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feedback jeder art Zweifel und Liebe
| erstellt von Marc Donis- 3 Kommentare
- 441 Aufrufe
Zweifel und Liebe Du weißt doch, ich schau‘ nicht in Spiegel und Gläser. Denn möcht ‘ ich mich, Engel. Bloß einfach nicht sehen. Doch zeig‘ ich die Seele. – Mein Fühlen. Dem Leser. Auch, wenn doch die meisten. Mich gar nicht verstehen. Du weißt doch, ich schau‘ nicht in Spiegel und Gläser. Denn hass‘ ich mein Aussehen. Und hass‘ ich mein Sein. Ich liebe mein Deutschland. Die Spree und die Weser. Und lieb‘ ich die Länder. – Von Oder bis Rhein. Du weißt doch, ich schau‘ nicht in Spiegel und Gläser. Ich hasse mein Aussehen. Was keiner versteht. Mich rühren die Felder. – Das Rauschen der Gräser. Und lieb‘ ich die Nächte. Und deren Gebet. Wer kennt…
letzter Beitrag von horstgrosse2, -
feedback jeder art Verzockt
| erstellt von Glasscheibe- 0 Kommentare
- 440 Aufrufe
die Kiste hatte Henry schon immer vor Augen wie zwei Typen ihn reinzerren sie lassen ihn fallen sein Pimmel klatscht auf kalte Fliesen es ist Januar ein Anzug angezogen, hinten offen damit man noch mal ordentlich abscheissen konnte vorne war nix mehr zu machen Dann ging es in die Erde zu den ganzen anderen Maulwürfen finden würde man ihn auf der Couch, nackt das linke Bein komisch angewinkelt eine Trillerpfeife um den Hals jetzt war es nicht so weit, am See bei 30 Grad einem Halbständer den nächsten wirklich großen Fick vor Augen Den kurzen Moment alleine im Auto, als die Sonne unterging und das absolut beschissen aussah …
letzter Beitrag von Glasscheibe, -
feedback jeder art Unheimliche Begegnung
| erstellt von Cornelius- 2 Kommentare
- 440 Aufrufe
Ich geh, Gedanken zu erhaschen, auf apfelbaumgesäumtem Pfad, die Hände in den Jackentaschen bei herbstlich frischen sieben Grad. Ein Eichhorn flieht aus meiner Nähe. Ich schreite fröhlich weiter, als ich einen dunklen Herrn erspähe. Mein Herz schlägt plötzlich bis zum Hals. Gehüllt in Mantel und Kapuze, so steht er regungslos und stumm. Wozu wohl riete mir Konfutse? Spazier ich weiter? Kehr ich um? Der Abstand schmilzt mit jedem Tritte. Der Weg trägt mich von selbst zu ihm. Mechanisch setzte ich die Schritte, im Kopf Musik von Wolfgang Rihm. Nun fängt es leise an zu…
letzter Beitrag von Darkjuls, -
nur kommentar Erzählt doch mal...
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 0 Kommentare
- 440 Aufrufe
Erzählt doch mal... Genießen schlicht. Schweigen gern. Für die Neugier liegt das fern. Erzählt doch mal. Fragen nach. Antwort so entlockt ein Ach. Ein paar Worte. Gut gewählt. Hätten lieber mehr verhehlt. Bernd Tunn - Tetje Bild auf Pixabay
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
feedback jeder art Das Ende
| erstellt von Glasscheibe- 1 Kommentar
- 440 Aufrufe
In den Ferien wir hatten nichts zu tun, da besuchten wir Henrys Großvater Henrys Großeltern lebten getrennt Er saß vor seiner Wohnung auf so einem Klappstuhl und als er aufstand hatte er schon ordentlich Schlagseite Ich sah seine Augen die waren irgendwie schön In seiner Bude sollten wir es uns am Tisch bequem machen Henry nahm den Zigarettenstopfer Den Großvater sah ich in der Küche Ganz schnell war er dabei den nächsten Drink zu kippen Dann zeigte er uns seine Bücher, es waren hunderte Jungs, ich lese nicht mehr Ich habe den Bogen nie rausgehabt Und ehe die Sonne sich verfinstert bin ich hier weg Solche Sprüche haute er ra…
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art Traumzeit
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
- 2 Kommentare
- 440 Aufrufe
