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feedback jeder art Von der immer währenden Suche
| erstellt von Monolith- 1 Follower
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Freiheit, die ich meine Endlich entwurzelt gehe ich in die Freiheit doch es ist ein anderes Frei und so anders, als ich es für mich erdachte. Ich wollte meinen Leben umkrempeln, den gepackten Koffer voller Lebensmüll in die Ecke stellen, jene Ecke, die ich in völliger Dunkelheit suchte – in der entlegensten Etage meines ICH, wo kein Lichtstrahl auf die Altlasten treffen kann. Im Vergessen sollen sie vergammeln, um schlussendlich als vermodertes schleimiges Etwas vom Ungeziefer willens, entsorgt zu werden. Es war ein Versuch. Entwurzelt bin ich doch frei?! Immer noch lastet auf meinen Schultern ein Elend. …
letzter Beitrag von Monolith, -
feedback jeder art Kind der Welt
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
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Es ist ein Privileg zu geben. Wir schenken der Welt neues Leben. Täglich wächst er, Mutters Bauch und die Hoffnung, die wächst auch, dass wir diesem neuen Leben viel Positives mitgegeben. Doch ist es nicht grundverkehrt zu fragen, ist ein Leben wert? Soll die Entscheidung danach fallen, wieviel Krankheit lebt in allem? Ist unsre Erde noch ein Ort für Kinder hier ein sich´rer Hort? Wo sie dann miteinander leben, der Lebensfreude Ausdruck geben. Was sagt das Herz und der Verstand? Wir haben es doch in der Hand: Ob ganz gesund oder auch nicht, das Leben lohnt sich grundsätzlich…
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art Malen nach Zahlen
| erstellt von Dionysos von Enno- 1 Follower
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An der Kirche vorbei zum Brautmodengeschäft sind es gute dreizehn Schritte Ich schreib alle Wünsche in ein Heft und den größten in die Mitte Ich mag es, Striche zu verbinden und Wege, die wie Lichterketten glänzen wenn Flecken unter starkem Reiben schwinden mag ich das sehr -, ich rieche für mein Leben gern an frisch gelegten Kränzen -schön drapiert auf handwarm aufgeworfenen Gräbern Ich mag Männer sehr gerne einfach wie Striche den Geschlechtsakt im Kerne wie Nadelstiche gründlich wie Striche verbinden gut, wie wenn Flecken verschwi…
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
feedback jeder art Liedgut - Natur pur
| erstellt von Melda-Sabine Fischer- 1 Kommentar
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Liedgut - Natur pur Man weiß, der Jäger aus Kurpfalz stinkt oft sehr modrig aus dem Hals. Und wenn er durch die Wälder streift, so manches Reh die Flucht ergreift. Im Wald und auf der Heide schminkt sich mit großer Freude die Waldfee ohne Hös´chen mit Creme aus ihrem Dös´chen. Auf einem Baum ein Kuckuck saß, der Raupen grad zu Mittag fraß derweil die Wildsau an der Eiche sich kratzte, dass der Juckreiz weiche. Kuckuck, Kuckuck rufts aus dem Wald, doch hat der Förster nicht geschnallt, dass just der Uhu ungeniert den Ruf des Kuckucks imitiert. Der Kuckuck und der Esel verirrten sich nach …
letzter Beitrag von horstgrosse2, -
feedback jeder art lose worte
| erstellt von Sternenherz- 2 Kommentare
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lose worte! obwohl ich ihm tagtäglich hart auf den fersen war, habe ich nie herausgefunden, wo der barthel den most holt später warf ich perlen vor die säue & trieb auch immer wieder mal eine davon durchs dorf. als mir jemand sagte, dass jeder seines glückes schmied sei, fand ich, dass der hammer neben dem hufeisen hängt. wort & bild @eleonore gleich _ sternenherz
letzter Beitrag von Sternenherz, -
nur kommentar Draußen!
