ward gesät, wo grässliches Getier rumkroch. Da wollt ich nicht länger wohnen, wo Augen blind und Ohren taub, will man seine Nerven schonen, macht man schnell sich dem Staub. Legt man den Finger in die Wunde, trifft den Kern von all den Lügen, vergeudet ist dann jede Stunde, will man sich selber nicht verbiegen. 2016
letzter Beitrag von Carry, -
feedback jeder art Das Auge isst mit...
| erstellt von Melda-Sabine Fischer- 6 Kommentare
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Das Auge isst mit Ein Teller, der sehr schön verziert und den man dir zum Mahl serviert, der fördert deinen Appetit. Das Auge, weiß man, das isst mit! Wer nur den Fraß aus Tüten frisst, erfährt nie, wie es wirklich ist, wenn man die Speisen dekoriert. Das Auge fühlt sich ausrangiert. Es zwingt abrupt ´ne kalte Platte, kredenzt mit einer toten Ratte, dir kreischend ein „Igitt“ heraus, das Ganze ist kein Augenschmaus. Die Pflaumen scheinen reif und süß, sie sind die Krönung des Menüs. Doch hat Gewürm sich drin verirrt, da hat dein Auge sich geirrt. Ein Krokodil am fernen Nil, das glotzt nu…
letzter Beitrag von Melda-Sabine Fischer, -
feedback jeder art Eines Tages
| erstellt von Letreo71- 9 Kommentare
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Die Kinder werden flügge, sie ziehen bald schon aus und ich lieb jede Mücke, in diesem leeren Haus. Die Jahre gehn vorüber, auch ich zieh hier bald fort, doch nur nach schräg hinüber, das ist ein feiner Ort. Dort wohnen viele Leute, sie schauen friedlich drein, das dachte ich mir heute, im stillen Kämmerlein. Ob sie mich einst vermissen, das weiß ich leider nicht, ich werd sie nie vergessen, das steht in dem Gedicht.
letzter Beitrag von Letreo71, -
feedback jeder art Wo stehts?
| erstellt von SalSeda- 9 Kommentare
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Habe noch so viele Fragen möchte gerne Weisheit wagen Antwort sei im Bücherbuch fand dort einen bösen Fluch dieser schlug mir auf den Magen habe es schnell zugeschlagen wieder ins Regal getragen zu den andern alten Sagen. Nun, es half noch nie das Klagen nur das Einsichselberfragen. Leere Worte mit viel Kraft habe ich jetzt abgeschafft übe Zwischenzeilenlesen. Fragen sind nur Zwischenwesen.
letzter Beitrag von Lina, -
feedback jeder art Im Bann der Träume
| erstellt von Sternwanderer- 8 Kommentare
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Im Bann der Träume -* -* -* -* -* Träume in der Nacht -* -* -* sinken ganz sacht …
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
feedback jeder art Das Leben zieht an mir vorbei..
| erstellt von Sonnenuntergang- 1 Follower
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Das Leben zieht an mir vorbei Ist es Leben oder sind das einfach Nur Tage, Stunden die gehen.. Gehört diese Zeit irgendwem anderen.. Ist es nur Zufall dass ich das meine sehe.. Was wäre wenn Du in meinem Körper wärst? Wie würdest Du mit meinem Alltag umgehen.. Wärst Du besser, erfolgreicher, glücklicher? Würdest alles was geschieht positiv sehen.. Dann ist das aber Dein Leben Mein Fingerabdruck fehlt... Meine Seele wohnt nicht in dieser Hülle.. Obwohl ich nicht mit vollen Zügen lebe Ist es nur meins, mein eigenes Ein Leben das nur ich fühle Also sollte ich…
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
feedback jeder art Die Mondennacht
| erstellt von Lightning- 7 Kommentare
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Die Mondennacht Vollmond schwarze Nacht erhellt, meist bin ich mit ihr allein. Sanfter Schleier, der mich hält, weiche Nacht im Mondenschein. Alle Trauer in mir fällt, spüre nur die sanfte Ruh, bette mich in meine Welt, schließe meine Augen zu.
letzter Beitrag von anais, -
Möchte dir schreiben, lasse mich treiben, doch ich finde die Worte nicht. Im Kopf die Gedanken. komme ins Wanken, denn ich finde die Worte nicht. Will dir was sagen, habe noch Fragen, doch ich finde die Worte nicht. Die Stimme ist leise - wohin geht die Reise … ich finde die Worte nicht.