Traumzeit Er war an meiner Seite in diesem Augenblick war das, was ich ersehnte die Liebe, die ich flehte verführte mich zum Glück Ich schwebte über Wolken bis in das Sternenzelt die Sorgen, sie entschwanden ich wollte nicht mehr landen zurück in meine Welt Es gab nur eine Richtung mir war der Kopf verdreht der Moment ganz ungehemmt wurde zu dem Fundament auf dem mein Traumschloß heute steht
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art Alle Jahre wieder
| erstellt von Melda-Sabine Fischer- 2 Kommentare
- 439 Aufrufe
Alle Jahre wieder Bei Schmitz ist jedes Jahr Rabatz, dann flüchtet Schmitzens schwarze Katz. Das Tier, es hasst die Weihnachtslieder, drum sieht man es erst Neujahr wieder. Fürwahr klingt es sehr atonal! Auch singt man laut, was kolossal die Hausbewohner mächtig nervt und deren Weihnachtsfrust verschärft. Zum Beispiel, Herr Professor Kant klopft dann gleich wütend an die Wand. Er wollte friedlich und im Stillen am Weihnachtsbaum gemütlich chillen. Herr Kant, Professor für Physik, hört gerne klassische Musik. Nur was die Schmitzens absolvieren reizt übelst Kantens Nebennieren. Bei Schmitz i…
letzter Beitrag von Melda-Sabine Fischer, -
feedback jeder art An ***
| erstellt von Endeavour- 0 Kommentare
- 439 Aufrufe
Hättest du dir Zeit gelassen, Denn es ist ja nie zu spät, Was mit Tiefe zu verfassen, Niemand spräche von Diät. Apropos, wer hier schon brät In der Hölle dieser blassen Verse, fürchtet, nun, das Date Dermaleinst kaum wie die krassen Schwerenöter auf den Knien; Besser also, just bei Zeiten Zu bemeistern diesen Spleen, Denn zu Schanden ihn zu reiten, Jenen Gaul, zu Schanden ihn, Sollte nichts uns je verleiten.
letzter Beitrag von Endeavour, -
feedback jeder art Unerreichbar
| erstellt von Martin-Nguyen- 1 Kommentar
- 438 Aufrufe
Wir atmen die gleiche Luft, dennoch bin ich für dich unerreichbar. Wir bewundern den gleichen Sonnenuntergang, dennoch bin ich für dich unerreichbar. Wir verstehen uns ohne Worte, dennoch bin ich für dich unerreichbar. Wir sehen uns jeden Tag, unsichtbar und gar nicht erreichbar bin ich für dich.
letzter Beitrag von Elisabetta Monte, -
nur kommentar Bipolar
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
- 1 Kommentar
- 438 Aufrufe
Das Hirn ist kurz vorm Siedepunkt die Batterien voll aufgeladen Gefühle schwimmen oben auf nehmen Schmerzen gern in Kauf der Freigeist fühlt sich wieder jung Die Nacht ist nicht zum Schlafen da denn Lebenslust treibt ihre Blüten Grenzen verliern sich mit der Zeit Übermut geht einen Schritt zu weit der Himmel ist zum Greifen nah Es folgt das Aus, die Luft ist raus an der Matratze horcht dein Ich die Trauer legt sich einfach nicht kein Antrieb, kein Ende in Sicht es geht zurück ins Schneckenhaus Die Botenstoffe spieln verrückt von himmelblau bis tief betrübt mal ist der…
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art Ein Wetter wie Samt auf der Haut
| erstellt von Kurt Knecht- 0 Kommentare
- 437 Aufrufe
Ein Wetter wie samt auf der Haut, ich fühl mich wohl und seufze laut; wünscht die Zeit würde nicht vergehen, sprich jeder Tag, wäre so schön. Könnt voll entspannt die Zeit genießen, des Abends würd ich Blumen gießen; am Tage unterm Baume sitzen, beim Kaltgetränk kein bißchen schwitzen. Wenn’s klingelt und der Eismann kommt, würd ich ihm winken, dass er prompt; ein Eis mir in den Schatten bringt, dazu auf italienisch singt. Denn sein Gesang gefällt mir sehr, ich wünschte er käme öfter her; doch nicht allein, er sollt zum Singen, die zweite Stimme noch mitbringen Doch…
letzter Beitrag von Kurt Knecht, -
feedback jeder art Große Auswahl
| erstellt von Cornelius- 2 Kommentare
- 437 Aufrufe