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 0 Kommentare
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Draußen! Er sich sehr nach Draußen sehnt. Keinem was davon erwähnt. Seine Windeln wärmen gut. Demenz zwingt ihn zu solchen Mut. Sitzt am Baum vor dem Heim. Weiter weg darf es nicht sein. Bernd Tunn - Tetje Bild auf Pixabay
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
feedback jeder art Der erste milde Tag
| erstellt von Marcel- 2 Kommentare
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Der erste milde Tag Das verlassene Haus der verwilderte Garten die vergessene Zisterne Bin hinabgetaucht auf den Grund zum modernden Laub vom letzten Herbst Hab die alte Kröte gefunden mit ihren Winterträumen vorsichtig blinzelte sie die wärmende Sonne an und mich
letzter Beitrag von Sternenherz, -
feedback jeder art Im Hotel
| erstellt von Jonny- 3 Kommentare
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Nun sitz ich wieder zwischen engen, weißen Wänden; ein kleiner Tisch mit Stuhl, Schrank, Bett, schummriges Licht. Die Stille greift nach mir mit ihren sanften Händen, jedoch was ich berühren möchte, find ich nicht. Mein Blick nach draußen fällt auf unbekannte Straßen, ich schließ das Fenster sacht - und mit ihm alle Hast aus diesem Tag, aus dieser Zeit, durch die wir rasen, ich dreh mich um und seh; die Sehnsucht ist mein Gast ...
letzter Beitrag von Jonny, -
feedback jeder art Anfang September 2024
| erstellt von Kurt Knecht- 2 Kommentare
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Die Luft seit Nächten tropisch lau, der Himmel weit im blaßen Blau; mit strahlend Punkten übersät, die Hitze in den Räumen steht. Das Leinenlaken kühlt nicht mehr, so lieg ich wach lausch dem Verkehr; der mal ganz laut ist mal ganz stumm, mal rauschend mal ein leis Gebrumm. Sein Surren läßt mich müde sein, ich halt mich nicht und schlafe ein; träum davon, wie es kracht und blitzt, hier in der Kammer die mich schützt. Tatsächlich hat die Außenwelt, sich wettertechnisch umgestellt; es prasselt Regen auf das Dach, da bin ich längst schon nicht mehr wach.
letzter Beitrag von Stavanger, -
feedback jeder art Im Glashaus
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
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Ich laufe über Scherben die ich selbst ausgestreut daran werd ich nicht sterben zumindest noch nicht heut Ich trete auf der Stelle und mach mich selber klein bis in die letzte Zelle strömt bitter Galle rein Verletz nur mich alleine bevor´s ein andrer kann und werf im Glashaus Steine bin längst erkrankt daran So geht das viele Jahre mein Selbstbild ist verdreht dass ich allein mir schade begreif ich fast zu spät Sie öffnen mir die Augen ich nehm mich in den Arm statt mir die Kraft zu rauben halt ich mich selber warm Heut lauf ich über Wiese…
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art Ein Abend
| erstellt von Glasscheibe- 1 Kommentar
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ich wusste damals von Gedichten so viel wie vom Hochseeangeln auf dem Atlantik bei hohem Seegang mit einem besoffenen Kapitän am Steuer der immer weiter Richtung Süden fuhr unsere gemeinsamen Tage waren kurz damals ich glotze auf deine Beine und schämte mich vor meinem eigenen Spiegelbild Eines Abends, wir saßen so rum ich kam vom Klo, sagtest du, dass es aus ist, da ist ein Neuer Dann schwang ich mich auf mein Rad es dämmerte, eine Ampel war ewig auf rot ich glotze dabei auf meine Hände, sah diese ganzen feinen Striche in der Haut Eine Eisdiele schloss gegenüber, ein Pärchen kam raus die Ampel wurde grü…
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art An die Obdachsuchenden
| erstellt von Marcel- 0 Kommentare
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An die Obdachsuchenden Ein wehrhaftes Haus will ich sein mit mächtigen Fundamenten im Fels und meterdicken Palisaden vor den Mauern aber ich zerfalle in stumpfen Winkeln Meine Treppen steigen einander hinterher so wie meine Ratten sich zu Tode hetzen ständig den eigenen Schwanz verfolgend meine Bewohner verenden am Goldenen Schnitt ihre Kinder im grünen Flimmern des Schimmels der mäandert über Wände und Böden Wen auch immer ruft mein Hahn auf dem Dach die Ambulanz fährt trötend ins Leere Handwerker stehen vor einem Nichts ohne Klingel und jede Spurensicherung scheitert am fehlenden …
letzter Beitrag von Marcel, -
feedback jeder art Hast du gewusst
| erstellt von Hera Klit- 1 Kommentar
