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feedback jeder art Am alten Feldweg
| erstellt von Kurt Knecht- 5 Kommentare
- 907 Aufrufe
Am alten Feldweg hat man zuletzt, drei dutzend Nußbäume versetzt; vier Meter hoch, noch dürr im Stamm, dass eine Hand ihn fassen kann. Ums Bäumlein vor Stürmen zu schützen, soll ein Dreibein aus Holz es stützen. Allseitig fixiert, ihr werdet es sehen, wird jedes Wetter es überstehen. So wird es wachsen, riesig werden, fest verwurzelt in märkischen Erden; mit Kronen so mächtig, wie ein Haus, wo Vögel fliegen ein und aus. Und später dann zur herbsten Zeit, hält er die Früchte dann bereit; die fallen hernieder dann auf Erden, wo fleißig sie gesammelt werden. Von kleine…
letzter Beitrag von Kurt Knecht, -
feedback jeder art Die Katz`
| erstellt von Melda-Sabine Fischer- 6 Kommentare
- 906 Aufrufe
Die Katz‘ Wir haben bei uns sehr viel Platz, drum kauften wir ´ne schwarze Katz‘. Genau genommen, irgendwie, ist das ein Kater, keine „Sie“. Als wir damit nach Hause kamen, bekam die Katz´ auch einen Namen. Zuerst, da wussten wir nicht welchen und aßen erst 8 Heringsröllchen. Der Kater schnuppert: „Es gibt Fisch“ und sprang ratzfatz auf unsren Tisch. Er leckt sein Schnäuzchen unverfroren, da war sein Name schon geboren. Denn auf der Packung mit dem Fisch stand klar und auch recht leserlich: „HAWESTA, Hering in der Dose, gerollt, süß-sauer mit viel Soße". Drum heißt der Kater, das ist klar,…
letzter Beitrag von Melda-Sabine Fischer, -
feedback jeder art Für Eva Strittmatter
| erstellt von Onegin- 5 Kommentare
- 906 Aufrufe
Für Eva Strittmatter Machst du ein Lied aus Stille so mach ich eins für dich dein Vers wie deine Stimme hat tief verzaubert mich Der kühle Guss der Seen Herbsthimmel blass und rein das Rauschen der Alleen weht in dein Lied hinein wie wenn an Rosenstöcken die letzte Blüte bricht mag sie nun Schnee bedecken du birgst sie im Gedicht wie wenn wir nicht mehr klagten mit frostverfärbtem Mund und Menschliches uns sagten als wären wir gesund Machst du ein Lied aus Stille so mach ich eins für dich so gingst du in den Winter und doch vergings…
letzter Beitrag von Onegin, -
feedback jeder art Der Frühlingsdieb
| erstellt von Rhoberta- 1 Kommentar
- 905 Aufrufe
Wacht auf wacht auf der Frühling ist da zwitschernde Vogelschar fliegt umher im Grau der Bäume Büsche und Sträucher So früh viel zu früh tönt es verschlafen zurück Doch wärmendes Sonnenlicht und strahlendes Himmelsblau umarmen verführerisch lockend die zarten Knospen Erwachend aus schlaftrunkenem dämmerndem Traum können sie nicht widerstehen wachsen und öffnen ihre Blütenschönheit schenken sich dem Sonnenlicht Seid vorsichtig laßt euch nicht verführen möchte ich ihnen zurufen der Winter hat den Frühling bestohlen schmückt sich mit seiner bunten Wärme aber wehe sie kann nur für kurze Zeit die lauernde Kälte verbergen
letzter Beitrag von Behutsalem, -
feedback jeder art Die vergessene Kapelle (Ballade)
| erstellt von Eleonore- 4 Kommentare
- 905 Aufrufe
Die vergessene Kapelle Fast schon Abend ist es, als sie die kleine, uralte Kapelle betritt, die auf einer seichten Anhöhe steht. Spinnverwoben schon die Tür, die, nur angelehnt, sich quietschend öffnet, als sie vorsichtig und mit klopfendem Herzen dagegen drückt. Ihr Blick schweift in das Innere des kleinen Raumes, der lichtdurchflutet auf sie zu warten scheint, der eine Wärme in seinen Händen hält, ihr seine Hände entgegenstreckt, sodass ein wohliger Mantel sie sogleich umhüllt. Ein Gefühl durchläuft sie, das sie schon lange nicht mehr gespürt hat, so reicht sie ihre zittrigen Hände und tritt ei…
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art Preisfrage 17
| erstellt von Carlos- 2 Follower
- 12 Kommentare
- 905 Aufrufe
Die Schlange im Paradies hatte sie Füße?