Angst vor einer Supernova? Suche Zuflucht bei Jehova! Keine Milch gibt deine Kuh? Wende dich an Manitu! Du bedarfst geschwind des Rates? Keine Sorge, beim Teutates! Fühlst du dich gebeugt und schwach? Kraft gibt Ewil-Merodach! Fehlt dir Geld für einen Beuys? Ruhm und Reichtum spendet Zeus! Hindert dich dein Herz am Denken, kannst du's Vitzliputzli schenken. Deine Welt zerbirst in Trümmern? Darum wird sich Wischnu kümmern! Suchst du einen Platz im Warmen? Finde ihn in Kalis Armen ... Welch ein göttliches Gewimmel hoch im überfüllten Himmel! Gibt es überhau…
letzter Beitrag von Teddybär, -
feedback jeder art Leben spendendes Gleichgewicht
| erstellt von gummibaum- 2 Kommentare
- 437 Aufrufe
Wie schön dein feines Haar doch schwebt, wenn du den Kopf zur Seite wendest, ein Glanz in deine Augen strebt, wenn du ein neues Werk vollendest. Du schaust es an, als ob jetzt lebt, was du mit deinen Händen machtest, denn, was sich nun vor dir erhebt, schwankt nicht, ist mehr, als du dir dachtest. Gib acht, dass dieses Gleichgewicht, das alles wunderbar verbindet, in dich zurückfließt, und das Licht darin dich immer wiederfindet…
letzter Beitrag von gummibaum, -
feedback jeder art Bosnische Lilie
| erstellt von Marc Donis- 1 Follower
- 1 Kommentar
- 437 Aufrufe
Bosnische Lilie (Oder: Bosanski ljiljan) Amina als Zeichen der Freundschaft gewidmet Was ist schon die Freundschaft gewiss ohne Segen? Was ist schon ein Leben? – Vielleicht ohne Sinn? So möchte ich alles. – Was war auch. – Belegen. Die Freundschaft ist alles. – Viel mehr ein Beginn. Was ist schon die Güte? Vielleicht ein Geständnis. Und fließt auch die Drina. – Am Ufer entlang. Und wiegt schon zur Stunde. Ein Abendempfängnis. Wie neigt sich im Grunde der Abend im Dank. Verfließt und verfliegt. Der Schein wie Burgunder. Sodass auch das Leuchten im Himmel versinkt. Erscheint wohl das Schwellen des Flusses so wunder. Sodass auch sein Rausch…
letzter Beitrag von horstgrosse2, -
- 1 Kommentar
- 437 Aufrufe
Menschen sind nichts als Schlingpflanzen im Treibsand Ich ziehe meiner Schwester die Jeans über den bewindelten Hintern. Sie hat immer noch die Figur der Sportlehrerin, aber ihr Hirn wurde von der MS inzwischen stark perforiert. Sie hat sich wieder den Katheter rausgerissen und die einzige Schwester, die ihn reinbekommt, hat heute frei. Mutter mosert über den Uringeruch, als ich ihre Tochter über die Schwelle schiebe. Wie konnte ich sie so rüberbringen? Ich schweige, weil Schweigen den Wutstrom in mir drinnhält. Bin ich nun endgültig zum Dulder geworden? Wir feiern heute zu dritt den sechsundsechzigsten me…
letzter Beitrag von S. Athmos Welakis, -
feedback jeder art Rosen
| erstellt von Marc Donis- 3 Kommentare
- 436 Aufrufe
Rosen Janna im Zeichen der Freundschaft gewidmet. Das ist ein Brief. Den wir nicht lesen. Da wir die Schrift bloß nicht verstehen. Es ist ein Brief. Der scheint gewesen. Doch können wir ihn wohl nicht sehen. Was ist der Drang der Welt und Triebe? Es scheint, als wär‘ uns das bewusst. Die Schrift ist nichts, als wahre Liebe. Sodass bewahrt den Brief die Brust... Wie ist die Welt, die ihr nicht gäbe. Umgrenzt die Blüte wohl den Traum. Verhängen Dolden rein wie Stäbe. Und weht im Hauche jener Saum. Wie Wachs geschmolzen. In dem Tiegel. Dort glüht die Blüt…
letzter Beitrag von Marc Donis, -
nur kommentar Jenseits der Zeit
| erstellt von Carolus- 1 Kommentar
- 435 Aufrufe
Jenseits der Zeit Gelassen kehren Seele, Geist und Glieder heim zu ihrem wahren Grund, derweil das Lärmen in der Welt verstummt. Stille herrscht jetzt wieder, strömt in das Bewusstsein ein, wo die Zeit zerrinnt und ein Hauch des Unendlichen beginnt. An dieser Schwelle kannst du das Sein mit seiner ungeheuren Fülle und seiner Leere mit Hilfe deiner Seele erfahren. Nenn solches unbegreiflich und unfassbar, es besitzt keinen Namen. In der Schöpfung ist dies reine Gegenwart.