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Hast du gewusst Hast du gewusst, dass wir alles wussten, dass wir dich nur gewähren ließen, weil wir es so wollten? Wir hätten dich vernichten können, wie man eine Fliege zerdrückt. Gegen dich liegt genug vor. Wir sind gut unterrichtet. Ref.: Aber wir wollen alles erfahren, müssen wissen, was dahinter steckt. Welche Organisation ihr Unwesen treibt. Wir sehen alles, wir hören jedes Wort. Wir lesen Gedanken, uns bleibt nichts verborgen. Wir wussten, du machst uns was vor. Deine Harmlosigkeit ist Tarnung nur. Ref.: Aber wir wollen alles erfahren, müssen wissen, was dahinter steckt. Welche Org…
letzter Beitrag von Hera Klit, -
feedback jeder art Von innen heraus
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
- 2 Kommentare
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Von innen heraus Du wirst es dir verwehren das Glück was dir bestimmt Das Leben wird dich lehren Gesundheit dich bekehren indem sie übel nimmt dass du in deinen Ängsten dich stetig selbst verletzt die Not sie währt am längsten die Furcht vor den Gespensten denen du ausgesetzt Der Irrglaube zu denken nur der kann Liebe schenken der sie als Kind erfahren der quält dich schon seit Jahren Vertrau deinen Gefühlen du drohst zu unterkühlen folgst du nur dem Verstand der dir in deinem Leben beim Geben und beim Nehmen bislang im Wege stand
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art 13.07.2023 - Das letzte Wort
| erstellt von Moni- 3 Kommentare
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13.07.2023 – Das letzte Wort Als heut genau vor einem Jahr die Brücken drohten abzubrechen, da sah ich deutlich die Gefahr, wir könnten uns nie wieder sprechen. Ich mache nicht den ersten Schritt, das habe ich mir stets geschworen. Zu groß war Dein verbaler Tritt. Ich glaub, wir haben uns verloren. Je länger nun die Zeit vergeht, hab ich viel Zeit, um nachzudenken. Was groß in meiner Seele steht, ich kann Dir kein Verständnis schenken. Ich bat Dich einst: „Sag mir warum“. Ich wollte es so gern verstehen, doch Deine Lippen blieben stumm, wolltst lieber eigne Wege geh…
letzter Beitrag von Moni, -
feedback jeder art Tage/Worte/Kerzen
| erstellt von Dionysos von Enno- 5 Kommentare
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Die Tage sind sie nicht fallen gelassene Worte; gesprochene, unausgesprochene. Sind sie nicht Kerzendochte: Verglühte, verloschene. Du zündest die Flamme an. Du versinkst in der Flamme und dann fällt irgendwo ferne ein Fenster zu. Vielleicht eine Nachbarstüre. Im Nu ist das kleine Licht erloschen. Vergangen. Du möchtest die Tage noch einmal langen, die Morgenröte auf fernen Wangen. Vielleicht nur in den Armen wiegen, was du vergangen, verstoßen. Noch einmal anfangen, die Worte, die damals verschwiegen, die Großen, durchbangen. Die Zeit im Augenblicke besiegen: Ich fürchte mich nicht Dich zu li…
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
feedback jeder art Wie es ist, so lange zu leben
| erstellt von Donna- 1 Follower
- 1 Kommentar
- 426 Aufrufe
Ich erinnere mich an viele Geschichten, beginnt sie. Ich bin schon Jahrzehnte älter als das kleine Mädchen, das in dem mit Elritzen gefüllten Teich schwamm voller Seerosenblätter. Wie die Rocktaschen meiner Mutter schwer hingen und mit Minzbonbons vollgestopft waren damit ich Klaviertasten üben konnte. Papas Gürtel der meinen Rücken peitschte. Der Tag, an dem ich den dunkelhaarigen Jungen traf, der mich in seinem roten Auto abholte. Die Kissen auf seiner Seite unseres Bettes haben längst den Geruch seiner Haut verloren. Ich bin die Letzte, die all diese Erinnerungen in sich trägt, lebe in der Zeit des Todes und frage mich…
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Die alte Schwarzwalduhr
| erstellt von Cornelius- 3 Kommentare
- 426 Aufrufe
Ganz einsam thront sie in der Ecke, wo sommers die Gardinen wehen, zur Zierde, sonst zu keinem Zwecke, denn schon vor Jahren blieb sie stehen. Die Zeiger drehten ihre Runden, sie mochten schleichen oder eilen, in hellen wie in dunklen Stunden, um Fünf vor Zwölf einst zu verweilen. Am Giebel nagen schon die Mäuse, den Kleinen scheint das Holz zu schmecken. Der Kuckuck schlummert im Gehäuse, das Pendel wird ihn nicht mehr wecken. Die Zeit verrinnt auch ungemessen, sie muss beständig weiterfließen. Ich kann ja, gegen das Vergessen, den Blick zur Uhr auch so genießen. …
letzter Beitrag von Windo, -
feedback jeder art Nährendes Gold
| erstellt von Hera Klit- 3 Kommentare
- 426 Aufrufe
Der Greis des Sommers überquert noch einmal die Straße. Schmetterlinge tanzen um herabfallende Blüten. Die Speicher gedenken beladen des Winters. Nur ich, nutzte nicht die Zeit zur Vorsorge. Silberne Sonnen künden vom nahenden Herbst und ich hoffe auf das nährende Gold des Oktobers.