letzter Beitrag von eiselfe, -
Reis mich in tausend Stuecken, voll edlem Glanz und reinem Schein dein Flut laesst mich erwaecken, und verwelcken mit der Zeit Des bleichen Mondes fahler Blick, ein Daemern der kalten Nacht geborgen als Fremder, in deiner Wiege, ein Kind im Nordgemach Lethe, Herr der Naechte, du Dunkelkind der Finsterniss Dein samter Hauch; gleich der Weisse des schwarzes Gischts Nie gabst du mir den Segen, deines Fluches in der Dunkelheit Denn Kuss voll vorm Schlaf, ein Hauch des Edelweiss Leben, Klanggemach aus Leid und Sehnsucht, erfuehlst und verfuehrst mich zum Sturz du nie verhallendes Requiem der Nacht zwischen Traum und Ueberleben bist du erwacht.
letzter Beitrag von Desîhras, -
feedback jeder art Der Glaube Berge zu versetzen
| erstellt von Lichtsammlerin- 7 Kommentare
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Ich möchte glauben dass die Stille einer Stunde sich in einem einzigen Wort verlieren kann und meine Hände endlich Sinn berühren dass der kürzeste Weg zwischen zwei Herzen immer ein Lächeln ist und ich bin schon angekommen ich möchte glauben dass Zeit nur ein Kapitel ist das sich schließen lässt wie eine Zeitung schlechter Nachrichten die kaum berühren dass am Ende das Gute mehr wiegt als eine Sturmflut Verzweiflung die nichts als neue Ufer sucht und strandet an der Wüste eines Herzens ich möchte glauben dass der Wille mehr zählt im Scheitern und die …
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
feedback jeder art Epigramm I: Der Ring
| erstellt von Cheti- 4 Kommentare
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Ring, du von Gold, erfreue mein Auge mit Glanz und mit Strahlen, wie nur die Sonne es kann. Herrin der Schönheit erlisch bei diesem Anblick des ewigen Runds – aus Tränen der Götter einst gefertigt – und schau: Meine Gedanken verzehr‘n einzig nur sich nach dem Handschmuck, welcher die lieblichen Damen ziert – ob die Muse der Kunst oder die Göttin des Glücks! ______________________________________________ Appendix – Epigramm II: Der Friede Friede heißt Ruhe in Seele und Herz! So sagten es früher die, die von Weisheit erfüllt lehrten, was richtig und falsch. Denn es wütet rein gar nich…
letzter Beitrag von Cheti, -
Für immer (Beiwerke der Ästhetik)
| erstellt von Black Raziel- 2 Kommentare
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Für immer -Beiwerke der Ästhetik- Die Welt ist wie ein Ziffernblatt, nur aufgesetzt und vorbestimmt, im spitzen Winkel Spiegelglatt, auf pure Effizienz gedrimmt. Ich bleibe den Gefühlen scheu, doch ewig deiner auf der Spur, für immer deiner Seite treu, seit deine Seele in mich fuhr. Die Welt ist wie ein Nadelzeig, sie dreht sich vor und mal zurück, verformbar, wie ein junger Zweig und scharf schon auf dem ersten Blick. Du bleibtest meiner Seite scheu. doch dicht stets meiner auf der Spur, für immer meinen Worten treu, seit meine Stimme in dich fuhr. Die Welt ist wie das Uhrenwerk, von Rädern durch und durch besetzt, …
letzter Beitrag von Black Raziel, -
Telefon Diskrepanz
| erstellt von Wilde Rose- 6 Kommentare
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Das Telefon, es macht mich schwach mit seinem Klingelingel-Krach, denn sitze ich entspannt und froh ganz kurz nur mal, ihr wisst schon wo, da klingelt doch, man ahnt es schon, natürlich dieses Telefon. Du gehst nie ran, wird mir gesagt, ich fühl mich schuldig und gejagt. Auch wenn mit freudigem Genusse voll Schaum ich stehe in der Dusche, da machet dies verteufelt Ding schon wieder endlos klingeling. Doch sitz ich mal betrübt herum, fühl mich allein, da bleibt es stumm, da will gar niemand mich begrüßen, um mir das Leben zu versüßen. So ist man leider immerfort zur falschen Zeit am falschen Ort.
letzter Beitrag von Wilde Rose, -
feedback jeder art Im Werden
| erstellt von Lichtsammlerin- 9 Kommentare
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Mit offenen Armen will ich dich begreifen. Leben, was du bereit hältst für mich ist nicht ohne Sinn auch wenn du diesen mir nicht zeigst. Ich bin im Werden immer noch und immerfort doch nur ein Mensch.