letzter Beitrag von Teddybär, -
feedback jeder art Wintertag
| erstellt von gummibaum- 2 Kommentare
- 435 Aufrufe
Still ist das Dorf, die roten Dächer von Raureifblumen marmoriert. In Fahnen Rauch, er flockt, wird schwächer, bevor er sich ins Nichts verliert. Undeutlich steigt ein Wald dahinter durch Nebel in die Wolken auf. Die Bäume schweigen in den Winter. - Ich wandere ins Licht hinauf…
letzter Beitrag von gummibaum, -
nur kommentar O.T.
| erstellt von Zorri- 2 Kommentare
- 435 Aufrufe
Es war an einem Tag im Jahr 1965. Der neunjährige Henry saß beim Opa auf dem Schoß und fragte ihn: du Opa, ich heiße Henry weil Onkel Henry im Krieg gefallen ist. Papa war als Soldat ganz lange in Gefangenschaft. Bist du auch Soldat gewesen, ist dir auch Schlimmes passiert? Der Opa beruhigte : nein mein Junge, ich war kein Soldat, mir ist nichts Schlimmes passiert. Erleichtert ging Henry in sein Zimmer. 20 Jahre später verstarb sein Opa und weitere 20 Jahre später sein Vater. Dieser hinterließ ihm Kisten mit alten Fotos, Pässe und Dokumente. Er wollte sich nicht davon trennen, so packte er alles in einen Schrank und Jahre vergingen.…
letzter Beitrag von Zorri, -
feedback jeder art Seelentief
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
- 2 Kommentare
- 434 Aufrufe
SEELENTIEF Ich konnte mich spüren in Erinnerung wühlen seelentief war mein Blick und reich an Gefühlen Dem Dunkel der Tage mich restlos entziehen grauen Nebelschwaden durch Rückzug entfliehen Vielfältig das Glück sorglos gelebte Zeit denk ich daran zurück erfüllt mich Dankbarkeit Bild by Pixabay
letzter Beitrag von Darkjuls, -
nur kommentar Dieses Grab...
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 0 Kommentare
- 434 Aufrufe
Dieses Grab… Im Gelände wenig Wege. Leichter Wind weht im Gehege. Vogel flattert in der Luft. Setzt sich auf die stille Gruft. Dieses Grab verwunschen scheint. Wohl keiner mehr darum weint. Bernd Tunn – Tetje Bild von Anja auf Pixabay
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
nur kommentar Herbstliche Hochnebelfelder
| erstellt von AlfGlocker- 1 Kommentar
- 433 Aufrufe
Alles ist mit Wolken dicht verhangen, um ein Haupt das wie ein Helm ist, auf der eingefang‘nen Seele und das Tier der äußersten Gebärdenschicht, der Konstruktion die einen Menschen macht, ist voller Abscheu, schon ganz angestaubt… Die Frage ist: wer trägt es zu der einen Stelle, die neben dem absurden, wilden Weltgericht – an allem Sehnen schnell vorbeigedacht – in jenem furchtbar tiefen Abgrund schlummert? Die welke Lebenshoffnung trägt, und sie verbindet sich mit einem Maul aus grenzenloser Gier. Es sperrt sich auf und zeigt, nur kurz, das Ungeheuer, in dessen scharf gezogenen Haut-Konturen sich all…
letzter Beitrag von Sternenherz, -
- 1 Kommentar
- 433 Aufrufe
London, Haymarket Theatre, Anno 1710: Am Heumarkt drängen sich die Massen. Es klingeln die Theaterkassen. Das Operngenre, noch nicht lange am Strand der Themse voll im Schwange, vermag mit seinem hochbarocken Spektakel Menschen anzulocken. Das Stück "Die edlen Herzrivalen" * verzeichnet hier Besucherzahlen, die niemand je für möglich hielt, so lang der Mensch Theater spielt. Die Noten schrieb ein weitgereister, in Welschland hochberühmter Meister, Mancini mit Familiennamen, ein Schöpfer großer Melodramen. Doch nicht genug, dass auf den Brettern die Sänger ihre Arien schmet…
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feedback jeder art Venus Wein
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
- 1 Kommentar
- 433 Aufrufe