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art Herr vom Wind
| erstellt von Lichtsammlerin- 4 Kommentare
- 903 Aufrufe
So fragte ich als kleines Kind ob er mich mitnimmt, Herr vom Wind, hinaus in eine and're Welt mich höher trägt und sachte hält ich schlinge mich um seine Böe und fürchte nicht die große Höh. Nur dass er mich, mal hier mal da, auch schauen lässt, ob Sterne nah gar nah genug zu greifen sind denn dies versprach der Herr vom Wind: Der Erde hauch ich Spuren ein doch droben wird sie nichtig sein. Bald mögen düst're Fronten schwinden und wir auf Wolken Orte finden die watteweich in Träumen liegen und Kinderherzen sachte wiegen so nimm mich mit auf deine Reise wir tosen still und we…
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
nur kommentar von Rebellion und Tradition
| erstellt von Managarm- 4 Kommentare
- 903 Aufrufe
als er in Sexualkunde die Möse kitzelte die der Projektor auf die Leinwand warf musste er mal wieder den Klassenraum verlassen und wie immer die Türklinke nach unten gedrückt halten dass er nicht wieder abhaut ...einer seiner Brüder hat früher die Feuerwehr auf Trab gehalten und Scheunen im Dorf angezündet ...damals waren sie noch spontan und unberechenbar heute langweilen sie sich durch's Leben als Schreiner und als Autoschlosser halten sie ihren unerzogenen Gören Moralpredigten über die abendländische Tradition der …
letzter Beitrag von SalSeda, -
textarbeit erwünscht Spaziergang im Nebel
| erstellt von Gast (Alfredissimo)- 0 Kommentare
- 903 Aufrufe
In dichtem Grau erstirbt das Licht und lässt den Blick nicht wandern. Wenn man ihn in die Ferne richt', erreicht er niemand andern. So tappt man denn ganz ohne Ziel, folgt Schritt für Schritt dem Wege und fühlt sich gleichsam einem Spiel, in dem's nur Blindheit gebe. Im Wald verblassen die Konturen und Bäume wirken schemenhaft, als hätten's nötig bald zu kuren, neu zu erstrahl'n im Lebenssaft. Doch hat die Sonne ein Erbarmen, bricht sie alsbald die Nebelwand, lässt deren Widerstand erlahmen, als hätt' man diese nicht gekannt.
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feedback jeder art GESCHICHTEN, DIE DAS LEBEN SCHREIBT
| erstellt von Ennovy- 3 Kommentare
- 903 Aufrufe
GESCHICHTEN, DIE DAS LEBEN SCHREIBT Wir alle haben unsere eigene, einmalige Geschichte. Wir wissen nicht, was unser Weg bedeutet und wohin er führen wird. Wir bilden Sterne in einer schlaflosen Nacht - Lichtperlen in der angsteinflößenden Dunkelheit. Wir sind alle ein Teil des Himmels - Ein Zyklus, der geboren werden muss, um zu sterben. Vielleicht auch, weil ein Teil von uns zurückkehren möchte, wenn wir nach oben zum Himmel schauen. Jeder Stern hat seinen eigenen Anfang, dann eine Geschichte, die bis zum Ende dauert und die durch das Leben geschrieben wird. Wir alle besitzen…
letzter Beitrag von Ennovy, -
feedback jeder art Selbstgespräch mit David Lynch
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
- 4 Kommentare
- 902 Aufrufe
RING RING…. RING RING…. „Hallo?“ „Haben Sie Zeit?“ „Kommt drauf an. Ich kaufe nichts.“ „Ich suche entweder Sie oder mich dort drüben. Nur weiß ich nicht welche ich finden soll.“ „Aha. Und wie kann ich da helfen?“ „In dem Sie mir sagen wo ich war.“ „Wäre es nicht besser zu wissen wo man ist?“ „Das wüsste ich gerne wenn ich dort drüben wäre.“ „Wo drüben?“ „Wo Sie gerade sind.“ „Ich kann Ihnen nicht helfen. Vielleicht ordnen andere das Chaos für Sie. Dann können Sie wieder… sehen.“ „Ich sehe zu viel, verstehe aber zu wenig. Weshalb ich nicht dort sein kann zum Beispiel.“ „Na weil ich dass bin, oder?“ …