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
Chronomaterial
| erstellt von Anonyma- 3 Kommentare
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Chronomaterial Sekunden tropfen von den Uhrenzeigern, allmählich bildet sich am Boden eine Pfütze, die täuschend hübsch in Regenbogenfarben schillert, genau so, wie auf einer Straße in der Stadt. In dieser Pfütze klumpen sich Minuten zusammen, klebrig-zäh wie Billigkleister, gekauft im Baumarkt, Sonderpreis-Aktion von gestern, weshalb jetzt heute jeder davon hat. Gesammelt, ausgehärtet liegen Stunden, bizarr geformt, herum und warten auf ein Weiter, das noch kommen müsste, gerufen zum Appell, als Zeitsoldat. Gehorsam melden sich in Hab-Acht-Haltung die Tage, alle schlagen ihre Hacken brav zusammen, achten nicht auf Splitter, zwa…
letzter Beitrag von Anonyma, -
Eine Stunde
| erstellt von eiselfe- 2 Kommentare
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Geschenkt wird eine Stunde ist wohl in aller Munde. Doch ich würd' darauf verzichten, könnte ich darüber richten. Die eine Stunde heute mehr macht es mir etwas schwer. Mein Körper-Rhythmus ist gestört, eine Stunde zu viel - unerhört. Es dauert Tage, ehe ich wieder normal dann ticke, so mancher denkt - was für eine Zicke … So viele Worte wegen sechzig Minuten nur, das ist doch Übertreibung pur. Vielleicht nehme ich dieses viel zu wichtig - in einem halben Jahr ist diese Zeit wieder null und nichtig.
letzter Beitrag von Rosa, -
an den wänden bricht sich noch immer der schall deiner stimme folgt mir durch vergangene zeit räume in die geräusche vorbei fahrender autos dringen umzüge und ausflüge geben sich die hand im lichtkegel der straßenlampe wartet ein schwarzer wagen er bringt mich beflügelt ans ziel
letzter Beitrag von Perry, -
Heute sehe ich klarer als zu der Zeit in der noch jung war, das Leben hat mein Blick geschärft. Heute mache ich kleine Schritte und bin doch eher am Ziel, das Alter hat es mich gelehrt. Heute bin ich entspannter als zu der Zeit in der ich noch jung war, nichts bringt mich so schnell aus dem Takt. Das Alter hat auch seine Vorteile.
letzter Beitrag von eiselfe, -
feedback jeder art Wenn es still wird
| erstellt von Behutsalem- 1 Follower
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Wenn es still wird möcht' ich fliegen können, mit jedem Flügelschlag die Einsamkeit verlieren. Weit ausgebreitet meine Liebe, zum Segeltuch geknüpftes Souvenir. Und schweben möcht' ich, einfach schweben. Wie Daunenfedern leicht vom Wind getragen. Ein Stück weit näher hin zu mir, ein Stück weit Leichtigkeit erfahren. Auch tanzen möcht' ich, wie die bunten Blätter, die aufgewirbelt weiter wandern die selbst im Durcheinander sanft den Boden streifen, so wünsche ich mir zu landen.