Der Kellermeister lädt euch ein: Kommt, probiert den neuen Wein! Macht die Kehlen weit, vier Fässer stehn für euch bereit. Öffnet jetzt die durstgen Münder, genießt den Wein, ihr braven Sünder! Ergötzt euch an des Weingeists Macht! Die Gier wie Feuer, Glanz im Aug erwacht; Den Korken ziehe ich ihr mit einem Plopp, In den Nacken legt den Kopp. Lasst den Wein Strömen fließen, Flüssigen Duft in eure Münder gießen. Tolle Feuerfunken sollen tanzen Rot mein Kopf, aus ihrem Fasse rinnt Der letzte Tropfen, dieser füllt Meinen goldenen Becher. Die Lippen brennen, bitterer Kuss, Die süße Note dann zum…
letzter Beitrag von Hayk, -
feedback jeder art Odins Tanne
| erstellt von Hera Klit- 1 Kommentar
- 432 Aufrufe
Odins Tanne Du stehst am Wegrand in bizarrstem Wuchs, wohl an die Tausend Jahre alt. Ein Schild lehrt mich, dass der Besitzer des Hauses, das hier schon lange nicht mehr steht, dich Odins Tanne nannte, obwohl du eine Kiefer bist. Ich bleibe eine Weile in deinem Schatten und lausche in die Jahrhunderte, dann begreife ich, dass man nicht gerade sein muss, um schön zu sein.
letzter Beitrag von Hera Klit, -
nur kommentar Das offene Fenster...
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 0 Kommentare
- 432 Aufrufe
Das offene Fenster... Als er in das Zimmer kam, fand er seine Tochter nicht vor. Im offenen Fenster wehte eine Gardine. Er spürte eine eigenartige Stille vom Fenster her. Da wusste er das etwas schreckliches passiert war... Bernd Tunn - Tetje Bild von RD LAW auf Pixabay
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
feedback jeder art Nur ein Schritt
| erstellt von Monolith- 0 Kommentare
- 432 Aufrufe
Nur ein Schritt Es wurde zertreten aus Unachtsamkeit das Kraut, das mit Stärke den Asphalt durchbrach dem Licht entgegenstrebte, inmitten des Gehwegs der parallel zur Hauptstrasse verläuft, die mit abervielen Regeln die das Überleben sichern. © Monolith
letzter Beitrag von Monolith, -
nur kommentar Gebannt...
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 0 Kommentare
- 431 Aufrufe
Gebannt... In ihren Glauben wirkt sie gebannt. In dieser Starre noch nie gewankt. Glaubt sich lebendig im geistlichen Licht. Auf innere Zwiespalt so wenig erpicht. Mit Gott geredet wie es immer so ist. Während des Segens beginnt der Riss. Zu wenig geprüft wo sie so steht. Ihre Fassade nun doch stark erbebt. Andere Meinung wühlt sie da auf. Gestört ist grad` ihr Glaubenslauf. Bedenkt sehr viel von Christus betreut. Ehrliches Bringen lebt sie nun erfreut. Bernd Tunn - Tetje
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
feedback jeder art Nicht mehr viel MacO'Neal (Teil 5)
| erstellt von WF Heiko Thiele- 0 Kommentare
- 431 Aufrufe
„Und ich muß Ihnen offen sagen, es ist für mich nicht zu ertragen, wie man uns hier zum Narren hält, während ein Mörder Sie befällt. Ich sage es zum letzten Mal. Jetzt ist hier Schluß mit dieser Qual. Entweder Sie kooperieren, oder ich laß Sie einquartieren!“ „Äh, Chief Inspector, im Vertrauen, Sie müßten mal nach Walther schauen. Erst als das mit Papa geschah, war unser Vetter wieder da. Und auch die andern wispern schon: Welch Rolle spielt des Wessen Sohn? Doch möchte ich sehr wohl betonen, Verleumdung soll bei mir nicht wohnen.“ „Das alles ist interessant“, …
letzter Beitrag von WF Heiko Thiele, -
feedback jeder art Der, eine Stern
| erstellt von Martin-Nguyen- 0 Kommentare
- 431 Aufrufe
Am Nachthimmel gibt es eine, die die eine ist. Ihr Leuchten so rein und klar, dass die Dunkelheit erhellt. Ihr Licht erwärmt die Kälte der Nacht. Ihre Gegenwart spendet Geborgenheit und Trost Auch wenn sie so nah erscheint, ist sie fern und für mich unerreichbar.
