Gedanken, Weisheiten, Philosophisches
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6.996 Themen in dieser Kategorie
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Zepteridentität
| erstellt von jupiter- 0 Kommentare
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Du bist draußen und atmest, Du lebst und bist frei, wie ein Adler im Flug, der genießt, auf zur Sonne jubelt ein stahlblauer Schrei. Das Rauschen, Lauschen und Fühlen in Dir, ein Kelch voll sprudelnder Lebengier. Du gehst wachsam und stark in die Welt, die Du spürst, trägst die Schultern aufrecht gen Ziel, Du erkennst dass Du selbst hier das Zepter führst. Ein harmonisches Schwingen - Dein Wille, im Einklang besonnener Stille.
letzter Beitrag von jupiter, -
feedback jeder art Neben der jungen Frau
| erstellt von Carlos- 9 Kommentare
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liegt der Mann auf der Couch geht noch ins Bad schaut sich im Spiegel begreift wie unwürdig Geilheit im Alter ist Kehrt als Freund zurück
letzter Beitrag von Rudolf Junginger, -
Vergeblich
| erstellt von Ruedi- 3 Kommentare
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Was immer nun in diesem Leben ein Mensch erschafft ist gerad so eben und mit viel Mühe und Goodwill ein blankes, bloßes Nichts Es kann ja sein, daß er Heere bewegt, Nationen vereint und vor Gott besteht. Ragt er heraus, wird er eine Spur hinterlassen, die das All dann leis verweht. Ich befürchte, wir sind ganz einfach zu klein. Was wir taten weigert sich, mit uns zu sein. So gehen wir sehend unerkennend blind aufhorchend stumm vorbei. All uns’re Träume nimmt das Universum nicht zur Kenntnis und bleibt stumm. Wir gehen unbemerkt unsere Wege ins Vergessen und nicht sein. Und dabei bin ich noch nicht mal depressiv.
letzter Beitrag von Ruedi, -
Der Garten
| erstellt von Carry- 7 Kommentare
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Der Garten kein Eden ein kleines Stück Rasen enge Hecken Rosen zu Staub zerfallen Lilien in Stein gemeißelt wie die Zeit leise weht Herbstwind raschelnd durch müde Blätter bringt noch einmal Leben bevor ich schweige so wie du
letzter Beitrag von Carry, -
feedback jeder art Eines Tages
| erstellt von Letreo71- 9 Kommentare
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Die Kinder werden flügge, sie ziehen bald schon aus und ich lieb jede Mücke, in diesem leeren Haus. Die Jahre gehn vorüber, auch ich zieh hier bald fort, doch nur nach schräg hinüber, das ist ein feiner Ort. Dort wohnen viele Leute, sie schauen friedlich drein, das dachte ich mir heute, im stillen Kämmerlein. Ob sie mich einst vermissen, das weiß ich leider nicht, ich werd sie nie vergessen, das steht in dem Gedicht.
letzter Beitrag von Letreo71, -
nur kommentar Die Nacht im Boot
| erstellt von Carolus- 7 Kommentare
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Die Nacht im Boot Der Himmel neigte sich dem Tagesende zu, verlieh dem stillen Wasser des Abend sanfte Farben. Hinsinkend Licht verblich und letzte Vogelrufe starben. Leis schaukelte mein Boot. als ob es eine Wiege und ich unter dem Sternenzelt geborgen liege wie in der Mutter Schoß. Die Nacht zog ihre schwarzen Fahnen auf und wanderte im Stundenlauf dem jungen Tag entgegen, bot ihm errötend Brust und Lippen, um ihre dunkle Seite zu vergessen.
letzter Beitrag von Carolus, -
Federn im Sturm (Reflexion meiner Seelenbleibe)
| erstellt von Black Raziel- 4 Kommentare
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Federn im Sturm -Reflexion meiner Seelenbleibe- Tausend Daunenfedern fallen auf mich nieder und begraben die Erinnerungen allen Seins, die keinen Werte haben. Denn im wilden Federsturme, zwischen weißen Silhouetten, rage ich dem schwarzen Turme gleich, um mir die Welt zu retten. © by black, 19.02.2009 Verweise: Asbestseele (Verfechter der Schattenwelt) Fragmente meiner Seelenbleibe (Verfechter der Schattenwelt) Bei Verweisen in Kommentaren anderer werde ich mich bemühen, diese stets dieser Liste beizufügen.