letzter Beitrag von Ostseemoewe, -
feedback jeder art Puzzle
| erstellt von SalSeda- 8 Kommentare
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Deine Hände sind nicht da wo deine Augen sind deine Augen sind nicht da wo dein Denken ist dein Denken ist nicht da wo dein Herz ist dein Herz ist nicht da wo deine Hände sind Wo bist DU
letzter Beitrag von Létranger, -
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Humor ist, wenn man trotzdem lacht! Humor ist, wenn man trotzdem lacht, so wurde es mir beigebracht. Drum lass ich mich trotz mancher Pein zumindest auf ein Lächeln ein. Quält Dich ein Schuldenberg unsäglich, sie je zu tilgen, scheint unmöglich. Dann nimm „Heinz Erhardt“ Dir zur Hand, denn sein Humor hilft eklatant. Er kann zwar nicht die Raten zahlen, doch seine Scherze mildern Qualen, nicht nur bei Tag, auch in der Nacht. Humor ist, wenn man trotzdem lacht! Ein Taxifahrer Dir erklärt, dass er jetzt nicht mehr weiterfähr…
letzter Beitrag von Melda-Sabine Fischer, -
Abschied
| erstellt von Wilde Rose- 3 Kommentare
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Ich winke dir nach. Der Herbstwind weht Blätter über den Hof. oder Abschiedswinken. Ich schließe das Tor, Blätter wirbeln über den Hof.
letzter Beitrag von Volker Harmgardt, -
Ich lad dich ein, In meinen Kopf. Sieh es dir an, hier bist du. Ich führ dich rum. Da ist diese gelbe Tür, ich sag komm mit. Hier scheint die Sonne, du findest das schön. Der Raum ist sehr klein, du willst trotzdem rein. Hier hängen Geschichten von uns, du willst alle sehen. Du nimmst meine Hand, du willst nicht gehen. Doch die Sonne geht schon wieder unter, Ich führ dich weiter rum. Da ist diese schwarze Tür, ich sag komm mit. Du fragst dich was das ist. Ich beschreibe dir das Innere aber du siehst nichts. Du fragst dich was das ist. An den Wänden hängen Bilder von dir, in der Luft hört man deine Stimme als leisen Wind, auf dem Boden lie…
letzter Beitrag von Nils, -
feedback jeder art Suche meinen Schirm
| erstellt von Federtanz- 7 Kommentare
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Der Moosteppich ist so weich der kühle Wind streift meinen Umriss nach lockt die Trauer und fängt meine Tränen mit dem Regen ohne Schirm. Barfuss - die Wurzeln sind so stark plätschern der Zeit wachsende Wurzeln knacken im Dunst der Tränen im Regen es duftet nach Frische deine wohligen Blicke ich suche im Regen ohne Schirm ich suche nach Schutz gibt es aber nicht es stürmt- die aufblitzende Liebe- renne ich davon?
letzter Beitrag von anais, -
feedback jeder art Flaschenpost
| erstellt von Gaukelwort- 5 Kommentare
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Flaschenpost Trari trara die Post ist da! Aus Pi aus Pa aus Pommerland. Dort ist genau vor Tag und Jahr mein Turteltraumglück abgebrannt; samt Haus und Hof und Swimmingpool, nebst Lotterbett und Liegestuhl. Nun sitz ich hier – du dumme Kuh, im Fuselglück – ich armes Schwein. Die Sehnsucht drückt kein Auge zu. Kaum gieß ich mir vom Dornfeld ein, schon schluchzt der Weingeist subversiv, ein Stück aus deinem Abschiedsbrief.
letzter Beitrag von Gaukelwort, -
textarbeit erwünscht Ewig wie das Meer - erzählende Poesie 1 2
| erstellt von Josina- 17 Kommentare
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Erzählende Poesie! Überarbeitet Ewig wie das Meer Müde vom Wirrwarr der Zeit, spaziere entlang der Küste. Vor mir die weiße Brandung, murmelnde ruhige Wellen. Eisige kalte Luft weht, in die Kleider, ich friere. Fluffige Schneeflocken wirbeln, tanzen, schmücken die Dünen. Kreischende weiße Lachmöwen, stibitzen mein Muffin. Trinke, warmen Tee bestaune die Werke der Künstler. Prächtige bunte Schildkröten, Plastik - Skulpturen Plastik; bedrohung für MEERestiere und Seevögel! Werden die Naturgewalten uns Menschen unterwerfen? Meine Seele, ewige Kraft wie die…
letzter Beitrag von Nesselröschen, -
Spurensuche
| erstellt von Angelika- 3 Kommentare
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Eine Parkbank finden, in der Sonne, unterm November, ausruhen und wissen, die großen Wege sind nicht zu Ende gegangen, zu weit für deine Zeit. Grau dein Haar vom Staub der Jahre. Fliehende Jahre, ein flatternder Taubenschwarm, durch die Geschichte getrieben, vertrieben aus ihr. Mitunter das Licht, und manchmal ein Schatten, ein Nahen und Fliehen, und du spürst deine Verlassenheit neu, die hilflose Stille.