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
feedback jeder art Die Hafenstadt
| erstellt von gummibaum- 3 Kommentare
- 901 Aufrufe
Ein Handelsschiff mit Toten lag im Hafen. Aus Luken kamen Ratten und Gestank. Wer immer in der Stadt die Dünste trank, fühlt aller Höllen unsagbare Strafen: Der Amtmann brüllt im Fieber wie von Sinnen. Ihm wuchern schwarze Beulen aus der Haut. Die Spinnerin fährt auf und röchelt laut, dann hustet sie den Blutsturz in ihr Linnen. Ein jeder Morgen bringt uns neue Leichen. Auf großen Karren zieht man sie vors Tor. Auch ich, ein Totengräber, muss bald weichen, denn jeder, der bestattete, verlor das Leben schnell, und seine Kinder gleichen als Waisen einem schattenhaften Chor…
letzter Beitrag von gummibaum, -
feedback jeder art Orchestra di panico
| erstellt von Managarm- 4 Kommentare
- 901 Aufrufe
wenn die Zeit die Lupe nimmt der Geiger seine Geige stimmt der Cellist noch pinkeln muss der Sopranist schickt einen Gruß per SMS an seine Frau der Trommler ist schon wieder blau obwohl im schlanken Abendrock des Dirigenten Zeigestock am Notenständer heftig klopft der Schweiß ihm von der Nase tropft denn jetzt streiten sich die Bläser es wird geflucht es fliegen Gläser selbst der Mann am Kontrabass versteht im Augenblick kein Spaß nun will er die Flötistin töten im Würgegriff das Haupt ihr röten doch ist sein Herz nicht mehr intakt so packt ihn heftig ein Infarkt alle sind sich hier…
letzter Beitrag von Managarm, -
textarbeit erwünscht ein geflügeltes wort
| erstellt von Létranger- 6 Kommentare
- 899 Aufrufe
im gestrüpp nahe beim feld wo ich den kranich liegen sah wie ein geflügeltes wort das erschrak als es über die wasser flog in den weiten spiegelnden flächen sein bild nicht fand saß ich im selben sommer noch aus einem reklamheftchen riss ich vergilbte seiten die schiffchen tanzten und eine libelle mit schillernden flügeln schwebte darüber
letzter Beitrag von Létranger, -
feedback jeder art Das Fahrrad
| erstellt von Melda-Sabine Fischer- 1 Follower
- 8 Kommentare
- 897 Aufrufe
Das Fahrrad Ein Fahrrad ist für Arm und Reich um drauf zu sitzen selten weich. Und dennoch, wenn Du gut trainiert, dann radelst Du recht ungeniert. Es kommt meist auf den Sattel an, was Dein Popo ertragen kann. Denn ist der Sattel weich-geschmeidig, ist’s für den Hintern wenig leidig. Doch wenn der Sattel hart und harsch, ist schnell lädiert Dein Radler-Arsch. Das Sitzen ist nicht angenehm und Du brauchst kübelweise Creme. Schlimm ist’s in Krefeld, unsrer Stadt, wo der Asphalt zig Löcher hat. Dann wird am Po den Hämorrhoiden erst recht verstärkte Qual beschieden. Dies merkte auch die Tante…
letzter Beitrag von Melda-Sabine Fischer, -
- 4 Kommentare
- 897 Aufrufe
Die Nacht ist warm und trocken auf dem Bahnhofsvorplatz stehen Grüppchen in Kreisen mit Flaschen in Händen wie Inseln aus Lachen sind bereit für die Nacht haben das vor sich wovon ich Abstand brauche Am Kiosk kaufe ich einen letzten Kaffee durchquere den Platz unsichtbar und lautlos ein müder Geist in der Mitte der Menge für die Feiernden nicht mehr als ein Schatten im Licht der Laternen Als ich eigentlich abbiegen muss um zu meiner Wohnung zu kommen laufe ich gerade aus der Fluss - er zieht mich zu sich das Funkeln der Lichter auf schwarzem Wasser am Ufer des Rheins hier finde ich die Ruhe die in den leeren Räumen in denen…
letzter Beitrag von Tommy_86, -
Die Urne am Heck!