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
Ich habe Angst
| erstellt von das A-- 9 Kommentare
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Ich habe Angst Angst, dass die Nacht den Tag auffrisst Die Sonne einmal mein Lächeln vergisst Von heute auf morgen die Welt untergeht Und so sehr Angst, dass mir einmal Auch noch das Lachen vergeht Ich habe Angst
letzter Beitrag von Buchstabenenergie, -
Niemand kennt Sie
| erstellt von eiselfe- 6 Kommentare
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Sie ist eine von den Leisen, von den Stillen, von den Weisen, wird schnell mal übersehen, ist oft schon so geschehen. Gibt's ein Problem, ist sie zur Stelle, sie ist eine Frau für alle Fälle. Sie ist eine, die nicht viel Worte macht, gern auch mal über sich selber lacht, man nimmt sie kaum wahr doch sie ist immer da. Gibt's ein Problem ist sie zur Stelle, immer voran, sie ist eine Schnelle. Doch fragt man nach ihren Namen - dann wird es ganz leis - weil Niemand ihn weiß …
letzter Beitrag von eiselfe, -
Der Wanderer
| erstellt von Ruedi- 3 Kommentare
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Geh die Straße hinunter, denk nicht an dich. Geh deinen Weg, er erklärt sich ja nicht. Wandere weiter, stell nicht zuviel Fragen. Erklimme die Leiter, sie wird dich tragen. Tu Schritt um Schritt, bleib ja nicht stehen. Bleib auf dem Pfad, nur du kannst ihn gehen. Schreite voran, sei immer in Bewegung. Vergiss deinen Schmerz, zeig keine Regung. Durchlauf deine Sohlen, du brauchst keine Schuhe. Solang die Füße dich tragen gibst du keine Ruhe. Durchmesse die Weite, verbirg dein Gesicht. Erwandere die Tage und die Nacht kennt dein Licht. Erscheine dem Asphalt, tritt ihn mit Füßen. Ist es dir kalt, so lass es ihn büßen. Nimm niemanden mit, reise imm…
letzter Beitrag von Ruedi, -
Glas-Illusionen
| erstellt von Dichtel (†)- 3 Kommentare
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- Glas-Illusionen --------- wehende Gardinen kleben unsichtbare augen ..mach’s schnell wieder zu -
letzter Beitrag von Dichtel (†), -
feedback jeder art Lebenslust
| erstellt von Larry- 2 Kommentare
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Du blickst mich an mit Freude und mit Spannung und mit Lust. Ich schaue weg, denn unser Treffen war nicht hier, nicht irreal, doch trüb und unnahbar und weder lustig, auch nicht keck. Du träumst in einer andern Welt. Mir scheint, es ist ein Universum voller Zeit, die nicht vorübergeht nicht stehen bleibt - noch zählt. Blick mich nicht an! Ich bin doch nur dein Spiegelbild und nicht dein Traum. Wär ich dein Traum, so wärst du nicht gewillt, mich anzuschaun. Hol dir die Phantasie in deinem Kopf und lass mich los! Dann packst du all das Glück - wie wahr, …
letzter Beitrag von Kurt Knecht, -
ausgedacht
| erstellt von Uloisius- 4 Kommentare
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ausgedacht streit viele worte jeder hat recht dabei wollen wir alle frieden gefühl stirbt einsam im eigenen blut zerschmettert liegt es danieder gewalt frieden viele worte keiner hat recht und das alles ohne streit gewalt stirbt einsam im eigenen Blut wenn wir es wollen gefühl © uloisius 2017 klick zur audiodatei
letzter Beitrag von Uloisius, -