letzter Beitrag von Tobuma, -
feedback jeder art Schön und gefährlich
| erstellt von Hera Klit- 0 Kommentare
- 425 Aufrufe
Schön und gefährlich Mein Laguiole aus dem Dorf Laguiole in Aubrac begleitet mich seit nunmehr 33 Jahren. Es ruht in meiner Manteltasche und verleiht mir Sicherheit, auf dem Spaziergang. Es liegt neben mir auf dem Tisch und ist zweckdienlich bei vielen Anlässen. Ich erstand es auf dem Markt in Brignoles, weil es mir gefiel und weil mir der Sinn nach einem eigenen Messer stand. Nichts wusste ich von hundertjähriger Handwerkskunst und Tradition auf der Aubrac-Hochebene in 1100 Metern über dem Meeresspiegel. Als ich an der Biene herumfummelte, um die Klinge zu fixieren, sagte der Händler, der womöglich aus Laguiole stammte: "No,…
letzter Beitrag von Hera Klit, -
feedback jeder art Des Lebens Herbst
| erstellt von Teddybär- 3 Kommentare
- 425 Aufrufe
Des Lebens Herbst Herbstlich gibt sich nun das Land Fast zu bunt sind schon die Farben Äpfel und Birnen pflückt des Bauern Hand Der Tisch gedeckt mit Erntegaben. Ich sitze in der milden Abendsonne Jeder Atemzug von Abschied spricht Dankbar trage ich des Alters Dornenkrone Bis das müde Auge bricht. © Herbert Kaiser
letzter Beitrag von Teddybär, -
feedback jeder art Friedvoll leben
| erstellt von Rosa- 2 Kommentare
- 425 Aufrufe
Heut ist meine Seele flach, wabert nur so vor sich hin. Spiele das Gedankenschach, wo ich nicht der Sieger bin. Halte Schritt, sag ich zu mir, eigentlich bist du doch stark. Wunsch nach Frieden tief in mir, manches Unheil mir erspart. Friedvoll leben jeden Tag, vages Ziel der großen Welt. Lege täglich Friedenssaat, weil ein Krieg die Welt entstellt. 🕊️
letzter Beitrag von Rosa, -
feedback jeder art Einfach mal danke
| erstellt von Jan Fischer- 1 Kommentar
- 425 Aufrufe
DANKE An dieser bedeutungsschwangeren Stelle möchte ich einfach nur mal ganz laut ein DANKE!!! in den Äther senden. Dieser vergangene, sanft entschwindende Tag hat mir einmal mehr deutlich zu verstehen gegeben, mit wie vielen (nicht monetären) Reichtümern ich in meinem Leben beschenkt und gesegnet bin. Seien es selbst verschenkte Komplimente oder einfach ein bis zwei gute Worte an die Adresse gefrusteter Mitmenschen. Es spielt eine schwarze Tragödie, seltsamerweise verteilen oder veräußern wir oft nur die negativen Emotionen und nicht das Hoffnungsvolle, als wenn die guten Vibrationen in uns nur begrenzt vorhanden wären. Gerade das, was uns gut …
letzter Beitrag von kupfi, -
feedback jeder art Ein dreifach Koller
| erstellt von Kurt Knecht- 0 Kommentare
- 425 Aufrufe
Ein dreifach Koller, dann ist Ruh; ich lieg im Bett, die Augen zu. Jetzt ist es still, ich schlafe ein; so friedlich, könnt es immer sein. Da fahr ich hoch, bin ganz erschreckt; erneut ein Koller, der mich weckt. Ein Blick zum Wecker, es ist sieben; noch massig Zeit, so bleib ich liegen. Streck mich ganz aus, hab im Gesicht; ein Lächeln, das wohl Bände spricht. Bin mit mir, sprich der Welt im Reinen; hab nichts zu meckern und zu greinen. Als mich, der nächste Ruf erreicht; erscheint er leise mir, g…
letzter Beitrag von Kurt Knecht, -