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 0 Kommentare
- 896 Aufrufe
Mochte sein Schiff. Es gab ihm Halt. Das Schiffer sein ein Lebensinhalt. Sein Sohn liebte Käpt,n und Schiff. Vater gab ihm fachlichen Schliff. Fuhren zusammen. Genossen es sehr. Manchmal ging es bis an das Meer. "Wenn ich gehe fahr`mich nochmal. Die Urne am Heck ist meine Wahl"
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
feedback jeder art war das eine Nacht
| erstellt von Managarm- 1 Follower
- 4 Kommentare
- 896 Aufrufe
unter mir strahlt der endlose Äther so schweb ich ins All ins Blau meiner Väter Milliarden von Sonnen werd ich dort finden um zwischen ihnen Lumumba zu trinken ein Sternschnuppen - Taxi fliegt mich wohl heim zurück in mein Bettchen ich schlaf wieder ein auf meinem Nachttisch steht noch die Tasse wo draufsteht "Zum Gasthaus in der Milchstraße"
letzter Beitrag von Managarm, -
feedback jeder art Bitte mit Sahne! (XXL-Gedicht)
| erstellt von Melda-Sabine Fischer- 1 Follower
- 6 Kommentare
- 896 Aufrufe
Bitte mit Sahne! Sehr füllig ist Agathe Klops, sie ähnelt fast schon ihrem Mops, der meist auf ihrem Sofa ruht und auch wie sie fast gar nichts tut. Frau Klops ist 80 schon an Jahren, auch sehr ergraut in ihren Haaren. Sie weiß, was ihr am besten mundet, auch wenn es ihre Hüften rundet. Sie schwärmt für Nussbaiser und Torte (…der Leser findet keine Worte!). Zum Überfluss -was man schon ahnt- wird dann das Ganze noch besahnt. Es fühlt sich auch ihr Blumenkohl nur in der Sahnesoße wohl, und aufgehübscht wird akkurat mit saurer Sahne der Salat. Es kann bei ihr der Sonntagsbraten nur mit vie…
letzter Beitrag von Melda-Sabine Fischer, -
Tiefe und Schmerz!
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 0 Kommentare
- 896 Aufrufe
Haben uns gehalten. Gemeinsamer Schmerz. Es tropften Tränen tief in mein Herz. Sprach nicht mehr. Schmiegte sich an. Geschlossene Augen erwarteten das Wann. Ein letzter Hauch beendete ihr Leben. Schmerz und Ergreifen ließen mich beben. Verharrte lange. Spürte ein Band. Und wünschte sie in Gottes Hand.
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
feedback jeder art Bodenlos
| erstellt von Sonnenuntergang- 3 Kommentare
- 894 Aufrufe
Du verlierst dich In deinem Traum Mehrmals ersehnt Nie eingetroffen Du rennst weg Verlässt jeden Raum Wo Realität lebt Sie hat dich gebrochen Verschwindest in Trümmern des Lebens Splittern der Nacht Dornen des Tages Suchst immer weiter Verletzt und verwundet Nach einem Sinn Trost und Neubeginn
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Hoch geflogen!
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 0 Kommentare
- 893 Aufrufe
Zu hoch geflogen. Tief gefallen. Verletzte Flügel. Dumpfe Krallen. Hilfloses Flattern am Boden entlang. Rutscht stark ab im Beachtungsrang. Lernt gezwungen Demut dazu. Einsicht schenkt wohl innere Ruh`
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
Meine Entschlossenheit entwurzelt ich taumle im Gedanken hin und her suche nach dem Notausgang doch finde ihn nicht mehr Im Hinterkopf klingt noch die Mahnung wandle niemals ohne Plan B denn das Leben stellt dir auch Beine und das tut zumeist weh
letzter Beitrag von Freiform, -
feedback jeder art Sommerabend
| erstellt von gummibaum- 5 Kommentare
- 892 Aufrufe
Der Sommerabend ist noch lau, doch macht die Nacht schon eine Runde. Die Dinge werden langsam grau und die Konturen ungenau. Sie schweigen wie aus einem Munde. Du sitzt noch draußen, hast ein Licht auf deinem Buch, und tausend Dinge erwachsen daraus, fallen nicht, und alles handelt, wirkt und spricht, und taucht es in dich, wachsen Ringe. Dann wagst du einen Denkversuch und siehst die Nacht dich hoch umstehen. Du löscht das Licht und schließt das Buch, und über dir, im schwarzen Tuch, kannst du jetzt ferne Feuer sehen…
letzter Beitrag von gummibaum, -
feedback jeder art Zum Welttag der Poesie am 21. März 2022
| erstellt von Donna- 3 Kommentare
- 892 Aufrufe
An alle Dichter, Dichterinnen, Leser, Leserinnen, Wünsche viel Spaß, Inspiration, Erfolg, und Kreativität. Sowohl in Schreiben als auch im Lebensweg. Mögen Wünsche und Träume sich erfüllen. Die Lyrik dich in Weisheit, Kenntnisse, in Allerlei umhüllen. Unterhalten, verbinden, unterrichten, je nach belieben. In der Poesie lernt die Seele zu fliegen. Gelegentlich Hängenbleiben; überschreiben. Wortsalat übertrieben. Zeilen, Sätze, Metrum verschieben. Schriftsteller Seele kann sich wundschreiben. An Gefühle, erlebtes..... zerreiben. Dennoch bereit Getreu, Sachen und Dinge, zu beschreiben. …
letzter Beitrag von Melda-Sabine Fischer, -
feedback jeder art Selbstgespräche
| erstellt von Zorri- 8 Kommentare
- 892 Aufrufe
"Du", stammelte das ich zu sich, "ich mag dich nicht." Das ich erwiderte sich "ich mag aber dich, überleg doch mal wer vorher war, Du oder Ich?"