Das stellen einer Frage rückt dann sich was in neues Licht ?! Beißt sich nicht genauso die Antwort tief ins Genick !? Will man verstehen ?! Will es, findet es nur um es dann anders zu sehen !? Manchmal Das stellen einer Frage dann rückt es sich oft in neues Licht Die Antwort beißt sich selten genauso tief ins Genick Man versucht zu verstehen Will es - Findet es um es zu sehen wie es ist Keine Frage
letzter Beitrag von Petra Pan, -
feedback jeder art Gedankenspiel
| erstellt von Carlos- 6 Kommentare
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Lass uns unsere Ichs tauschen dann wirst Du nicht Du sein Ich werde Du sein
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art Wahnsinn oder Hilflosigkeit
| erstellt von Sonja Pistracher- 1 Follower
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Die Welt dreht sich im Wahnsinnsschritt und ich erschöpft, ich dreh mich mit. Welch Wahnsinn in den Straßen, Gassen in denen vereint zieh´n Menschenmassen dafür – dagegen – verlor'ner Sinn mal schweigend, mal bewaffnet bis zum Kinn man ist dagegen, mehr als dafür, tritt laut, nicht leise durch jede Tür, Zusammenhalt ist Fremdwortkacke, populär gefährlich muss jede Macke ausgelebt und mitgeteilt, angestrebt und hochgestylt, lebensecht und mitteilsam grottenschlecht ganz ohne Scham der Öffentlichkeit zum Fraß im vollen Übermaß vorgeworfen werden jeden neuen Tag darüber führe ich…
letzter Beitrag von Sonja Pistracher, -
feedback jeder art Der Gott der kleinen Dinge
| erstellt von Wunderwelten- 3 Kommentare
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Es sind die kleinen Dinge, die zeigen dir den Lebenssinn. Es sind die kleinen Dinge, die sagen: Wo führt Leben hin? Was immer du im Leben machst, was immer dir gelinge, wo immer du die Zeit her hast, der Gott der kleinen Dinge.
letzter Beitrag von ConnyS, -
nur kommentar In der Mündung...
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 3 Kommentare
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Altes Schiff vor dem Aus. Schiffer will nochmal raus. Wetter doch wirkt nicht frei. Schiffer ist das einerlei. Immer mehr dem Reiz erlegen fährt er der Natur entgegen. Keine Sicht zum Küstenstreifen. Meer beginnt los zu keifen. Rettungsring mit Namen drauf, treibt in dem Gezeitenlauf. Bernd Tunn - Tetje
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
feedback jeder art Zwei Seelen 1 2
| erstellt von Hera Klit- 16 Kommentare
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Zwei Seelen Zwei Seelen trennen die Brust, ob‘s edler ist sie zu einen oder sich wappnen gegen Blitze, die Eichen fällen können? Hochspannung ist Quelle, mit Umsicht gelenkt. Potenzialunterschied null bedeutet Tod. Ertrage dich selbst schlafend und träumend bist du nur trüber Gast. Die vielzüngige Wissenschaft bleibt nach wie vor echte Antworten schuldig. Selbstdenken kann nur das Leben kosten, das du hast.
letzter Beitrag von Hera Klit, -
feedback jeder art Sticheleien
| erstellt von Sonja Pistracher- 1 Follower
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Ich wär so gern immun, das sind meine Ziele verstecke opportun meine Phobiegefühle. Laienvirologenhaft folg ich jedem Tadel, bald ist es geschafft dass die geliebte Nadel skrupellos besticht fühle mich gelöchert, chancenlos Verzicht, bald bin ich durchlöchert. Virusbefremdlich wirke ich dann, sodass er mich gern haben kann.