feedback jeder art unterwegs
| erstellt von Sternenherz- 2 Kommentare
- 424 Aufrufe
Es war am ersten tag und sie war unterwegs zu den menschen. mitten im wald in einer kathedrale aus bäumen, hielt der wind um ihre hand an. feuer und stein waren die trauzeugen (text mit idee von monolith geändert) bild & wort @ eleonore gleich
letzter Beitrag von Sternenherz, -
feedback jeder art Unbefangen
| erstellt von Marcel- 3 Kommentare
- 424 Aufrufe
Unbefangen Für I. S.-L. Jahrtausende alte Terrakotten abgelichtet mit dem fließenden Blick der sie erwachen lässt so ruhig aus dem Schatten tretend Eros auf den Schultern tragend oder doch nur eine Taube tanzend im faltenreichen Gewand spielend mit dem Ball nackt jagend ohne Not Dornen ziehend aus dem Fuß oder nur um schön zu sein so schön wie das Mädchen aus Tanagra sitzend in Gedanken den Kopf auf die Hand gestützt sinnend über Jahrtausende hinweg zu uns durch den fließenden Blick
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art Die Gefühle
| erstellt von Kurt Knecht- 2 Kommentare
- 424 Aufrufe
Die Gefühle, die ganz zarten, die mimosenhaft längst warten; sich der holden Maid zu zeigen, sind dem schüchtern Jüngling eigen; der verzagt und leicht gehemmt, ungeübt ist und verklemmt. Der zwar schon in kühnen Träumen, längst gewillt, nichts zu versäumen; nachts den Casanova macht, doch wenn Tags, die Sonne lacht; kann man ihn nur einsam sehen, abseits von dem Mädchen stehen. Wo er noch im Herzen rein, leis sie nennt, mein Liebchen fein; doch sie sieht sein Schmachten nicht, schaut ihm fröhlich ins Gesicht; zwinkert ihn gar schelmisch zu, nimmt den Rest von seiner Ruh. …
letzter Beitrag von WF Heiko Thiele, -
feedback jeder art Über der Toskana schweben
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
- 2 Kommentare
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Über die Toskana Im Heißluftballon Schweben Leichen Im Morgenlicht Am Himmel davon
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
feedback jeder art Maibowle
| erstellt von Donna- 1 Follower
- 0 Kommentare
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Herangerauschet, der Wonnemonat Mai. Rührseligkeit packt mich, blöde Gefühlsduselei. Bowle machen wir heut frisch. Dann kommt sie auf unsern Tisch. Kürzlich aus dem Wald geklaut, natürlich das Maienkraut! Wir wählen einen fruchtigen Sekt. Den halbtrockenen der spritzig schmeckt. Quer über eine Schüssel liegt die Schöpfkelle. In der Mitte festgebunden die Aromaquelle. Das Waldmeistersträußchen hängt kopfüber im Riesling. Halbe Stunde ziehen sagte mal Oma Ebeling. Und ich höre deutlich ihr hocherfreutes "zum Wohle!" Schmecke süße Erinnerungen in der Maibowle. © Donna H. 1. Mai 2023
letzter Beitrag von Donna, -
feedback jeder art Alte Wunden
| erstellt von Teddybär- 3 Kommentare
- 423 Aufrufe
Alte Wunden Engel, die ich rief in dunkler Nacht Kamen, haben über mich gewacht Mit weißen Lilien in ihren Händen Um Unheil von mir abzuwenden. Oft griff in diesen bangen Stunden Der Traum in alte Kindheitswunden Und ließ mich schaudernd neu erleben Der Seele ungezähmtes Streben … partout nicht eher Ruh zu geben Bis der Schmerz gefühlt aus Kindertagen Den ich verdrängt im Herz getragen. © Herbert Kaiser