letzter Beitrag von Zorri, -
feedback jeder art Der Lauf der Dinge
| erstellt von Sternwanderer- 4 Kommentare
- 892 Aufrufe
Der Lauf der Dinge Es Brummsummte eine Hummel träg an einem Frühwintertag mir war klar: sie hat sich verflogen Ihr gesummtes Brummen lockte ein kleines Bienchen dazu sie flatterte aufgeregt und mir war klar: sie friert Die Flügelschläge der jungen Biene das aufgeregte Rauf und Runter erzeugte einen Miniblizzard und ich wusste: es wird eisig Der Eissturm fegte in Miniatur über die brach liegende Gartenlandschaft der Hummel und Bienchen zusammenrücken ließ dicht bei dicht die bibbernden kleinen Körper die verkleidet schienen ihr gelbschwarzes Kleid ist bedeckt mit e…
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
feedback jeder art Es ist so unkontrollierbar alles hier, aber vor allem die Liebe
| erstellt von Lina- 4 Kommentare
- 890 Aufrufe
Schon einige Zeit her, dass ich hier war in diesem halben Club, halbe Bar. Hauptsache trinken, tanzen und Spaß haben, ist das Motto in dem Laden. Doch oft komme ich nur her für das Farbenmeer der Scheinwerferlichter und zum Beobachten von lachenden Menschen, wie dich. Ich sehe dich auf der anderen Seite stehen, du schaust zu mir herüber und ich merke, wir würden uns bestimmt gut verstehen und auf einmal fängt es an in meinem Bauch zu kribbeln. Ich bin mir sicher, es kommt nicht von dem Cocktail, den ich versuche lässig in meiner Hand zu halten. Vielleicht liegt es daran, dass du meinem Ex ein wenig ähnlich siehst, den ich langsam zu vermissen…
letzter Beitrag von Lina, -
feedback jeder art Frei nach Platon
| erstellt von gummibaum- 5 Kommentare
- 889 Aufrufe
Uns Menschen ist die Wahrheit nicht geheuer. Wir sehen lieber lebenslang gebannt in einer Höhle Schatten auf der Wand als draußen, was sie wirft im Licht am Feuer. Und würde einer sich ins Freie ringen, uns sagen, was und wie die Dinge sind, wir lachten nur und hielten ihn für blind und eiferten danach, ihn umzubringen...
letzter Beitrag von Edo, -
Blockiert!
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 0 Kommentare
- 889 Aufrufe
Immer schüchtern. Alleinsein siegt. Rest vom Mut schnell verfliegt. Steht verlegen. Kämpft mit was. Innere Stimme: Lass,es, lass! Will doch mehr als so zu sein. Blockierter Wille durch die Pein.