letzter Beitrag von Melda-Sabine Fischer, -
rast los den stuhl erklommen und tafeln bekritzelt kurve ich über berge und aue mit dir neben mir verstummtes lachen bilder worte fernweh lockt und buntes laub ruht auf dem weg
letzter Beitrag von Berthold, -
feedback jeder art Wenn es still wird
| erstellt von Behutsalem- 1 Follower
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Wenn es still wird möcht' ich fliegen können, mit jedem Flügelschlag die Einsamkeit verlieren. Weit ausgebreitet meine Liebe, zum Segeltuch geknüpftes Souvenir. Und schweben möcht' ich, einfach schweben. Wie Daunenfedern leicht vom Wind getragen. Ein Stück weit näher hin zu mir, ein Stück weit Leichtigkeit erfahren. Auch tanzen möcht' ich, wie die bunten Blätter, die aufgewirbelt weiter wandern die selbst im Durcheinander sanft den Boden streifen, so wünsche ich mir zu landen.
letzter Beitrag von Ostseemoewe, -
in der stille der nacht
| erstellt von Perry- 4 Kommentare
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mach das fenster auf wenn die gedanken frische luft brauchen lass das zwitschern der vögel herein denn ihr singen ist balsam für die seele dann tragen dich ihre flügel auch durch dunkle zeiten schalte das licht aus wenn die augen keine worte mehr erkennen richte den blick zum himmel denn die sterne brauchen keine schrift um dir ihre botschaft vom werden und vergehen zu verkünden kommt aber die zeit in der winde verwehen und kometen verglühen dann suche die antworten in den katakomben der erinnerung dort findet sich alles was du brauchst die stille der nacht zu überstehen
letzter Beitrag von Perry, -
Gedanken zum Jahreswechsel
| erstellt von Sternwanderer- 10 Kommentare
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Gedanken zum Jahreswechsel Als ich mein Leben begann ahnte nichts von den verschlungenen Wegen wusste nichts von den Irrtümern, die mich geißeln sollten. Auf meinem Weg passierte ich viele Stationen bei einigen verweilte ich gerne ein wenig länger – schön war es während andere einer Folterkammer gleich kamen – Tränen flossen. Schemenhaft sehe ich das Endziel in der Ferne und als Begleitmusik erlausche ich die langsamen Schritte des Freundes Hein und sinniere manchmal: Was hätte ich anders machen können doch immer wieder komme ich zu demselben Schluss: Nichts. Mein Leben ist nur eins von vielen Millionen und doch haben wir etwas Gemein…
letzter Beitrag von Freiform, -
feedback jeder art Feuer
| erstellt von schmusefisch- 1 Follower
- 7 Kommentare
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Der Feuerschein, er lockt mich an, zieht mich ganz in seinen Bann. Strecke meine Finger aus Will mich brennen spüren -autsch- Mehr als den Finger geb ich nicht, auch wenn die Flamme gierig spricht. Hab mich in Benzin getränkt Damit ich leucht am Firmament. Die Haut wird rot dann schwarz, dann tot. Der Finger war mir nicht genug, ich geb mich hin, mein ganzes Blut. Das Leben trist und öde war. Das Feuer als Erlöser nah. Es reinigt Seele Herz und Geist. Entreißt dem Leib die Seele dreist, verbrennt die Kleider und mein Haar. Das Feuer brennt so wunderbar. Als Asche Wölk…
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
feedback jeder art ein weißes Blatt
| erstellt von Amadea- 5 Kommentare
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..weiß ein weißes Papier, dass es noch weiß ist, ...wenn es die Segel streicht und im Wind zufällig durch ein geöffnetes Fenster gebleicht und fahl im frühen Morgenlicht irgendwem vor die Füße fällt? Was fällt ihm ein? Ihm scheint da draußen die ganze Zeit nichts besseres eingefallen zu sein, als ausgerechnent hier einzufallen! Ein Einfall quasi, Zufall? Schicksal? Fügung? Nun, wir wissen es noch nicht. Aber wir sind verwundert, und plötzlich entstehen tausend Fragen, die wie Fliegen wild im Kopf umhersausen. Als wenn es sie überhaupt gäbe, diese herbstlich gereifte U…
letzter Beitrag von Amadea, -
der löwe in stein gemeißelt steht er starr und blickt - die sonne im gesicht - der sonne nach, wie jedes jahr, doch findet er sie nicht. sein blick verstarb im stein so stolzer augen und verschwand. gefährlich stand er stets allein, uns drohend steinern zugewandt. auch jetzt, im dünnen silberlicht, umspielt der wind sein haar, doch kalter stein bewegt sich nicht und niemand bleibt ihm nah. da küsst ich ihn, als ich ihn sah.