letzter Beitrag von Martin-Nguyen, -
feedback jeder art Im See Liegt die stille
| erstellt von Miru- 1 Kommentar
- 431 Aufrufe
Im See Liegt die Stille, Im Meer die Kraft, Im Fluss Die Ruhe, Im Regen die Macht, Das Wasser küsst meine Wunden Sanft und sacht, Während es leise und Freundlich lacht, Taub und durch's nass gekühlt. Werde ich langsam an Land gespült, Der Mond und die Sterne sehen mich an, sehen das ich nun glücklich sein kann,
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Gleichberechtigung
| erstellt von Zorri- 0 Kommentare
- 430 Aufrufe
Männer und Frauen sind oft unterschiedlich, Beziehungen nicht immer friedlich. Es ist nicht nur erleichternd und erheiternd, wenn sich beide in der Mitte finden, den anderen nicht an sich zu binden, ohne Reue und ständige Rechtfertigung. Es wäre Gleichberechtigung.
letzter Beitrag von Zorri, -
feedback jeder art ChatGPT
| erstellt von Hera Klit- 0 Kommentare
- 430 Aufrufe
ChatGPT Galina Tschistjakowa übersprang als erste und bisher einzige Frau die Siebenmeterfünfzig. Siebenmeterzweiundfünfzig sprang sie, um genau zu sein. Das war am 11. Juni 1988. Dann stand sie auf dem Siegertreppchen und weinte kindische Menschentränen. Wie lächerlich sind siebenmeterzweiundfünfzig, angesichts der Flugweiten heutiger Interkontinentalraketen? Was soll uns das bedeuten, wenn eine Frau springt? Warum lauft ihr ins Stadion und hängt an den Geräten zu Hause, um so etwas zu verfolgen? Wisst ihr nicht, dass siebenmeterzweiundfünfzig objektiv gesehen, so gut wie nichts sind?
letzter Beitrag von Hera Klit, -
nur kommentar Manchmal...
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 0 Kommentare
- 428 Aufrufe
Manchmal... Lebt als Hure oftmals hart. Erfüllt erfahren ihren Part. Ahnt Gefahren mit Gespür. Bleibt auch mal zu die Tür. Liebt das Leben wie es ist. Doch das Altern setzt ihr Frist. Sieht so vieles als nur Gehen. Kann sich manchmal nicht verstehen. Dies Zuhause prägt sie sehr. Noch was ändern fällt ihr schwer. Bernd Tunn - Tetje Bild von Pexels auf Pixabay
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
feedback jeder art Ein Käfigleben
| erstellt von Marc Donis- 1 Kommentar
- 428 Aufrufe
Ein Käfigleben Ich bin wie ein Käfig, der Vögel bloß suche. Und wenn ich ein finde, dann sind wir nicht frei. Sodass ich auch wirklich das Weichen verfluche. Es drücken uns Stäbe. – Was ist schon dabei? Ich bin wie ein Käfig, der Vögel bloß finge. Und greif‘ ich zum Vogel. Das Gitter mir sperrt. Ich strecke die Hände. Und Arme geringe. Doch hat nun das Fangen. Ich denke kein Wert. Ich bleibe ein Käfig. Sodass ich mich strecke. Und strecke und strebe. Ein Vogel zu sein. Sodass ich wohl letztlich die Freiheit bezwecke. Doch reißen die Stäbe stattdessen mich ein. Ich bleibe ein Käfig. Was ich auch nicht wähle. Ich wählte bloß Liebe. Die Lieb…
letzter Beitrag von Buchstabenenergie, -
feedback jeder art Gewitter im Kopf
| erstellt von Martin-Nguyen- 0 Kommentare
- 427 Aufrufe
Es passiert plötzlich manchmal mit oder ohne Vorzeichen Selbst ist man hilflos für andere Schock und Entsetzen vollständige Heilung gibt es NICHT nur Milderung und Verzögerung der Symptome Doch eine Frage bleibt offen wie geht es weiter
letzter Beitrag von Martin-Nguyen, -
nur kommentar Gedanken quälen...