letzter Beitrag von Teddybär, -
feedback jeder art In dieser Welt
| erstellt von Teddybär- 4 Kommentare
- 423 Aufrufe
In dieser Welt Langsam geht mir die Puste aus Die Seele wackelt, sie will nach Haus Der Verstand will nicht kapieren Dass wir den Kampf gegen die Zeit verlieren Und alles was man uns gegeben Wird den neuen Tag nicht mehr erleben. Das Herz war auch nicht wirklich klug Da es sein Blut zur Liebe trug Ist nach durchzechter Liebesnacht Mit einem Kater aufgewacht Keine Einzige ist länger hier geblieben Hat keinen Sinn, sich zu verlieben. Enttäuscht 😞 blicke ich dem Tod entgegen Vielleicht bringt er mir letztlich Segen In dieser Welt hat nichts Bestand Alles nur Schwi…
letzter Beitrag von Teddybär, -
feedback jeder art Kalte Erstarrung
| erstellt von Raumfuergedanken- 1 Kommentar
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Gelöscht.
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art Im Märzen der Bauer die Furchen aufreißt
| erstellt von Hera Klit- 2 Kommentare
- 423 Aufrufe
Im Märzen der Bauer die Furchen aufreißt Im blaubehimmelten März reißt der Bauer mit tonnenschwerem Gerät die Furchen auf. Mit messerscharfer Schar wird mancher Nager samt Winterstube unsanft ins gleißende Licht geschleudert. Schon kommt der rote Milan wie ein Donnerkeil herab und bohrt seine stahlharten Klauen in den weichen Pelz eines überrumpelten Kleinsäugers und sein rasiermesserscharfer Schnabelhaken haut den Rest Leben aus dem verdutzten, schlaftrunkenen Nagetier. Mit einem Happs schlingt der Milan hinunter, erhebt sich kurz 4 - 5 Meter in die Luft und wirft sich wieder herum, um sich auf den nächsten unbe…
letzter Beitrag von Hera Klit, -
nur kommentar Tief in ihr...
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 1 Follower
- 2 Kommentare
- 423 Aufrufe
Der letzte Traum! Der letzte Traum hat sie verführt. Tief in ihr die Scham geschürt. Bernd Tunn - Tetje
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
feedback jeder art Gute Vorsätze - VOR dem Urlaub
| erstellt von Versalomaniac- 0 Kommentare
- 423 Aufrufe
120722 Gute Vorsätze – VOR dem Urlaub Leer der allgemeine Zustand bedeutet wohl es geht nicht mehr Reicht eine Pause von der Fron dass die Erschöpfung wieder weicht? Brauch ich Tage oder Wochen, Meer, Berge, Seen – wer weiß das schon? Klar scheint, danach muss sich etwas ändern wenig soll bleiben wie es war. Gut erholt und frohen Mutes tue ich meinem Leben Gutes. Ganz ohne Stress und ohne Druck verleihe ich meinem Leben neuen Glanz. „Lebe achtsam und gesund und alles läuft in deinem Sinne rund!“ …rief ich noch bisher jedes Jahr …
letzter Beitrag von Versalomaniac, -
nur kommentar Relaxtes Spätsommergedicht von vorgestern
| erstellt von Stavanger- 2 Kommentare
- 422 Aufrufe
Wie angenehm ist das Verweilen an einem Meer im Sonnenschein. Bei guter Sicht blickt man auf Meilen von freier Zeit und Müßigsein. Bis dass der Herbst mit Schritten naht, die riesig sind und voller Wind. Dann hat es gut, wer Heizung hat und dessen Füße trocken sind.