letzter Beitrag von rupert.lenz, -
Drei Weise und ein Narr
| erstellt von Rinardo- 3 Kommentare
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Ein Dichter sitzt im Felde, und lässt die Zeit vergeh`n. malt vom Himmel ein Gemälde, und sieht dann drei am Wege steh`n. Der Dichter bleibt ganz leise, tut als ob er ruht. Die Herren scheinen weise, davon zeugt der Denkerhut. Ein Vierter tritt der Runde bei, von dem war sofort klar, der lässt keine Weisheit frei, ist doch nur ein dummer Narr. „Welchen Rat magst du uns bringen?“ Lachen schon die weisen Drei. „Lass Ideen aus deinem Munde klingen“ Sie grinsen stolz dabei. „Meine Herren, tut mir leid“ spricht der Narr gekränkt. „Doch für Weisheit hat` ich keine Zeit, meine Frau schon nach dem Essen drängt. Auch meine Ki…
letzter Beitrag von TEP, -
Schwarmgedanken
| erstellt von Yue- 7 Kommentare
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Lässt ihre Stärke die Leitwölfin vorangehen oder treibt sie der Atem des Rudels im Nacken Beugt Unterwürfigkeit den Rücken der Beta Wölfin und lässt sie das größte Beutestück preisgeben Oder genießt sie die heimelige Wärme der Gruppe begreift ihre Sicherheit aus der sie agieren kann weiß sie gar um die Schweigsamkeit des Mondes der das einsame Geheul der Alpha stets ignoriert Wie leicht es ist als Meute darin einzufallen der Anführerin das Mondschweigen anzulasten Nachts auf der Lichtung wo Zweifel gesät werden jenem Nährboden für das ewige Zähnefletschen ©Yue
letzter Beitrag von Yue, -
feedback jeder art Zwei Koans
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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1.Der Meister stellt dem Schüler die Aufgabe: er soll alle Dinge die er mag und alle Dinge die er hasst auf Steine schreiben, diese in einen Korb legen und mit ihm einen Berg besteigen Die Frage: was sieht der Schüler oben am Gipfel? 2. Was ist ein Baum? *Ein kleiner Tipp: Koans geht man nicht mit Logik an...
letzter Beitrag von Sonnenuntergang, -
feedback jeder art Im Bann der Träume
| erstellt von Sternwanderer- 8 Kommentare
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Im Bann der Träume -* -* -* -* -* Träume in der Nacht -* -* -* sinken ganz sacht …
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
SonettKorsett
| erstellt von Behutsalem- 4 Kommentare
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Im Kreuzzug fest geschnürter Silbenreigen ein Unikat aus Taktkorsett und Norm beengt mit seiner gnadenlosen Form die dichterische Freiheit, und wir neigen, in Vers und Reim dem Leser zu verschweigen, dass vorgegebne Regeln uns von vorn bis hinten nur blockiern. Es wächst der Zorn, denn die stupiden Einzelheiten bleiben in jeder Strophe aufrecht und sie zeigen auf ach so nette Weise uns beim Schreiben, dass ihre Stilvorgaben wohl ein Dorn im Auge eines Künstlers sind, verschwor'n, so scheint mir, Dichter in den Wahn zu treiben, den Atem nehmen, bis das Werk gebor'n.