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 1 Kommentar
- 426 Aufrufe
Gedanken quälen... Gedanken quälen lange Zeit. Sind geboren durch ein Leid. Schwer versiegelt diese Last. Erkenntnis sonst erdrückt da fast. Das Gefühl versteht das nicht. Tränen laufen mit Gewicht. Bernd Tunn - Tetje Bild auf Pixabay
letzter Beitrag von Lydia J., -
nur kommentar Das Ex-periment
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
- 0 Kommentare
- 426 Aufrufe
Im Grunde weiß ich es ja schon ich soll nicht handeln voller Zorn doch plagen mich diese Gedanken die an meinem Ex-Mann kranken Der Alte hat mich mies betrogen er ist durchtrieben und verlogen ich weiß genau, wie ich ihn kriege ich pack ihn bei der Vaterliebe Wir streiten uns vor dem Gericht die Kinder, die bekommt er nicht das Sorgerecht will ich allein nur Umgang, der muss leider sein Wenn er sie abholt, unsre Zwei da muss er erst an mir vorbei ich mach mich extra für ihn schön er soll mich ja nicht leiden sehn Ein Treffen letztlich zu verhindern zieh ich wei…
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art Frühstart der Eisheiligen oder der normale Spätwinterwahnsinn?
| erstellt von Monolith- 2 Kommentare
- 425 Aufrufe
Frühstart der Eisheiligen oder der normale Spätwinterwahnsinn? Es ist Sonntag, der erste im März. Sehr Kalt ist es. Der Frost hat noch einmal alles gegeben. Das Grün wurde in kristallenes Weiß gekleidet und die Köpfe der Schneeglöckchen harren in einer lupenreinen Eishaube aus. Jedes Astwerk ist in der Kälte erstarrt. Das einzig Gute: der Wind ist tatenlos. Es ist noch früh am Morgen. Still ist es. Noch. Es ist eine unaufgeregte Ruhe, an diesem ersten Sonntag im März. Keine Aufregung wird erwartet. Es tickern noch keine unheilverkündenden Nachrichten von Satellit zu Satellit. Der Orbit besteht auf die Sonntagsruhe. Hoffentlich bleibt er standhaft. Es ist…
letzter Beitrag von Monolith, -
feedback jeder art Bin überzeugt auf diesen Jungen
| erstellt von Kurt Knecht- 0 Kommentare
- 425 Aufrufe
Bin überzeugt auf diesen Jungen, wird noch manch Lobeslied gesungen; sein Denkansatz, spricht jetzt schon Bände, was wär, wenn der Beachtung fände. Was wäre, würde man ihn lassen, nicht nur mit Samthandschuhn anfassen; ihn nicht in eine Richtung lenken, ein freier Geist nicht auszudenken. Der unbeeinflusst würde sein, vernehmbar schon das laute Nein; zur Zukunft und zum Sachverstand, man hält das Ruder in der Hand. Was die da tönen müßt ihr hören, sind gar am Chaos rauf beschwören; man fürchtet ihn den stolzen Geist, weil der voll in den Wohlstand beißt. Weil dem ma…
letzter Beitrag von Kurt Knecht, -
nur kommentar Trauerfreunde...
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 2 Kommentare
- 425 Aufrufe
Trauerfreunde... Trauerfreunde. Schwere Zeit. Sie empfangen Trost im Leid. Kreis gebildet. Glöckchen klingt. Ausgesprochen was so hinkt. Singen auch. Schlichter Mund. Geben so die Trauer kund. Gemeinsamkeit. Nicht allein. Alle Tränen dürfen sein. Bernd Tunn - Tetje
letzter Beitrag von Dieter, -
feedback jeder art Zu spät
| erstellt von Donna- 1 Kommentar
- 425 Aufrufe
Ein wichtiges Gespräch verlegt. Der richtige Zeitpunkt verweht. Nichts sehen, hören, wissen jetzt ist es zu spät. Leere Sprechblasen abgelegt. Schuldzuweisungen gepflegt. Zorn hat uns reingelegt. Verletzte Gefühle angeregt. Hätten wir unsere Differenzen beiseitegelegt uns aufs wesentliche konzentriert festgelegt und Gemeinsamkeiten zusammengelegt wäre bedauerliches längst zerlegt. ©Donna H. 13. September 2022
letzter Beitrag von Donna, -
feedback jeder art Die Bösen und die Guten
| erstellt von Zorri- 2 Kommentare
- 424 Aufrufe
Die Bösen, schauen oft schaurig drein. Sie folgen immer dem Schein, von Macht gefüllt zu sein. Die Guten, schauen gern freundlich daher. Sie folgen dem Geben und Helfen vielmehr, das füllt Ihr Herz so sehr. Zwischen dort und da, sich viele noch winden. Sie fragen sich, wie wir Frieden finden.