letzter Beitrag von Stavanger, -
nur kommentar versetzen dann Berge
| erstellt von zwischenzeit- 2 Kommentare
- 422 Aufrufe
es brodelt ringsum es schwelt unterm Dach eigentlich ist gut dass Menschenknochen oder Schädel hier und jetzt nicht Währung sind nicht wahr? vielleicht stehen wir gemeinsam nur deswegen noch im Schach wär gut ( verschworen sind sie verworren sind wir zu allen Zeiten in unsre/fremde Angelegenheiten die Einen sind müde die Andern es leid und der Rest hat Angst ) ich glaube fest mit etwas Schmerz mit etwas Fleiss Verzicht Geduld dann irgendwann wird…
letzter Beitrag von zwischenzeit, -
feedback jeder art Venus
| erstellt von gummibaum- 2 Kommentare
- 422 Aufrufe
Die Liebe ist es, die du zart geleitest, wenn du wie schwerelos, vom Wind bewegt, auf einer Muschel über Meere gleitest, und dich der Schaum zuletzt ans Ufer trägt. Dich schmückt die Nacktheit noch der Unberührten, die perlend aus dem Wasser stieg ans Licht. Doch nun, beim Anblick der von Lust Verführten, fühlst du als Blöße sie und willst sie nicht. Bedeckst mit Eile dich. In deine Wangen tritt schamhaft Röte. Doch trotz aller Wehr - So leicht du wandeltest, dich packt Verlangen. Es spannt dein Schoß sich, und dein Schritt wird schwer… (Nach Botticelli: Die Geburt der Venus, 1485) (aus dem Fundus)
letzter Beitrag von Pegasus, -
feedback jeder art Herrjemineh! - ein Märchen...
| erstellt von Melda-Sabine Fischer- 1 Kommentar
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Herrjemine! - ein Märchen... Dornröschen rief: „Herrjemine! Wenn ich so aus dem Fenster seh, sind massig Dornen an den Hecken, wie soll mich da der Prinz erwecken?“ „Herrjemine!“, ruft Aschenbrödel, „Zwerg Nase ist ein rechter Blödel. Er will an meinem Busen schmusen, ich kann den Trottel nicht verknusen.“ „Herrjemine!“, rief Karl der Frosch, weil man an eine Wand ihn drosch. „Ich bin ein Prinz“, rief er pikiert. Doch dies hat niemand int´ressiert. „Herrjemine!“, rief auch der Bär, denn seine Wandlung fiel im schwer. Einst war er mal ein Königsohn, das wusste auch Schneeweißchen schon. „He…
letzter Beitrag von horstgrosse2, -
nur kommentar Die eine Träne...
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 1 Kommentar
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Die eine Träne... Harte Worte mit viel Hohn. Entzweiung war der einzig Lohn. Die eine Träne trug Gewicht. Schwer war sie im Angesicht. Gefühle trotzten als ein Heer. Der Verstand gab nichts mehr her. Bernd Tunn - Tetje Bild auf Pixabay
letzter Beitrag von Pegasus, -
feedback jeder art Engel sind für and´re da
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
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Sie marschiert auf keiner Straße Protestieren liegt ihr nicht niemals rümpft sie ihre Nase sieht im Folgen ihre Pflicht Sie liegt an der kurzen Leine hält brav lächelnd ihren Mund immer nickt sie nur die Kleine der man jeden Job aufbrummt Niemals nörgelt oder klagt sie hinterfragt die Dinge nicht alles gut, so denkt und sagt sie weil sie ungern widerspricht Sie hat so ein sanftes Wesen nur kein "Nein" im Repertoire auf dem Grabstein steht zu lesen: Engel sind für and´re da
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art Verse ohne Sinn: „Tierisches Gedränge im Baum“
| erstellt von Melda-Sabine Fischer- 2 Kommentare
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Verse ohne Sinn: „Tierisches Gedränge im Baum“ In einer Buche hockt ein Gnu, daneben sitzt ein Känguru. Im selben Baum, mit hohem Fieber, weilt Nepomuk, ein kranker Biber. Der Leser tippt sich an die Stirn, der Autor ist wohl krank im Hirn!? Doch sage ich, wie ich es seh: „Das ist des Dichters Liberté!“ Die Freiheit nehm ich mir heraus, doch sieht es wirklich albern aus, wenn jetzt ein Nashorn gleichfalls zeigt, wie es gekonnt den Baum besteigt. Auch eine Kuh steigt jetzt putzmunter den Baum herauf und wieder runter. Ihr ist nicht wohl in dem Gedränge, sie muht recht panisch ob der Enge. E…
letzter Beitrag von Melda-Sabine Fischer, -
feedback jeder art Der Borkenkäfer
| erstellt von gummibaum- 2 Kommentare
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Grüß Gott! Ich bin der neue Chef der Wälder. Der alte dankte klimawandelnd ab. Sein Fichtlein flüstert jeden Sommer bälder: „Ich wehr mich nicht. Ich bin vor Durst zu schlapp.“ Genüsslich bohre ich mich durch die Borke und lege eine Rammelkammer an. Ich rufe mir zwei Weiber und entkorke mein Samenrohr und zeige mich als Mann. Wie freut mich dann, wenn jedes in der Fichte einhunderttausend Eierchen versteckt, die Larven schlüpfen und sich Leibgerichte erbohren, bis der Baum daran verreckt. Der Klimawandel lässt nur Holzmehl regnen, der Mensch sägt jammernd all die Wolken ab, um danac…
letzter Beitrag von gummibaum, -
feedback jeder art An Melda
| erstellt von Endeavour- 0 Kommentare
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Dein Wort in Gottes Ohr! Doch flattert nach wie vor Gewichtiges nur schwer Zu diesem, ach, empor.