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
feedback jeder art My home is my castle
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
- 2 Kommentare
- 889 Aufrufe
Ich gehe mit einem Maschinengewehr ins Bett Der Revolver drückt mich unterm Kissen Meine Nachbarn sind zu mir sehr nett Auch ich würde ihre Gesellschaft vermissen Daher ist es wirklich gut, sie reizen mich besser nicht bis aufs Blut Die Amseln ach in meinem Garten Für die sind meine reifen Kirschen ein Traum Ich kann es auch jeden Morgen kaum erwarten Und sniper sie einzeln und lautlos vom Baum Die Nachbarkatze wird seit Tagen vermisst Tja… keine Ahnung, wo die wohl ist… Jeden Sonntag nach der Messe, sitz ich vor dem Haus Poliere meine Waffen, lade neue Munition Stell sie einsatzbereit wie…
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
feedback jeder art Traumfänger
| erstellt von gummibaum- 4 Kommentare
- 888 Aufrufe
Indianer wissen: Träume sind der Wesen Innenräume, und ein Blick ins Traumgehege weist dem Menschen gute Wege. Doch in manchen Träumen wohnen Kräfte feindlicher Dämonen, und was diese heimlich planen, ahnen manchmal nur Schamanen. Einst verweilte so ein Lehrer träumend auf des Berges hehrer letzter, freier Gipfelzinne und sah plötzlich eine Spinne. Das war Iktomi, der Geister weiser Schelm und Zaubermeister, der den Weidenring des Alten sich erbat, ihn zu gestalten. Und er spann nach Spinnensitte nun ein Netz vom Rand zur Mitte, glänzend wie bei feinen Stoffen, nur die Mitte ließ er offen. Sprach: „Mein Netz hegt das Verlange…
letzter Beitrag von gummibaum, -
feedback jeder art Der Archivar (gelesen)
| erstellt von Dionysos von Enno- 1 Follower
- 6 Kommentare
- 887 Aufrufe
Das Silentium durchschweigen die Augen suchend. Die lange Stille gelebter Leben blättert erst in das Schauen, das sie weckt. In das die Zeilen rufen, Zeilen steigen, - auferstehen sie aus grauen Reihen, steigen Schreiben, -von Geliebten in das Schauen, das Verweilen, in einem Brief, in einem Buch versteckt, was überlebenswichtig war und nie vergebens Ein Jedes aus Jemandes Leben aufgeschrieben und in die Zeitenlosigkeit gegeben. Ein Jedes aus durchlittenem, durchjubelten Erleben hinauf- oder hinabgestiegen in das, was niemals sterben kann und wird Glück und Schmerz …
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
nur kommentar Körpergrenzen
| erstellt von Ponorist- 1 Kommentar
- 887 Aufrufe
Körpergrenzen Wenn du mich nur rufst, verlässt du deine Körpergrenzen, die die meinen scharf durchdringen aufgelöst weiß ich dann nicht mehr ob ich dort bin oder hier Wenn du über mich sprichst so dass ich es ahnen kann, wandel ich mich um in Luft, verschwinde, um es nicht zu hören Wenn du nur an mich denkst, durchboren schon deine Gedanken den Schutzraum meiner Seele Wenn deine Zeit mich streift reißt es mich schon fort Und wenn nicht, fast auch.
letzter Beitrag von Ponorist, -
feedback jeder art Kaktus
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
- 1 Kommentar
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Komm in meine Arme Ich herz dich ach so innig Streichle zart, sanft berühren dich Meine Spitzen Aber du wehrst dich Sag, was hab ich falsch gemacht? Hab ich dich zu tief gestochen? Und du hast mein Herz gebrochen Es zählen die inneren Werte nur Meine Liebe für dich ist pur, Akupunktur Wahre Liebe sticht Ob du es glaubst oder nicht Sei nicht so, sonst seh ich rot Und picks dich mit meinen Nadeln tot Und es bleibt rein, mein Gewissen Ruhe sanft auf meinem Nadelkissen
letzter Beitrag von Managarm, -
Verlorene Welt
| erstellt von Sternwanderer- 2 Kommentare
- 887 Aufrufe
Verlorene Welt Ich habe Angst dich zu verlieren würde ich dich verlieren, verlöre ich auch mich. Meine Welt würde in der uferlosen Dunkelheit stranden um sich in dem Zeitlosen zu ergehen, aus der es keinen Weg zurückgeben würde sollte ich dich einmal verlieren. © Sternwanderer Ich weiß, dass in dem kleinen Text ganz schön oft - verlieren – vorkommt was ich sonst bei mir, als auch bei euch in der Regel nicht durchgehen lasse. Ich meine es aber in diesem Fall als einen Art Wortspiel verwenden zu können.