letzter Beitrag von Stille Wasser, -
feedback jeder art Körpergefühle
| erstellt von Devils.darling.- 10 Kommentare
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Es ist zu warm für Schamgefühle, für Schubladen mit Orangenhaut, zu warm für Dellen und Geschwüre. Ob man sich so nach draußen traut? Es ist zu warm für Dicke heute. Es ist zu warm für lange Hosen, zu warm für wirklich fette Leute, Verschwitzte Zwischenfettnekrosen. Zu warm für dicke Winkeärmchen, versteckt im weiten Wollpullover Zu warm für deine vielen Härchen Bin die haarigste Frau in Hannover. Und wenn ich trotzdem was kurzes anziehe?
letzter Beitrag von Schmuddelkind, -
Blutleere
| erstellt von Skald Njöllblys- 1 Kommentar
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Verirrt ziehen sie durch die karge Wüste Verlorenheit ließ Sandesstürme wüten Und die Furcht beschwor ein Licht herauf Das bald erblinden lässt einjedes Aug Als Sonne prangt es über Elendweiten Um sie durch ihre Einöde zu leiten Sticht die Seelen mit dem Schwerte nieder Schmerzvoll fährt Ergebung durch die Glieder Und wenn sie durch den Schatten ihrer Hand In Blutleere das Leben noch erkannt Verschwindet es im Flimmerspiel des Sands Gefällt von grauenhafter Sonnenaxt Gespaltne Seelen ohne Hoffen auf Einung Denn der Sonnenschein bringt Blindverzweiflung Ihre Körper dürsten in der Hitze Doch streben weiter, da das Streben Durst erstick…
letzter Beitrag von Timo, -
feedback jeder art Früh geträumt
| erstellt von Federtanz- 4 Kommentare
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Mitternachtslachen eine Nachtigall singt in die zarte Morgennacht es schlägt noch Traum vor Realität ich setze eine Sternenkrone auf meine Wellen nebeldichte Blätter rascheln ein Weg führt durch einen Weg zu dir... Wir sind bei dir und mir hörst du jetzt mein Schweigen? Siehst du mich jetzt als Schatten? Hörst du mich jetzt Sein? Ich fühle mich jetzt... Willst du es auch fühlen? weiche Feder hände deine Sprache berührt mich wortlos die Nacht ist in uns in uns eine Nachtigall singt …
letzter Beitrag von Elmar, -
feedback jeder art Stilles Land
| erstellt von Carry- 7 Kommentare
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Du bist schon so lange fort im weiten stillen Land ich suche dich an jedem Ort wo immer ich dich fand Dort wo du ruhst da such ich dich doch find ich dich nicht mehr weil du jetzt ganz wo anders bist im stillen Sternenmeer ich pflanze dir Vergissmeinnicht will leise mit dir reden folgen kann ich dir noch nicht ich möcht noch etwas leben (Wahlweise könnte ich auch schreiben: Ich muss noch etwas leben) 24. Juli 2020
letzter Beitrag von Tobuma, -
Eine Illusion ist... Ein Trugbild Ein Wunsch Eine falsche Hoffnung Eine echte Enttäuschung Ein Schmerz Ein Bildnis Eine Isolierung Eine Gesellschaft Eine Geschichte Eine Utopie Eine Dystopie Ein Irrweg Und doch scheint sie real!