letzter Beitrag von Dichtel (†), -
feedback jeder art Morgen vielleicht
| erstellt von Behutsalem- 5 Kommentare
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Während Kinderaugen aus dem Vollen schöpfen legen deine Füße Meilen zurück auf der Suche nach Liebe und Geborgenheit überschlagen sie Brücken und Gassen schlafen in Angst auf Parkbänken die grün gestrichen ein klein wenig Wärme bieten. Hinter dem Boulevard lagert der Wohlstand in den Mülleimern der Zufriedenen er spendet dem Hunger keinen Trost während aus dem offenen Fenster das Besteck auf den vollen Tellern klappert. Später wirft der Mond Hoffnung ins Wasser und kühlt mit Mut und Selbstdisziplin die Wunden der Vergangenheit. Morgen vielleicht ist ein besserer Tag …
letzter Beitrag von Behutsalem, -
feedback jeder art Der Weg zur Sehnsucht
| erstellt von DavidPessoa- 14 Kommentare
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Der Weg zur Sehnsucht Was ich fühlte, als ich fiel? Angst. Und Sehnsucht nach Gefühl. Sehnsucht nach Bestand als der Boden meiner Kindheit unter meinen Füßen wankt'. Damals ging ich ehrfürchtig zum Strand. Erstaunt, wie Bohlen mächtig ragten aus dem Meer, als ich an dessen Ufer stand. Anders als daheim, wo die Furcht vor neuen Wegen lähmte Phantasie und Sein. Wie Halme unter Winterstürmen schien mir alles dort zu sein. So ging ich hin, begab mich an des Strandes Säulen. Beständigkeit zog mich dahin. Zum Meer, wo Fels und Stein Jahr für Jahr trotzen Sturm und Gischt. Holz, stark genug für Schiffe…
letzter Beitrag von DavidPessoa, -
Schweinebrei
| erstellt von Dirmiz- 4 Kommentare
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Schweinebrei August des trockenen Jochs Das leben fistet dein knistern Du findest meist nur die Toilette wenn es brennt Du pennst Der aristokratische ripberger Würgt Eine Lesbe flog nachts an dein Fenster Und dein Radierer Uriniert Farben Wie weit willst du noch gehen Während du beim Fernsehen Einen zusammen geschlagenen siehst Und auf einmal Willste rennen...
letzter Beitrag von Perry, -
Ort der Kindheit
| erstellt von Sidgrani- 5 Kommentare
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Dort, wo sich jetzt öde Gleise erstrecken, haben wir damals Indianer gespielt. Dort bei den Bäumen und blühenden Hecken traf ich das blonde verwegene Mädchen, von dem ich die süßesten Küsse erhielt. Durchs Meer meiner Jugend komm ich geschwommen, alles ist anders, das Gleisbett ist stumm. Es hat mir den Traum meiner Kindheit genommen, nichts ist geblieben, so fremd wirkt das Städtchen, ich mag nicht mehr bleiben, ich wende mich um. Das Leben strebt vorwärts, verweilt nicht beim Alten, auch die Erinnerung flieht mit dem Wind. Die glücklichen Stunden, kein Mensch kann sie halten. Seit uralten Zeiten rattern die Rädchen, an denen wir nur ein…
letzter Beitrag von Sidgrani, -
feedback jeder art Nachgefühl
| erstellt von Behutsalem- 6 Kommentare
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Sein Reigen zieht sich wie ein roter Faden und strickt das Muster der erlebten Zeit. Es währt nichts für die Ewigkeit, so bedacht, bewahrt es vor enormen Schaden. Vom Lackschuh übrig bleibt kein Glanz, der Glamour liegt abgebröselt am Parkett. Im Spiegelsaal bricht das am Tablett servierte Wort zum Scherbenmeerdilemma. Selbst ein Frack würd' sich jetzt nicht mehr lohnen. Zu Edelbitter ist der Werdegang, im Nachgefühl verstummt der Klang und tanzt den letzten Tanz der Emotionen.
letzter Beitrag von Carry, -
feedback jeder art Das Auge isst mit...