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
feedback jeder art Schach
| erstellt von gummibaum- 5 Kommentare
- 886 Aufrufe
Die Weißen und die Schwarzen lauern zum Streit sich auf in stummer Wacht, dann reißt ein Horn mich armen Bauern als ersten Kämpfer in die Schlacht. Schon öffnet auch der Feind die Reihen, sein Ross stampft Lücken mit dem Huf in unsre Phalanx, Läufer schreien Befehle, dann erstirbt ihr Ruf. Auf leichtem Fuß schwebt unsre Dame ins Feld, und halmgleich um sie her sinkt alles um, da trifft - infame Verkettung - sie vom Turm ein Speer. Ich sehe sie im Blut erbleichen, mein König flüchtet, plötzlich schwach, ich stürme vorwärts über Leichen, denn unheilvoll ertönt das „Schach!“ Der Feind wähnt sich in Siegesehre, er achtet nicht auf Bauerng…
letzter Beitrag von Helena, -
Eine milde Nacht...
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 0 Kommentare
- 886 Aufrufe
Ein dunkler Weg in milder Nacht. Hunde verschlafen ihre Wacht. Gestalt huscht Schlimmes zu tun. Das Mondlicht wird Heute ruh, n. Von irgendwo ein erstickter Schrei. Der folgenden Stille ist das einerlei. Am Morgen werden Ängste weit. Entdecktes weist auf großes Leid.
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
- 1 Follower
- 3 Kommentare
- 885 Aufrufe
Der alte Säufer Torkelt die Abende am Hafen entlang Riecht am toten Fisch Und rubbelt seinen Klabautermann Noch immer hat er Seemannsgelüste Nach den Stürmen auf dem Meer Und seinen salzigen Früchten Die sein brennendes Verlangen küssen Perlen aus den Austern lecken Salzwasser schmecken Schäumt ihm der zahnlose Mund Brabbelt mit einem streunenden Hund Der sich kaum hebt Ihm keine Beachtung schenkt Der alte Säufer war ein Fischermann Und riecht gern am Fisch Weil er sich erinnern kann
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
Ewige Kunst Entblößt vor der Leinwand stand ich im stillen Raum Die Uhr schlug bald zwölf - Mitternacht Werd ich wandern, dich treffen im tiefen Traum Und wirst mir erscheinen in all’ deiner Pracht Jeder Pinselstrich gleitet mir hinüber, Die zarte Zeit sie rennt - Mitternacht Wie die wütenden Wellen ringen tagsüber Ist das Feuer in mir entfacht. O Kunst - du trafst mich viel zu spät, Find’ ich dich bloß in den weißen Wolken Wenn meine Seele nach Hause geht Auf ewig wir…
letzter Beitrag von emuh9, -
feedback jeder art Buhlschaft
| erstellt von Sternwanderer- 5 Kommentare
- 885 Aufrufe
Buhlschaft Ein Gedanke hat sich verflogen mitten hinein in die Schattenwelt ins Extreme wird er gesogen ihn nichts mehr zurück hält Getroffen hat er den Beelzebub hat ihm gegeben den Bruderkuss der Dämon nun seine Seele begrub mit Menschlichkeit war Schluss Geöffnet ist das Tor zur Finsternis der Gedanke vor Erwartung strahlt des Fürsten Liebe seine Basis ist und ihn erwählt zur Grenzgestalt bewachend den Pfad zur Verdammnis © Sternwanderer
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
Verwaiste Stätte!
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 2 Kommentare
- 884 Aufrufe
Das Grab gefunden nach langer Zeit. Nur noch Fläche über das Leid. Steht nun da und schämt sich sehr. Verwaiste Stätte wirkt arg leer.