letzter Beitrag von Volker Harmgardt, -
feedback jeder art Wimpernschlag
| erstellt von anais- 3 Kommentare
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Durch den Wimpernschlag des Zufalls erblüht in der Wüste des Alltagsgrau ein Rose am Dornenstrauch verwundender eintöniger Mattigkeit
letzter Beitrag von anais, -
feedback jeder art Alltagsmüde
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
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Was dich belastet, tut nicht gut Erinnerungen, die verblassen es nagt der Schmerz, der in dir ruht und die Angst ihn loszulassen Trauer schleicht in jede Nacht in der du einsam traumlos bist liegst wieder unter Tränen wach weil´s Sehnen übermächtig ist Täglich kämpfst du alltagsmüd trägst an der Vergangenheit du summst es leise euer Lied tröstest so dein Seelenleid Nur dieses Leid ist dir geblieben von der einst so erfüllten Zeit du kannst nicht aufhören zu lieben und klammerst dich an das, was bleibt Bild by Pixabay
letzter Beitrag von Pegasus, -
Die Anderen sind schuld
| erstellt von Scosid- 4 Kommentare
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Die Anderen sind schuld Morgens um 6, mein Kaffee leert aus. Wer ist schuld? Der Nachbarshund hinter meinem Haus! Auf dem Weg zur Arbeit kotze ich über ein Geländer. Wer ist schuld? Alle kriminellen Ausländer! Im Supermarkt gibts nur noch das teure Katzenfutter. Wer ist schuld? Natürlich meine Schwiegermutter! Ich schlafe auf der Arbeit und mein Chef wird immer weniger humaner. Wer ist schuld? Ist doch logisch, die Amerikaner! Im Fernsehen kommt dauernt nur nervende Werbung. Wer ist schuld? Naja, ist doch logisch, die Klimaerwärmung! Mein Flugzeug stürzt in den Amazonas. Wer ist schuld? Natürlich die Zeugen Jehovas! Keiner will es …
letzter Beitrag von Isabelle Nekrumi, -
textarbeit erwünscht Ein Stern für Dich
| erstellt von Lina- 4 Kommentare
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Ich schaue nach oben und sehe im Dunkeln die Sterne funkeln sie erinnern mich an dich wie du geleuchtet hast für mich da warst aber nie wusstest was wirklich ist obwohl du nie musstest hast du mir vertraut nie weggeschaut wie die Sterne sehe ich dich aus der Ferne wenn ich den Nachthimmel betrachte ganz sachte Gedanken zu dir schicke während ich weiter blicke wird mir bewusst jetzt bin ich es die vertrauen muss.
letzter Beitrag von Lina, -
feedback jeder art Metanoia
| erstellt von Elmar- 5 Kommentare
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Ändere den Sinn, der deine Welt erschuf, Die hart, die ungerecht, traurig und fatal. Lass fallen ein, des reinen Geistes hellen Strahl. Hebe dein Haupt, vernimm des Täufers Ruf. Ändere die Welt und alles was verdorben; Verleihe Sinn, dem Bösen und Gemeinen, Dass Unrat wird zum Guten und zum Reinen, Und auferstehen kann, was einst gestorben. Wirf die Netze aus in unbekannte Gründe, Selbst wenn sie leer und dunkel dir erscheinen. Schau und harre bis sich straffen Netz und Leinen; Von reichem Fischzug singe dann und künde. Achte nicht allein auf das, was vor den Augen, Sondern schaue auf der Dinge tiefsten Grund Vertr…
letzter Beitrag von Elmar, -
ist das der ort an dem wir glücklich waren es vielleicht unsere kinder sein werden wo dein bild gerahmt auf dem sims steht wir wanderten am atlantic bei hoher see gingen am nordmeer bei sonnenschein und regen doch polarlichter sahen wir nie ich hauche deinen namen ins echolose leerer räume lege scheite ins flackernde feuer noch einmal die wärme zu spüren
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Indexierung
| erstellt von r11e- 1 Follower
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Ich. Will. Implodieren. Wahrscheinlich bin ich’s doch? – „Süchtig nach Gefühlen“. „Suche nach dem Sinn des Lebens“. So einfach könnt’ man’s formulieren? Ich pushe mich in die Manie... Weil ich sonst nur schlafen kann. Meine eigene Lebensskizze. Collagiert und dann verbrannt. Potential falsch eingeschätzt. Dann gegen die Wand gerannt. Ich denk in Floskeln. Ohne viel Inhalt. Da kein Inhalt sich mir gibt. Höhere Wesen befahlen. Schreib’ mich ins Delirium. Denk’ mich ins Koma. Dreh‘ mich im Kreis. First world problems? Yes. Yes. Yes.