letzter Beitrag von Endeavour, -
feedback jeder art Ein bisschen Neukölln
| erstellt von Marc Donis- 1 Kommentar
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Ein bisschen Neukölln Ich schätze Arabisch und Türkisch. Die Läden mit Schrift und Gravur. Ich schätze und achte das Kurdisch. Und hängen die Herzen als Schnur. Durchziehen die Herzen die Gassen. Und schauen die Augen auch schier. Ich denke, ich kann’s nicht belassen. So bleibt auch der Ort wohl in mir. Wie bin ich vertraut dem Islame. Und bleibt mir vertraut der Islam. So gleicht mir Neukölln einer Dame. Sodass ich der Lieb‘ nicht entkam. Ich kenne und sehe die Lichter. Die Flaggen, die türkisch erschein. Ich sehe die schönsten Gesichter. Und lauf‘ ich in Leben still rein. Ich atme und kenne die Düfte. Die Kräuter, vielleicht vom…
letzter Beitrag von Tobuma, -
nur kommentar Verankert...
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 2 Kommentare
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Verankert! Geprägtes Leben in dem Alter, denn das Meer war Mitgestalter. Gefühl für Schiffe und die See, weckt in ihm noch sanftes Weh. Verankert im Gedankengut, glimmt noch immer diese Glut. Bernd Tunn - Tetje.
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
feedback jeder art Friedensfahnen
| erstellt von Angie- 1 Kommentar
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Fetzen weißer Friedensfahnen schwanken im Sturm trunken von sehnsüchtiger Hoffnung schwer
letzter Beitrag von Tobuma, -
feedback jeder art Aufbruch
| erstellt von Marcel- 1 Kommentar
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Aufbruch Gebrechlich alte Bäume Blätter treiben im Kanal Fischmäuler dazwischen die nach Kippen schnappen und nach meiner Hand die aus dem Nachen hängt mit den Blättern schwimmt jetzt Fahrt aufnimmt nach der Kehre vorm Wehr und das rettende Ufer flieht der kühlende Wind verspricht Ferne
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art Laienspiel
| erstellt von Cornelius- 2 Kommentare
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Wie habe ich's hierher geschafft? Das ist mir selber schleierhaft. Ich spiele einfach hier mal mit und lerne langsam, Schritt für Schritt. Was muss ich als Akteur denn bieten? Es gibt ja reichlich Requisiten... Ob Wiegen oder Eichensärge - ich stehe wie der Ochs vorm Berge. Wie leicht ein Wort, ein Blick verletzt! Ich fühl mich schrecklich fehlbesetzt, wie für das falsche Stück gebucht. Wer hat den Schmarren ausgesucht? Der Regisseur von dieser Posse, er schüttelt keinem mal die Flosse, will uns, den schwankenden Gestalten, den Blick ins Drehbuch vorenthalten. Er schreibt Notizen…
letzter Beitrag von Ruedi, -
feedback jeder art Was zu tun ist
| erstellt von ferdi- 3 Kommentare
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Was zu tun ist Eine Priamel Die sich freuen, die sich grämen, Die sich feiern, die sich schämen Gilt es, in den Arm zu nehmen.
letzter Beitrag von Anaximandala,