| erstellt von Melda-Sabine Fischer- 6 Kommentare
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Das Auge isst mit Ein Teller, der sehr schön verziert und den man dir zum Mahl serviert, der fördert deinen Appetit. Das Auge, weiß man, das isst mit! Wer nur den Fraß aus Tüten frisst, erfährt nie, wie es wirklich ist, wenn man die Speisen dekoriert. Das Auge fühlt sich ausrangiert. Es zwingt abrupt ´ne kalte Platte, kredenzt mit einer toten Ratte, dir kreischend ein „Igitt“ heraus, das Ganze ist kein Augenschmaus. Die Pflaumen scheinen reif und süß, sie sind die Krönung des Menüs. Doch hat Gewürm sich drin verirrt, da hat dein Auge sich geirrt. Ein Krokodil am fernen Nil, das glotzt nu…
letzter Beitrag von Melda-Sabine Fischer, -
Ach, Ihr wildwachsenden Gedanken schlagt in meinem Kopfe Ranken, überwuchert meinen Sinn, wachst, ich weiß nicht, wo noch hin
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
RA(S)TLOS
| erstellt von Liz- 5 Kommentare
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RA(S)TLOS Rastlos ziehen deine Gedanken durch deinen Kopf- kreuz und quer- hin und her. Sie ziehen auf, wie ein schweres Gewitter - das mit unglaublicher Kraft alles raus lässt. Du versuchst dich abzulenken mit schönen Gedanken- Erinnerungen, die wie Fotos in einer Schublade sehr weit nach hinten gerutscht sind. Und nicht immer hilft es, denn auch die aller schönsten und liebsten Erinnerungen können nicht immer trösten-machen nicht glücklich. Nicht, weil sie es nicht waren, im Gegenteil- vermutlich waren es die wundervollsten deines Lebens- sondern, weil diese für immer verloren sind. Du konntest die Zeit und das Geschehene ni…
letzter Beitrag von Liz, -
feedback jeder art Im Werden
| erstellt von Lichtsammlerin- 9 Kommentare
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Mit offenen Armen will ich dich begreifen. Leben, was du bereit hältst für mich ist nicht ohne Sinn auch wenn du diesen mir nicht zeigst. Ich bin im Werden immer noch und immerfort doch nur ein Mensch.
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
Gedanken des Frühlings
| erstellt von Freienweide- 5 Kommentare
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Es werden die Gedanken wilder, Verlangen, Nähe, Innigkeit. Bilden, wie die Wolken Bilder, Frühlingsgleicher Einfachheit. Da Gedanken, Wie Gefühle schwanken, Gleich den Tagen, Die zwischen Licht und Schatten wanken. Brauch ich zu Träumen nicht zu wagen, Was sie zu Träumen mir versagen.
letzter Beitrag von Perry, -
Endlich entkommen
| erstellt von Carry- 6 Kommentare
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Endlich aus dem Sumpf entkommen, losgelöst, befreit und fort, hatte mir doch vorgenommen, weg von diesen schlimmen Ort Dort blubberte von früh bis spät, braune Brühe aus dem Loch, welch ein Wildwuchs ward gesät, wo grässliches Getier rumkroch. Da wollt ich nicht länger wohnen, wo Augen blind und Ohren taub, will man seine Nerven schonen, macht man schnell sich dem Staub. Legt man den Finger in die Wunde, trifft den Kern von all den Lügen, vergeudet ist dann jede Stunde, will man sich selber nicht verbiegen. 2016
letzter Beitrag von Carry, -
Chaoslied #5
| erstellt von Scosid- 3 Kommentare
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Eigentlich auch als Lied gedacht. Kann man aber trotzdem gut als Gedicht lesen. Chaoslied #2-4 bleiben vorerst unveröffentlicht. :/ Der Text kommt vielleicht ein bisschen "zu jugendlich oder rebellisch" rüber...aber was solls. Chaoslied #5 Aufsteh'n! Maske an und aus dem Haus geh'n! Ich freu mich schon so, alle Leichen in der Stadt zu seh'n. Alles grau lassen und bloss nicht auffallen. Lieber im Büro sitzen anstatt in diese Disco-Hallen. Ein Überfall an meiner Seite, ich lauf dran vorbei. Ein lautes Fest auf der Strasse, was ne' Sauerei! Seid doch leise und geniesst euer Leben nicht! Macht's wie ich und alle andern, beschränkt eure Si…
letzter Beitrag von Scosid, -
feedback jeder art Der Soldat und der Tod
| erstellt von Basho- 1 Follower
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Bildquelle: Gemälde von Hans Larwin Der Soldat und der Tod So träumte mir an jenem Tage, im Graben in der Erde, dass irgendwie mit jedem Schuss, die Angst ein bisschen weniger werde. Denn mit dem Tod an meiner Seite, er war stets mein Gefährte, erschlich mich bald, in meinem Wahn, die Angst, die mich belehrte. So war mir das Leben, was hinter mir blieb, wie wärmendes Gefieder, doch bald schon, im nächsten Feuergefecht, flüsterte er mir ins Ohr süße Totenlieder.