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
- 7 Kommentare
- 884 Aufrufe
(inspiriert von sidgranis "nur gemeinsam stark") Vorwiegend tret' ich auf zu zweit, bin sichtbar draußen weit und breit, doch gibt 's mich auch im Singular, dann drinnen meist und ziemlich rar. Allein bin ich recht groß und schwer und meine Klappe macht viel her, ich bin jedoch sehr schnell verstimmt, wenn jemand mich zu grob 'rannimmt. Zu zweit sind wir ein starkes Paar, im Training fast das ganze Jahr, wir schau'n von oben über 's Land, bewegen uns sehr elegant. Gelegentlich schlägt meine Stunde als Einzelstück in großer Runde, am Ende tönt durch 's volle Haus nic…
letzter Beitrag von maerC, -
textarbeit erwünscht Dichters grösste Angst
| erstellt von gweny- 4 Kommentare
- 882 Aufrufe
Dichters grösste Angst Die grossen Dichter dichten mit Symbolen mit Leidenschaft, mit treffenden Worten ohne Nachzudenken erzähln sie Geschichten kritisch, lustig, poetisch Kunst Aber wer wird ein WirrWarr erkennen als Kunst wer wird denken und nicken und lächeln Mit Tränen in den Augen sitzt er dort der Dichter, die Poesie Un- und Missverstanden Auf ewig verdammt Unerkannt und Ungeliebt Unentdeckt auf Ewigkeit
letzter Beitrag von gweny, -
feedback jeder art Das Leben ist ein langes Warten
| erstellt von Teddybär- 11 Kommentare
- 882 Aufrufe
Das Leben ist ein langes Warten Das Leben ist ein langes Warten Worauf? Letztendlich auf den Tod. Im Alter schaut man gern zurück Und erkennt, was einem das Leben bot. Irrwege, Sackgassen und Stolpersteine Liegen in Erinnerungen Manch Hürde hat man übersprungen Das Lied vom Glücklichsein gesungen. Bald wird der letzte Vorhang fallen Und es öffnet sich ein neues Tor Als Neuling in den Jagdgründen der Ahnen Was steht einem da bevor? © Herbert Kaiser
letzter Beitrag von Teddybär, -
feedback jeder art Wie die Zwerge das Weinen lernten
| erstellt von Hayk- 3 Kommentare
- 881 Aufrufe
Wie schön wars doch im Monat August, in dem wir Zwerge voller Lebenslust, auf unserm Kopf nur Zipfelmützen, ansonsten nackt durch Regenpfützen und gelbe Ginsterbüsche flitzten, ganz heimlich reifes Obst stibitzten, beim Laufen durch das Heidekraut ganz laut die Erika mit unsrem Schrei‘n erschreckten, weil deren Blüten ohne Scham an Zwergenbeinen und allem, was dazwischen baumelt, leckten. Das war ganz kitzlig, macht die Zwergenbande froh! Ein jeder Gnom rief: Halali und Horrido! Im Nebelung, erst recht im kalten Wintermond, wir Zwerge, zart und klein, an Wärme so gewohnt, bekamen Angst vorm kalten Monat Hartung, noch mehr …
letzter Beitrag von Freiform, -
feedback jeder art dein Wolf
| erstellt von Managarm- 2 Kommentare
- 881 Aufrufe
lass' uns zum Mond schwimmen die Wölfe beten ihn an den Bruder der wärmenden Sonne am Anfang von Allvaters Ozean schließe nur einfach die Augen vertrau' mir so gib mir die Hand und spring mit mir in die Fluten bis sie uns treiben ans Land wo wir uns in Kälte vereinen dort wird uns niemand je stören am Mond den die Wölfe anheulen wirst du nur mir gehören ...ich bin dein Wolf Anmerkung : Allvater ist ein Beiname Odins und weist darauf hin, dass er der Vater der meisten Götter ist. …
letzter Beitrag von Kurt Knecht, -
An der Tür...
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 0 Kommentare
- 881 Aufrufe
Gepackte Tasche, Krückstock lehnt. Keinem was davon erwähnt. Seine Windeln kein Problem. Kann nur Manches nicht versteh,n Will nur raus aus dem Heim. An der Tür " Welt " nun sein.
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
Das Wasser kühl...
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 3 Kommentare
- 880 Aufrufe
Das Wasser kühl. Gerade richtig. Für den Wettkampf ist das wichtig. Schwimmt gerne. Sie ist gut. Und das Training macht ihr Mut. Schwimmt zum Rand. Schwingt sich auf. Prothese wartet für anderen Lauf.
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
feedback jeder art Kunst als Leben
| erstellt von Ennovy- 0 Kommentare
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KUNST ALS LEBEN Das Leben beginnt in kurzen Sätzen, und wird ebenso in kurzen Sätzen enden. Wir verstecken uns hinter den einzelnen Wörtern und Kommas auf unserem Weg. Im Leben, gibt es einen Raum für Dichter, um Träume zu träumen und die Tiefen der Seele zu ergründen. Künstlern, die durch ihre Werke das Leben geschaffen haben, fällt es manchmal schwer das wahre Leben zu leben. Zerschmetterte Existenzen und verlorene Seelen, finden sich oft in der Kunst wieder. Hier können sie unterdrückten Gedanken freien Lauf lassen und müssen sich nicht, für ihr verzerrtes Weltbild rechtfertigen. …
letzter Beitrag von Ennovy,