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art Bis zu seinem bitteren Ende
| erstellt von Freiform- 5 Kommentare
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Wer würde mich jemals erhöhen wenn ich es nicht selber täte wer würde mein Tun gutheißen wenn ich es nicht selber täte Ich beame mich in Himmelssphären anstatt die Tatsachen am Boden zu pflegen ich kann weder in Demut denken noch mein Dasein mit Wahrheit tränken Ich versinke lieber in Eitelkeit als mit klarem Blick voran zu schreiten ich bin hier weil es der Zufall will von Anbeginn des Menschen Zeiten bis zu seinem bitteren Ende
letzter Beitrag von Freiform, -
feedback jeder art Kommentarlos
| erstellt von Sonja Pistracher- 1 Follower
- 9 Kommentare
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Wenn Meinungen entflammen im Schatten ohne Chance mutlos vorbeischrammen realitätenfremd in Trance, wenn Angriff offen flucht Jargon der Besserwisserei sich seine Gegner sucht, hör ich den stummen Schrei, der Spiegelbild und Gott als Schuldigen beschreibt, führt Absurdes zum Schafott und wird vom Teufel einverleibt.
letzter Beitrag von Sonja Pistracher, -
Nachtgedanken von Li Tai-Bo
| erstellt von Onkie IIV- 0 Kommentare
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夜思 von Li Tai-Bo 床前明月光 疑是地上霜 舉頭望明月 低頭思故鄉 Nachtgedanken von Li Tai-Bo, übersetzt von Niklas Hoppe Bald blickt der Mond hell auf mein Schlafgemach, ich spüre Schwere, kalt wie starren Reif, so sehnsuchtsvoll blick ich dem Mondlicht nach, wenn ich gedanklich hin zur alten Heimat reis.
letzter Beitrag von Onkie IIV, -
feedback jeder art Igel & Rabe
| erstellt von Carry- 5 Kommentare
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Unter einem Strauch verborgen sitzt ein kleines Igelkind macht sich noch keine Sorgen hält das Näslein in den Wind Zu ihm gesellt sich grad ein Rabe krächzt ihm fröhlich Guten Morgen ach hätte ich doch diese Gabe zu fliegen statt hier erdgeborgen zwischen Wiesengrün und Strauch herum zu wandern, Schnecken suchen tief zu kriechen auf dem Bauch hört man das Igelkind leis fluchen Indes der Rabe denkt bei sich hätt ich doch auch ein Stachelkleid dann könnte ich mit jedem Stich die Katz besticheln jeder Zeit
letzter Beitrag von Carry, -
Über mein Leben hat sich eine Schicht aus Dreck und Müll gelegt. Ich würde sie zu gern abschütteln, einfach alles säubern, doch mir fehlt die Kraft und der Sinn darin. Jedes mal wenn ich etwas sauber kriege, liegt an einer anderen Stelle schon wieder neuer Schmutz. Ich möchte, dass es aufhört, möchte nur rein sein. Doch immer kommt irgendwann die Erkenntnis, dass es sich nicht für mich lohnt. Zum einen, weil das Säubern ein ewiger Kreislauf aus Mühen ist, zum anderen weil es eh keiner sieht, keinen interessiert, ob ich schmutzig bin oder nicht. Es gibt nur mich, und ich tauge nicht zum putzen, habe es nie gelernt, nie gelernt wofür. Bin nur Experte im rausputzen, den Sche…
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Ich sage es gleich, Euch ins Gesicht
| erstellt von Kurt Knecht- 4 Kommentare
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Ich sage es gleich, Euch ins Gesicht, gehobene Lyrik, liegt mir nicht; hab stets vermieden in meinem Leben, was zu verstehen, mir nicht gegeben. Habe gerne gelesen, Verse einfach und schön, babylonische Reime kann ich nicht verstehen; geheimes Dichten war niemals mein Ding, mit mystischen Zeilen ich ewig schon ring. So denke ich, selbst Naturgewalten, kann im Beschreiben einfach man halten. Blitze müssen nicht geheimnisvoll sein und auch der Donner haut einfach nur rein. Und die Liebe, ist zwar vom Himmel ein Stück, doch beschreibt man sie ,mit handfestem Glück; was jedermann kann …
letzter Beitrag von Gaukelwort, -
feedback jeder art Wer bin ich
| erstellt von Carlos- 5 Kommentare
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Ich oder der Greis im Spiegel Was ich und die Anderen sehen oder was ich fühle Die Umwelt zwingt mich ein Greis zu sein sogar alte Leute stehen für mich auf Resigniert setze ich mich hin und denke Wie war es bei Dorian Gray
letzter Beitrag von Kirsten,