letzter Beitrag von anais, -
feedback jeder art Die Stadt
| erstellt von Ponorist- 1 Follower
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Die Stadt die Stadt lockt mit bunten Lichtern liebäugelt, schnappt umgarnt, verdaut ihre alternden Gesichter die Stadt pulsiert rhythmisch im Takt von Geschäftigkeiten lässt mitfließen wer sich in sie wagt die Stadt verwandelt sich und mich baut auf, lässt fallen müde staunend ändert ständig ihre Sicht die Stadt atmet mich ein und aus saugt benebelt räuspernd hustet sie mich nach Haus.
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
In schleichenden Gedanken noch kaum verstrichen noch nicht schal sitz ich bei mir wie viele Mal Ich hab getrunken ein bisschen genug und gedacht Ich sitze bei mir und hab gelacht. Ich bin schon müde etwas erschöpft Mir träumte vom Nichts So sitze ich hier in künstlichem Licht Ich geh meine Wege in mir ohne dich Ich säß gern mit dir jetzt hier bei mir und säh dein Gesicht
letzter Beitrag von Ruedi, -
feedback jeder art Die Mondennacht
| erstellt von Lightning- 7 Kommentare
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Die Mondennacht Vollmond schwarze Nacht erhellt, meist bin ich mit ihr allein. Sanfter Schleier, der mich hält, weiche Nacht im Mondenschein. Alle Trauer in mir fällt, spüre nur die sanfte Ruh, bette mich in meine Welt, schließe meine Augen zu.
letzter Beitrag von anais, -
Warum nur, warum?
| erstellt von Tamburin- 0 Kommentare
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Warum nur, warum? Ich liege am Strand und schau in den Himmel, mit den Wolken fliegen die Träume fort, das Meer vor mir, ein Wellengewimmel, und trotzdem herrscht Ruhe an diesem Ort. Nur leichtes Rauschen wenn der Strandhafer singt, der leichte Seegang bewegt ein Boot, das Abendlicht leuchtende Farben bringt und ich weine und denk an den Tod. "Ich liebe Dich", habe ich noch geschrieben, mit meinem Finger in den feuchten Sand, doch es ist nicht mehr da, es ist nicht geblieben, nur weiter, weisser, leerer Strand. Muschelschalen,schön bunt und leer, zu tausenden liegen sie hier herum, wie tote Augen schauen sie umher al…
letzter Beitrag von Tamburin, -
Verschmähte Reise?
| erstellt von Summerbreeze- 0 Kommentare
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Wir haben Geschichten gehört über Hexen und Feen, Die des nachts hin tanzen über Berge, Wiesen und Seen. Geglaubt haben wir alle, da wär’ so viel Wahres dran - Wie wünschten wir uns, zu sein wie die Elfen bei Nacht, Die mit zarten Beinchen zerbrechlich schienen, filigran. Dass sie erfunden wären, zogen wir nie in Betracht. Und nachts, im Schlafe, von Träumen erfüllt, Liefen wir, in weiße Kleider gehüllt, Mit den lieblichsten Wesen durch Wiesen und Wald. Sah’n verzauberte Blumen, verwunschene Bäume, Die kleinen Gesichtchen voller Wünsche und Träume. Nichts gab es hier, was unmöglich uns wär’, Kein Berg war zu hoch und kein Stein zu schwer. …
letzter Beitrag von Summerbreeze,