letzter Beitrag von Zorri, -
feedback jeder art Pluralität
| erstellt von Carlos- 1 Kommentar
- 424 Aufrufe
Rotwein trinkend zupfe ich blind mit Daumen und Zeigefinger Haare aus den Augenbrauen die mir als zu lang vorkommen voller Bewunderung ohne Neid ein Gedicht von Hans Magnus Enzensberger lesend.
letzter Beitrag von Carlos, -
nur kommentar Kann nicht lernen...
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 1 Kommentar
- 423 Aufrufe
Kann nicht lernen... Kann nicht lernen in der Pflicht. Kind verblasst aus Lehrersicht. Irgendwas stimmt da nicht. Eine Schwäche zeigt Gesicht. Gespräche bringen auf die Spur. Endlich lernt das Kind nicht stur. Bernd Tunn - Tetje
letzter Beitrag von horstgrosse2, -
feedback jeder art Erinnerungen
| erstellt von Martin-Nguyen- 0 Kommentare
- 423 Aufrufe
Es sind Momente, in unseren Leben, die einen prägen. Es sind Momente, die schön aber auch traurig sind. Es sind Momente in unseren Leben, die uns keiner nehmen kann. Die besonderen Momente sind nicht im Kopf oder im Tagebuch, sondern in unseren Herzen.
letzter Beitrag von Martin-Nguyen, -
feedback jeder art Stilles Wasser
| erstellt von Windo- 0 Kommentare
- 423 Aufrufe
letzter Beitrag von Windo, -
feedback jeder art Heliograf
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
- 1 Kommentar
- 423 Aufrufe
Übers Meer zu dir sende ich Meine Gedanken und Gefühle mit Licht Die Ferne muss der Sehnsucht gleichen Die Sonne hilft mir dich zu erreichen Und sie weiß von unserem Geschick Hat sie von Oben alles im Blick Die Funken die in meinem Geist mir sprühen Flammen entfachend im Herzen glühen Ich setze sie in Lichtsprache um Gedichte und Poesie doch stumm Ohne Wort, nur Funkeln Und Nachts da frag ich mich im dunkeln… Was haben sich wohl die Sterne zu erzählen? Mein Wissen-Wollen wird mich weiter quälen So vergingen Tag und Jahr Und eines wie das andere war Doch an jenem Morgen blieb aus …
letzter Beitrag von Ponorist, -
feedback jeder art Historisches Verdienst
| erstellt von Cornelius- 2 Kommentare
- 422 Aufrufe
Er tritt auf den Balkon hinaus, beginnt zu sprechen. Im Applaus ertrinkt sein Satz, der (unvollendet) den Lauf der Weltgeschichte wendet. Seit jenem Tag wird unverblümt in Büchern sein Verdienst gerühmt. Das größte: Immer blieb Herr Gensch- er, trotz Ministeramt: Ein Mensch.
letzter Beitrag von gummibaum, -
feedback jeder art Der arme Riko
| erstellt von NoelundLuizza- 0 Kommentare
- 422 Aufrufe
Verschwunden ist Riko an einem Freitag, nunmehr zwei Tage sind verstrichen, es war ein Tag vor dem Tode von Bismarck. Riko konnten wir noch nicht erwischen. Was mag passiert sein in jener Nacht, als er entschwand ganz leise und still. Es gibt keine Spuren und keinen Verdacht, bloß in der Luft lag ein Hauch von Dill. Der August ist warm, und die Blumen im Anwesen erblühen. Man erzählt sich der Gärtner sei arm und brauche Geld trotz allem bemühen. Nun ist klar was mit Riko geschah. Der arme Hund war des Gärtners Gewinn bevor die Madam sich versah.
letzter Beitrag von NoelundLuizza,
